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VW möchte 30000 Arbeiter entlassen

Tilo Nachdenklich / 12 Antworten / Flachansicht Nickles

Schließung der Komponentenwerke geplant.
Man möchte Getriebe, Motoren usw. wo anders einkaufen.
www.abendblatt.de/daten/2006/02/10/532251.html
www.haz.de/politik/285003.html

Globalisierung. So wird eine leistungsfähige Volkswirtschaft (Exportweltmeister) Stück für Stück abgewickelt. Wenn es so weiter geht, gibt es nicht die Rente mit 67, sondern gar keine Rente. Sozialverträgliches Frühableben ist angesagt. Ja wo ist es denn geblieben, das erwirtschaftete Geld?

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Pumbo Anonym „VW möchte 30000 Arbeiter entlassen“
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Problem bei Autokonzernen ist der Rattenschwanz, der in so einem Unternehmen hinter jedem aus der Produktion steht und die gierige Hand für Nix aufhält, allen voran das Management mit horrenden Gehältern.

Ich habe ein wenig Einblick bei AUDI. Da geht einem das Herzlein über vom Killefick eines hauseigenen Automuseums in Millionenmaßstab über alles mögliche an Sponsoring bis hin zu firmeneignen Events, bei denen sich der Stab der Hofschranzen selbstverliebt feiert. Das erinnert alles in seinen Strukturen an höfisches Gepränge absolutistischer Systeme (inkl. Formationsarschkriechen bei den "hohen Herren", köstlich). Ich habe das so in anderen Industriezweigen nie erlebt, da ließ man die Kirche im Dorf.

Und es stimmt: Bis zur kleinsten Nummer Löhne jenseits von Gut und Böse und in unverbrüchlicher Zuversicht, auf alle Zukunft die eigenen hoffnungslos overengineerten Karren zu horrenden Presien verkaufen zu können.

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