bei den vielen linux distributionen verliere ich den überblick. nichts perfekt,immer läuft irgendwas nicht. TV Karte mal ohne alles, mal mit Bild ohne Ton. Mit viel Glück beides aber sauschlecht.
Windows? alles perfekt. Welchen Grund sollte es geben zu Linux zu wechseln wenn nicht mal das elementarste funktioniert? TV Karte war Pinnacle PC TV PRO, mit anderen Karten des gleichen Herstellers gleiche Probleme.
Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge
Das größte Problem sind nunmal die Treiber bei Linux. Durch die unterschiedliche Hardwareausstattung der PCs braucht man auch sehr viele verschiedene Treiber.
Für die Hardwareunterschützung ist hauptsächlich die Version des Betriesystemkerns entscheidend. Wenn die Treiber nicht im jeweiligen Betriebsystem-Kern verfügbar sind , muß man schauen ob der Hersteller Treiber programmiert. Ich meine den Hersteller des jeweiligen Chipsatzes der auf der Platine aufgelötet ist und nicht den Hersteller der Platine (Garfikkarte, Netzwerkkarte...) selbst. Die Treiber steuern immer die Chipsätze auf den Platinen.
Desweiteren gibt es verschiedene Projekte um die Hardwareunterstützung unter Linux zu verbessern. Am besten du fragst immer vorher welche Treiber verfügbar sind.
Du kannst auch mal einen eigenen Kern konfigurieren. Die Konfiguration ist menügeführt und du kannst immer entscheiden , ob du den Treiber im Kern brauchst oder nicht.
Der neueste Programmcode läuft nie fehlerfrei. Deswegen wird bei Debian der Unterschied zwischen unstable (der neueste Programmcode), testing und stable gemacht. Andere Distributionen nehmen es nicht ganz so genau mit der Fehlerfreiheit des Programmcodes. Da kann es schon mal passieren das ein Programm nicht optimal läuft.
Wenn du ein sehr stabiles System haben willst, mußt du die Enterpriseversionen von SUSE, Red Hat oder Mandrake nehmen. Die sind aber sehr teuer. Oder du nimmst Debian. Die Testingversion steht kurz vor der Veröffentlichung als stable-Version.
Linux ist aber eher ein Serversystem. Für Multimedia ist Windows schon eher zu gebrauchen, allein schon wegen der Hardwareunterstützung.
Linux ist kein Ersatz für Windows, denke ich mal. Linux wird von Firmen im Serverbereich benutzt und ist auch in den Rechenzentren der Hochschulen etabliert. Privatanwender nemen Linux im Desktopbereich. Es gibt Programme für Internet, E-Mail, Officebereich. Es gibt aber auch jede Menge Programme für die Industrie (Leiterplatten-Cadprogramme, Datenbankprogramme, Programmiersoftware u.a.)
Für Computerspiele ist eher Windows geeignet.
Die Benutzerfreudlichkeit war bei Unix (Linux ist eine Art Unix) im Serverbereich schon immer zweitrangig (ich hab zumindest den Eindruck davon). Die verschiedenen Distributionen programmieren Tools, damit der Anwender nicht so viele oder gar keine Konfigurationsdateien im /etc-Verzeichnis mit der Hand bearbeiten muß.
Für mich spielt Benutzerfreudlichkeit keine so große Rolle, aber für einen Anfänger ist der Lernaufwand schon ziemlich groß.
Das ist vielleicht auch der Vorteil eines Desktopsystems wie Windows.
Auf die großen Unixserver wird gar kein Grafikkarten-Treiber (X-Server) installiert. An die großen Server ist nicht mal ein Monitor angeschlossen. Die Admins loggen sich über eine ssh-Shell in den Rechner ein und konfigurieren das System auf der Konsole im Textmodus.
Das wird aber nur aus Sicherheitsgründen gemacht, damit keine Hacker in das System eindringen können.
Ich finde es wird zuviel Werbung für Linux gemacht. Die meisten Leute haben ein falsche Vorstellung von Linux.
Die neuen Windowsversionen von Microsoft laufen ja nun auch sehr stabil, zumindest im Desktopbereich.
