Die Windows-Partition (einschließlich installierte Programme) würde ich auf ca. 10 GB verkleinern. Dann würde ich eine Partition für Auslagerungsdatei (fixe Größe) und Browser-Cache einrichten. Wichtig, die letzten 15% nicht verplanen. Ich habe da 2000 MB FAT32 in 4k-Clustern (PartitionMagic richtet zunächst stets 1k-Cluster ein, bei diesem Dateiformat und Partitionsgröße).
Dann würde ich ein paar Datenpartitionen einrichten...ev. nicht gleich die ganze Platte partitionieren. Eine Datenpartition für Daten, die sich ständig ändern oder ergänzt werden. Vielleicht auch 10 GB. Dorthin sollte man auch die E-Mails und die Favoriten hin umleiten...und auch dort die Texte speichern. Internetseiten usw..
Dann noch große Datenpartitionen für Archiv-CDs und Filme.
Vielleicht sollte man noch zur C-Partition sagen, dass es hier viele Freunde schlanker C-Partitionen gibt, die vielleicht mit 4 GB auskommen; dann muss man aber sehr genau wissen was man tut. Umgekehrt ist es sicherlich auch möglich eine 10-GB-Partition zum Platzen zu bekommen. Es ist zu bedenken, man legt vielleicht die Verarbeitungsdateien für Nero auf andere Partitionen, vergißt aber etwas. Dann hat man bei Videobearbeitung ganz schnell die C-Partitionen zum Platzen voll. Überhaupt sollte man Partitionen nie ganz voll machen. Jenseits von 85% läuft z.B. die Windows-Defragmentierung nicht mehr.
Wenn Windows in die Jahre kommt, bläht es sich doch sehr über DLL-Cache und Updatedateien auf. Da kann man wenig machen (außer Neuinstallation) und außer dass es Platz wegnimmt, bremst es auch kaum. Was den Windows-Start bremst sind vielmehr einige dickfällige Programme, wie z.B. die von Norton.
Tipp: Besorge nochmal die gleiche Festplatte und partitioniere sie auf MB genau gleich. Spiegele Deine Partitionen in regelmäßigen Abständen auf die zweite Platte.