Hallo Leute,
ich habe hier einen tuefentladenen Siemens-Handyakku.
Die Zellespannung (an der Zelle selbst gemessen, nicht an den Gehäuseklemmen) beträgt ca. 2,6V statt 3,6-4,2V (Unter/Obergrenzen).
Das is so wenig, dass der integrierte Kontroller im Akku ( ein Sechsbeiner, ein Achtbeiner, Passivteile, alles SMD, also nichts Bekanntes/Interessantes) alles sperrt, und weder die Restspannung rauslässt noch den Ladestrom reinlässt.
Daher die Frage: Wie Lade ich (schonened) eine Litium-Celle?
1/10 C (hier 130mA) und gut? Zumindest bis die 3,2V-Schwelle erreicht ist und das Handy weiterlädt? Ja, die Temperatur will gemessen werden, ich habe auch einen Fühler mit Anzeige, aber bei dem Strom kann der wohl nicht so schnell überhitzen....
Ansatz 2: Spannung (über strombegrenzenden Widerstand) paralel zur Zelle anlegen, so dass der Kontroller "aufwacht" und dann mit dem Handy laden....
Wer weiß Rat?
Gruß
a76
P.S. Keine "Kauf dir ein neues Teil"-Ratschläge, es geht nicht darum, sondern um DIESEN Akku und ums Prinzip....
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Ich habe die Zelle direkt mit 20mA (1/60C) geladen. In den Ersten 5-10 Minuten ist die Spannung von 2.61V rasch auf ca. 3.2V angeschtiegen.
nach weiteren 30 Minuten war sie erst bei 3,25V.
Das war ein zeichen, dass die Zelle nun auch wirklich etwas aufnimmt (warm ist sie nicht geworden).
Also habe ich die Zelle samt Platine ins gehäuse gesteckt und ins Handy gepackt.
Nun ist das Ganze am Laden. Die Temperatur is um die 25-26° bei 23° Zimmertemp., also kaum spürbar.
b die Zelle danach auch was hält, ist noch nicht klar, sicher ist nur, dass der Akku auch früher nicht so gut war (Damit wurde der bekloppte Ladekontroller im Handy justiert und dabei wohl auch mal überladen.
Aber es hat funktioniert, das ist doch das von mir gewünschte Ergebnis.
Aktuell liegt die Spannung bei 4,00 Volt, es wird also weiter geladen...
Schöne Grüße
a76
