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welches linux für wen?

ostseekrabbe / 16 Antworten / Baumansicht Nickles

bei den vielen linux distributionen verliere ich den überblick. nichts perfekt,immer läuft irgendwas nicht. TV Karte mal ohne alles, mal mit Bild ohne Ton. Mit viel Glück beides aber sauschlecht.

Windows? alles perfekt. Welchen Grund sollte es geben zu Linux zu wechseln wenn nicht mal das elementarste funktioniert? TV Karte war Pinnacle PC TV PRO, mit anderen Karten des gleichen Herstellers gleiche Probleme.

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fnmueller1 ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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http://www.nickles.de/thread_cache/537894987.html
lese auch die anderen von karstenW, denn da steckt viel Wahrheit drin.

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KarstenW ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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Das größte Problem sind nunmal die Treiber bei Linux. Durch die unterschiedliche Hardwareausstattung der PCs braucht man auch sehr viele verschiedene Treiber.
Für die Hardwareunterschützung ist hauptsächlich die Version des Betriesystemkerns entscheidend. Wenn die Treiber nicht im jeweiligen Betriebsystem-Kern verfügbar sind , muß man schauen ob der Hersteller Treiber programmiert. Ich meine den Hersteller des jeweiligen Chipsatzes der auf der Platine aufgelötet ist und nicht den Hersteller der Platine (Garfikkarte, Netzwerkkarte...) selbst. Die Treiber steuern immer die Chipsätze auf den Platinen.

Desweiteren gibt es verschiedene Projekte um die Hardwareunterstützung unter Linux zu verbessern. Am besten du fragst immer vorher welche Treiber verfügbar sind.
Du kannst auch mal einen eigenen Kern konfigurieren. Die Konfiguration ist menügeführt und du kannst immer entscheiden , ob du den Treiber im Kern brauchst oder nicht.

Der neueste Programmcode läuft nie fehlerfrei. Deswegen wird bei Debian der Unterschied zwischen unstable (der neueste Programmcode), testing und stable gemacht. Andere Distributionen nehmen es nicht ganz so genau mit der Fehlerfreiheit des Programmcodes. Da kann es schon mal passieren das ein Programm nicht optimal läuft.

Wenn du ein sehr stabiles System haben willst, mußt du die Enterpriseversionen von SUSE, Red Hat oder Mandrake nehmen. Die sind aber sehr teuer. Oder du nimmst Debian. Die Testingversion steht kurz vor der Veröffentlichung als stable-Version.

Linux ist aber eher ein Serversystem. Für Multimedia ist Windows schon eher zu gebrauchen, allein schon wegen der Hardwareunterstützung.

Linux ist kein Ersatz für Windows, denke ich mal. Linux wird von Firmen im Serverbereich benutzt und ist auch in den Rechenzentren der Hochschulen etabliert. Privatanwender nemen Linux im Desktopbereich. Es gibt Programme für Internet, E-Mail, Officebereich. Es gibt aber auch jede Menge Programme für die Industrie (Leiterplatten-Cadprogramme, Datenbankprogramme, Programmiersoftware u.a.)

Für Computerspiele ist eher Windows geeignet.

Die Benutzerfreudlichkeit war bei Unix (Linux ist eine Art Unix) im Serverbereich schon immer zweitrangig (ich hab zumindest den Eindruck davon). Die verschiedenen Distributionen programmieren Tools, damit der Anwender nicht so viele oder gar keine Konfigurationsdateien im /etc-Verzeichnis mit der Hand bearbeiten muß.

Für mich spielt Benutzerfreudlichkeit keine so große Rolle, aber für einen Anfänger ist der Lernaufwand schon ziemlich groß.
Das ist vielleicht auch der Vorteil eines Desktopsystems wie Windows.

Auf die großen Unixserver wird gar kein Grafikkarten-Treiber (X-Server) installiert. An die großen Server ist nicht mal ein Monitor angeschlossen. Die Admins loggen sich über eine ssh-Shell in den Rechner ein und konfigurieren das System auf der Konsole im Textmodus.
Das wird aber nur aus Sicherheitsgründen gemacht, damit keine Hacker in das System eindringen können.

Ich finde es wird zuviel Werbung für Linux gemacht. Die meisten Leute haben ein falsche Vorstellung von Linux.
Die neuen Windowsversionen von Microsoft laufen ja nun auch sehr stabil, zumindest im Desktopbereich.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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dalinux KarstenW „Das größte Problem sind nunmal die Treiber bei Linux. Durch die...“
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Also ich muss jetzt mal ein ganz großes Kompliment aussprechen.
Ich habe selten solch gute und objektiven Beträge gelesen, wie KarstenW hier (und sonst) von sich gegeben hat.
KEIN geflamme und geheule.
NUR sinnvolle aussagen.

Danke!

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KarstenW ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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PS.: Welcher Chip ist den auf der TV-Karte drauf ?
Es gibt ein LinVDR Projekt für Linux. Mit LinVDR kann man aus einem PC einen Videorekorder machen:

http://linvdr.org/

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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higgl ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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Windows? alles perfekt.
na prima. dann bleib doch dabei.

ich hab schon einfallsreichere flame-versuche gelesen.

*chipsholengeh*
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ostseekrabbe Nachtrag zu: „welches linux für wen?“
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Schade das keinerlei Antwort auf die eigentliche Frage dabei ist.

Windows ist zweifellos nicht perfekt, bezog sich NUR auf diese eine TV-Karte.

Welcher Chip auf dieser Karte ist darüber hüllt sich Pinnacle in Schweigen.

Enterprise Versionen von Suse oder Redheat sind preislich etwa so teuer wie Windows. Gedacht war an den Hobbybereich. Ich bevorzuge Kanotix z.Z. als Live System.

Auch wenn es manchen Linux-Freak nicht sehr erfreut, im professionellen Serverbereich gibt es ein sehr friedliches Nebeneinander von Linux und Windows. Der Kunde ist König. Leiden muss unter Linux die Profigarde von SUN und HP.

Im Hobbybereich wird Linux über ein Nischendasein nicht hinwegkommen. Welchem Neuling kann man zumuten unter zig Versionen auszuwählen und irgendwie läuft immer etwas nicht.

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higgl ostseekrabbe „Schade das keinerlei Antwort auf die eigentliche Frage dabei ist. Windows ist...“
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was war deine "eigentliche" frage?

1. welches linux für wen?
das muss jeder selbst wissen und für sich entscheiden. einem anfänger/neuling/umsteiger kann man immer guten gewissens zu suse und mandrake raten.

2. Welchen Grund sollte es geben zu Linux zu wechseln wenn nicht mal das elementarste funktioniert?
diese frage wurde nicht hundertmal, nicht tausendmal sondern n-fach diskutiert und wir werden sie hier in diesem thread sicher nicht klären.

3. oder dein problem?
die pctv pro hat den bt878 chip, der allgemein als unterstütz gilt. zu deinem problem kann ich nicht mehr sagen, du geizt sehr mit infos.


ob deine prognosen in bezug auf linux zutreffen, zeigt die zukunft. ich bin anderer meinung.

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KarstenW ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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"Im Hobbybereich wird Linux über ein Nischendasein nicht hinwegkommen. Welchem Neuling kann man zumuten unter zig Versionen auszuwählen und irgendwie läuft immer etwas nicht. "

Ich habe versucht zu erklären das es eigentlich ein , wirklich nur ein Linux gibt !!

Die Distributionen unterscheiden sich nur bei den Konfigurationstools. Bei richtigem Unix gibt es 'zig Versionen. Unixdialekte haben nicht einmal ein einheitliches Binärformat, gescheige denn einheitliche Bibliotheken. Beispielsweise läuft ein Programm für Solaris nicht !!! unter Unixware oder SCO Unix.
Für den Hobbybereich ist Linux gar nicht gedacht, auch wenn es für Privatanwender kostenlos ist.

Die Ursache für die schlechte Hardwareunterstützung ist nicht bei Linux zu suchen, sondern bei den Herstellern die keine Treiber programmieren.
Die meisten Treiber werden von Informatikern in Ihrer Freizeit programmiert.

Deswegen ist Linux auch kostenlos.Alle kostenlosen Programme werden von Programmierern in Ihrer Freizeit programmiert. Wenn du die Programmierzeit bezahlen müßtes, die in den Programmen steckt, kannst du dir mit Sicherheit Linux nicht leisten. So teuer würde das werden.

Ich bin froh das es Linux gibt. Früher hatte ich mal DOS 6.0 und Windows 3.1. Bei Windows war nicht mal ein Compiler und Debugger dabei um die Programmiersprache C zu erlernen.

Mir ist ehrlich egal ob die neuesten Fernsehkarten von Linux unterstützt werden.
Ich bekomme aber mit Linux eine komplette Entwicklungsumgebung , für umsonst.

Visual C++ kostet 1400 € , der C++ Builder von Borland kostet mehr als 1000 €. Adope Photoshop kostet über 1000 €. Wer von euch Windowsbenutzer bezahlt eigentlich diese Preise ? Oder benutzen Windowsbenutzer nur legale erworbene Software ? Früher gab es kein DSL oder Filesharing um diese ganzen sauteuern Windowsprogramme zu kopieren.

Ich pfeiff' auch auf die angebliche Benutzerfreudlichkeit von Windows. Linuxbenutzer können Handbücher oder Manpages lesen in denen alles gut erklärt ist.

Lesen Windowsbenutzer Handbücher ? Bekommt man von Microsoft überhaupt ein gutes Handbuch
?

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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PS.: Linux soll doch kein Windows ersetzen. Das geht doch überhaupt nicht. Alle Windowsprogramme benutzen ein eigenes Datenformat in ihren Dateien. Man kann meistens diese Dateien gar nicht mit einem Linuxprogramm öffnen, es sei denn es existiert eine Linuxversion für das Windowsprogramm.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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protector ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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Wenn dir also nicht einmal der Hersteller mit Treibersoftware helfen kann, dann hast Du wohl irgendwas falsch gemacht.

Wie soll Dir dann "Linux helfen können ?"

Bei Heise-online gibt es übrigens ein Flameforum.

Mein absoluter Tip ist Kanotix 2/2005. Die Distri läuft von Live-CD, ist bei der Software und Treibertechnisch ziemlich up to date, wenn nicht sogar "das Aktuellste" was zu haben ist und kann auch auf Festplatte installiert werden.

Und ich würde mich sehr irren, wenn solch eine poplige TV-Karte nicht laufen würde.

Wenn es eine USB - TV Karte ist kommst Du mit Linux auch nicht weiter. Da musst Du schon bei dem "fast perfekten Win" bleiben.

MfG

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Hanussen ostseekrabbe „welches linux für wen?“
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Wenn ich Grafiker bin und mit Photoshop mein Geld verdiene, kaufe ich mir halt Photoshop, dann ist die Kohle schon mit dem ersten Auftrag wieder drinnen.

Erstelle ich Webseiten, kaufe ich mir halt Dreamweaver, da kann man auch gut Geld mit verdienen.

Bin ich Programmierer, stellt mir die Firma meine Kosten, ansonsten gilt selbiges wie oben.

Wenn ich die Programme nur fürs lernen will, weil ich ein Studium anfange oder ne Ausbildung, dann kaufe ich mir ne Schüler&Studenten oder Lernversion für kleines Geld. Dreamweaver kostet gerade mal 100 Euro.

Und für Dreamweaver gibt es kein Linux-Pendant ! (dieser Punkt steht nicht zur Diskussion, ist einfach so).

Und bisher wagen sich wenige Hersteller ihre Programme nur für Linux zu erstellen. Es wird höchstens mal portiert ein Projekt (z.B. Maya), aber da gehen doch dann Unmengen an Portierungskosten drauf, die der eigentlichen Software fehlen, oder sehe ich das falsch?

Nennt mir mal eine Software (aus dem Profibereich, für den Anwender) die nur für Linux verfügbar ist?

Windows ist und bleibt Standard. Wenngleich man sehr viele Aufgaben auch mit Linux bewältigen könnte, bleiben immer noch ein paar Prozent übrig... Zum Surfen brauche ich kein Windows, und auch nicht zum Texte schreiben. Aber vielleicht eben zum Fernsehschauen ? Oder für den Drucker anzuschließen? Oder eventuell für ein Homebankingprogramm ? Oder um die Bilder von einer digitalen Kamera zu übertragen ohne Kartenleser? Alles alltägliche Dinge die mit Linux nicht oder nur sehr schwer zu realisieren sind.

Im Serverbereich und für VDRs etc. finde ich hingegen Linux optimal, da keine Lizenzkosten anfallen, und man einfach mehr Konfigurationsmöglichkeiten hat.


MfG Hanussen

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KarstenW Hanussen „Wenn ich Grafiker bin und mit Photoshop mein Geld verdiene, kaufe ich mir halt...“
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Ich gebe dir in allen Punkten Recht, Linux soll ja auch kein Windows ersetzen.
Linus Torwalds hat nur aus Neugier ein neues betriebsystem angefangen zu programmieren. Anfang der 90er Jahre gab es nur schlechte Betriebsysteme von Microsoft. Linux ist doch keine Auftragsprogrammierung wie Windows, wo die Leute Geld für bezahlen müssen.
Wenn man Programmierer ist oder vielleicht sogar Informatiker, ist man nunmal am Programmieren interessiert.
Ich glaube nicht das Linux als Ersatz für Windows entwickelt wurde.

Das aus Linux so ein gutes Betriebsystem wurde, hat Linus damals sicher nicht erahnen können.

Ich benutze persöhnlich Linux nicht nur weil es kostenlos ist, sondern weil es mir besser gefällt als Winodws

Hinter Linux steckt ein völlig anderes Konzept. Man kann verstehen lernen wie der Betriebsystemkern funktioniert. Man kann eigene Programme schreiben, nur so aus Interesse.
Ich kann alle Konfigurationsdateien mit einem Editor bearbeiten, ich habe dadurch mehr Kontrolle über meinen Computer.
Ich würde Windows auch nicht benutzen wenn es kostenlos ist, außer vielleicht für Computerspiele.

Wem Linux gefällt soll es benutzen, wem nicht ... selber Schuld.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW Nachtrag zu: „Ich gebe dir in allen Punkten Recht, Linux soll ja auch kein Windows ersetzen....“
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"Und bisher wagen sich wenige Hersteller ihre Programme nur für Linux zu erstellen. Es wird höchstens mal portiert ein Projekt (z.B. Maya), aber da gehen doch dann Unmengen an Portierungskosten drauf, die der eigentlichen Software fehlen, oder sehe ich das falsch? "

Man kann plattformunahhängig Programme schreiben, wenn man zum Beispiel die QT-Bibliothek von Trolltech Norwegen benutzt. Diese Bibliothek gibt es für Linux, Windows und Solaris.
Rein theoretisch muß man dann den Prorammcode nur noch mal unter dem jeweiligen Betriebsystem neu kompilieren, damit das Programm auch auf dem anderen Betriebsystem läuft.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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higgl KarstenW „Ich gebe dir in allen Punkten Recht, Linux soll ja auch kein Windows ersetzen....“
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Linus Torwalds hat nur aus Neugier ein neues betriebsystem angefangen zu programmieren.

anfangs war ja nicht mal ein betriebssystem geplant. er schrieb sich "nur" eine terminal-emulation, um auf den uni-server zugreifen zu können, da ihm die von minix (das nutze er zu dieser zeit) nicht gefiel. nach einiger zeit merkte er dann, dass es nun doch schon mehr betriebssystem, als eine terminal-emulation geworden ist :)
die genaue story ist nachzulesen in seinem buch "just for fun". sehr lesenswert (ein bisschen werbung muss sein)

ch glaube nicht das Linux als Ersatz für Windows entwickelt wurde.
das hat ja torvalds schon zig-mal bekräftigt. im film "codename linux" kann man auch einiges zu dem thema erfahren, wenns jemand interessiert.
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higgl Nachtrag zu: „Linus Torwalds hat nur aus Neugier ein neues betriebsystem angefangen zu...“
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wer sich den von mir besagten film mal anschauen will:
klick ACHTUNG 333 MB!

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ostseekrabbe higgl „Linus Torwalds hat nur aus Neugier ein neues betriebsystem angefangen zu...“
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danke für den Link auf den Film! Viertel davon hab ich schon.

Als Konkurenz für Windows wurde es nicht entwickelt. Brauchbare Linux Kernels für Entusiasten gab es schon Anfangs der 90ziger jahre, viele Jahre bevor es das 1. halbwegs brauchbare Windows gab. Mit 0.97 bin ich mal angefangen.

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