Wenn du keine Erde an der Steckdose hast, wäre das u. U. lebensgefährlich und ein Fachmann sollte ran (oder wenigstens jemand, der genau weiß, was er macht).
Anscheinend ist das hier doch nicht ganz das Standardproblem, deshalb noch eine Zusatzfrage:
- Löst definitiv der FI-Schutzschalter (das Teil hat eine klein Test-Taste, und schaltet ab, wenn man drauf drückt und ziemlich breit ist) aus oder ein normaler Leitungsschutzschalter (LS-Schalter, "Sicherung") mit nur 18 mm Breite aus? Das wäre wichtig zu wissen
Besorge dir auch mal so einen Phasensucher (Transparenter Schraubendreher mit Glimmlampe drin) und prüfe mal, ob auf der Antennenbuchse (etwas) Spannung drauf ist (Außenleiter) und ob die "problematische" Steckdose eventuell Spannung auf dem Schutzkontakt (der Bleckbügel drin, wo man dranfassen kann) Spannung führt (hier darf der Phasensucher nicht leuchten).
PS: beim Phasensucher kommt die Spitze in die Steckose oder wo man sonst prüfen will und auf das Ende (Metallplatte dran) der Finger. Den winzigen Strom spürst du nicht (wenn du den richtigen für 230 V hast!) und nur bei rel. wenig Licht siehst du etwas.
Bis der Fall endgültig schlüssig aufgeklärt ist, solltest du sehr vorsichtig beim Umgang mit Geräten sein, halte dich von sämtlichen Metallteilen der Elektrogeräte und auch Heizkörpern etc. fern!
Es kann nach wie vor nur ein kleiner Ausgleichsstrom trotz Mantelstromfiler die Ursache sein, muß aber nicht!