So lautete die Überschrift eines Artikels in der gestrigen Ausgabe unserer Tageszeitung.
Wie bitte????
Ein texanischer Unternehmer plant die Internet-Jagd auf echte Tiere. Sowas kann ja nur aus Ami-Land kommen..... Kopfschüttel.
Hier ein paar Auszüge aus dem Artikel:
"Der Unternehmer John Underwood wirbt auf seiner Homepage www.live-shot.com für ein absurdes Vorhaben: die Jagd per Mausklick. Bald sollen Internet-Nutzer aus aller Welt via Computer eine Waffe auf Underwoods Farm bedienen und lebende Tiere schießen können."
"Auf seiner Internetseite können Interessierte auch schon mal Fotos von den künftigen Zielen - Antilopen, Hirschen und Wildschweinen bewundern und überlegen, welches Tier sich wohl am Besten als Trophäe eignet. Das Fleisch der geschossenen Tiere könnten sich die Jäger dann in jeden Winkel der Welt schicken lassen. "
"Jagdgegner und Jäger aus Deutschland hat das Vorhaben zu einer seltenen Allianz verholfen: Beide Parteien schlagen Alarm und hoffen, dass das Angebot noch gestopt werden kann."
Die Chancen sind aber nicht groß, da das Ganze in den USA stattfindet. Und in den USA ist es auch nicht illegal, da es sich um importierte Tiere handelt, nicht um einheimische.
Also da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Das in Afrika Raubkatzen gezüchtet werden, um dann von Touristen abgeschossen werden zu können, gegen entsprechend Bares, ist ja schon wiederlich, aber das hier.... Die spinnen, die Amis...
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Wie jetzt?
Wo ist denn da der Unterschied?
Ob man nun mit einer Knarre durch unsere heimischen Wälder rennt und die geschossenen Tiere anschließend im Wild Restaurant verspeist oder ob man sich das geschossene Viech vom Ami schicken lässt.
Wer Wild essen will der wird einen Weg finden.
Bekannte von mir fahren regelmässig in den Ostblock und jagen dort. (Sind Jäger)
Sie werden sogar von den dort lebenden Einheimischen dazu angehalten, auf alles zu schiessen, was vor ihre Flinte kommt.
Und dabei ist es völlig egal ob es gerade Schonzeit ist oder nicht.
Zusätzlich bieten die Einheimischen den Jagenden, noch im Wald, Zusatzdienste an. (Vermittlung zum horizontalen Gewerbe).
Hauptsache, der Kunde (Jäger) war zufrieden und kommt nächstes Jahr für teuer Geld wieder.
Jo, und das Ganze spielt sich nicht im Amiland, sondern direkt vor unserer Haustür ab.
Hallali Nasser
