hallo,
ich habe hier
http://www.nickles.de/static_cache/538010705.html
nachgefragt wegen einem IBM thinkpad mit linux. es ist nun ein r50e statt dem r51 geworden, und ich habe KANOTIX installiert. alles lief "out of the box", ich war selbst überrascht, keinerlei nacharbeiten erforderlich.
die hardwareerkennung von KANOTIX ist wirklich einsame spitze!
grüsse und nochmals danke an alle die mir damals weitergeholfen haben!
borowitsch
Linux 14.983 Themen, 106.391 Beiträge
Die Hardwareerkennung ist nur zur automatischen Konfiguration des system und der Treiber zuständig. Das verwechseln viele Neueinsteiger bei Linux mit der Verfügbarkeit von Treibern.
Die Hardware liefert Informationen die ein Installationsprogramm verwenden kann, um zum Beispiel Konfigurationsdateien automatisch zu erstellen.
Dann muß ein passender Treiber geladen werden und dieser Treiber muß konfiguriert werden, mit den richtigen Daten über die verwendete IO-Adresse, IRQ-Kanal und eventuell den verwendeten DMA-Kanal. Mehr ist diese Hardwareerkennung eigentlich nicht.
Es muß immer ein passender Treiber verfügbar sein, welcher erst noch mit Hilfe der Hardwarerkennung konfiguriert wird.
Bei den alten ISA-Karten gab es früher immer Probleme. Man konnte einem Kernelmodul die richtige IO-Adresse , den IRQ-Kanal und den verwendeten DMA-Kanal als Parameter übergeben, wenn mal diese Werte nicht richtig erkannt wurden.
Es muß immer ein passender Treiber verfügbar sein und möglichst auch noch als richtiger Programmcode und nicht, wie unter Windows üblich, nur als Binärdatei.
Die neuesten Treiber sind meist beim Programmcode des Kernels dabei oder man muß sich von der Firma den Programmcode besorgen.
