nein,
NRW hat es bewiesen
die CDU hat verloren ohne Ende.. ok. das war nur eine Komunal-Wahl, aber es gibt Hoffnung..
MfG
Gurus
P.S. nein Herr T.N. das ist keine Verschwörung!
nein,
NRW hat es bewiesen
die CDU hat verloren ohne Ende.. ok. das war nur eine Komunal-Wahl, aber es gibt Hoffnung..
MfG
Gurus
P.S. nein Herr T.N. das ist keine Verschwörung!
Da gibt´s ja echt einiges zu Lesen, was einem die Nackenhaare sträubt:
Der Umweltschutz ist zu verstärken.
und gleich einen Absatz darunter
Pro Köln bekennt sich zur Mobilitätsgesellschaft. Die Kommunalpolitik muß aufhören, die Bürger mit repressiven Methoden zu dem zu zwingen, was sie nicht wollen: Verzicht auf persönliche, individuelle Mobilität. Zum städtischen Leben gehört aber Mobilität, und eine attraktive City muß auch mit dem Auto erreichbar sein.
Wer einen Widerspruch findet, darf ihn behalten; und weiter im Text
Die Bürgerbewegung pro Köln bekennt sich uneingeschränkt zur sprichwörtlichen Weltoffenheit unserer Stadt. Der unter dem Einfluß der Kölner Klüngel-Mafia um sich greifende Provinzialismus ist zu bekämpfen. Typisch für die Kölner Kommunalpolitik ist zum Beispiel der Umstand, daß über die umstrittenen Kölner Groß-Moschee-Projekte nicht öffentlich diskutiert werden darf.
Hier braucht es für den Widerspruch nicht einmal einen eigenen Absatz...Weltoffen ja, so lange die offene Welt nichts mit einer anderen Religion zu tun hat.
So ist es skandalös, daß die Kölner Verwaltung und Politik jahrelang tatenlos die ausufernde Roma-Klau-Kids-Problematik aus Angst vor dem Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit als quasi schicksalsbedingt hingenommen hat.
Aha, Roma-Klau-Kids. Die Formulierung ist so Vertrauenserweckend wie der Gesamteindruck dieser Stammtischintelektuellen. Aber sie haben ja auch gleich die passende Lösung dafür:
Jugendliche Roma-Klau-Kids, die nunmehr über Jahre die ganze Stadt terrorisieren, gehören unverzüglich abgeschoben.
Schöne Idee...nur wohin schiebt man Sinti und Roma als offiziell Staatenlose ab? Wirklich sehr durchdacht. Aber auch was positives ist dem Programm abzugewinnen, wir wollen ja nicht nur negativ sein:
Die Bürgerbewegung pro Köln fordert eine Wende in der Kölner Wirtschaftspolitik. Statt sich an Großkonzernen, die, wie beispielsweise Ford, noch nicht einmal Gewerbesteuer zahlen, zu orientieren, sind klein- und mittelständische Unternehmen zu entlasten.
Das ist das einzige Vernünftige auf der Seite in meinen Augen, ich vermute einmal, daß sie das aus dem FDP-Programm abgeschrieben haben. Aber genug der Lobhudelei, kommen wir wieder zu dem Ernst zurück:
Die Bürgerbewegung pro Köln setzt sich für ein sichereres Köln ein. Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) und sein Koalitionspartner von den Grünen haben es gemeinsam zu verantworten, daß Köln zwischenzeitlich zur unsichersten Stadt in Deutschland geworden ist. In keiner anderen deutschen Stadt wird so oft eingebrochen wie in Köln.
Aha, am unsichersten ist es also dort, wo am häufigsten eingebrochen wird? Ich dachte immer am unsichersten sei es da, wo Gefahr für Leib und Leben besteht und die meisten Morde und Körperverletzungen stattfinden, aber jeder setzt ja andere Prioritäten.
Die Drogenszene darf nicht länger geduldet und unterstützt, sondern muß aufgelöst werden. Anstatt Fixerstuben, in deren Umfeld Drogenhandel und Verbrechen Vorschub geleistet werden, einzurichten, sind Therapieplätze für den kalten Entzug bereitzustellen.
Wow, ein wahrlich erfolgversprechendes Projekt, wie Jahrzehnte des rigorosen Vorgehens gegen Suchtkrankheiten eindrucksvoll unter Beweis stellte, zumindest, wenn man die Studien zu den Ergebnissen nicht liest, die aus diesem Vorgehen erwachsen sind. Vertritt eigentlich überhaupt noch ein ernst zu nehmender Fachmann den kalten Entzug?
Straßenräuber, Ladendiebe und Vergewaltiger gehören nicht länger mit Samthandschuhen angefasst. Pro Köln fordert eine verstärkte Präsenz der Polizei an Brennpunkten in der Innenstadt, in den U-Bahnen sowie in den Veedeln. Kein Sparen auf Kosten der Sicherheit, Opferschutz vor Täterschutz! Desweiteren soll eine zusätzliche lokale Stadtpolizei gebildet werden.
So ganz schlau werde ich aus dieser Passage nicht. Will Pro-Köln jetzt die Unabhänigkeit der Richter (die heute schon oftmals nur auf dem Papier existiert) abschaffen, oder will sie die Polizei dazu anhalten die Straßenräuber, Ladendiebe und Vergewaltiger gleich vor Ort der richtigen Behandlung zukommen zu lassen um die "Samthandschuhe" abzuschaffen?
Besorgt fragen wir aber, ob der rheinische Charakter unserer Stadt nicht durch ungebremste Masseneinwanderung verloren geht. Pro Köln plädiert für eine Zuwanderungspolitik, die sich an den Verhältnissen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie den Integrationsmöglichkeiten unserer Stadt orientiert. Diese kann angesichts des hohen Ausländeranteils in vielen Veedeln und Schulen derzeit, auch im Interesse der in Köln lebenden ausländischen Mitbürger, nur überaus restriktiv sein.
Aha, welch großherzige Geste. Man will restriktiv gegen ausländischen Zuzug vorgehen im Interesse der ausländischen Einwohner. Das klingt in meinen Ohren nicht nur paradox, sondern durchaus zynisch.
Die Krönung ist und bleibt aber der Schlußgag:
Die Bürgerbewegung pro Köln bekennt sich uneingeschränkt zu rheinischer Weltoffenheit und Toleranz.
Ohne Worte!
Diese Seite strotzt nur so vor peinlichem Dilletantismus, Widersprüchen, Stammtischparolen und peinlichen Statements. Da sollte Pro-Köln seinen eigenen Programmpunkt ernst nehmen und sich schnellsten auslösen:
Mit Mittelmaß und Dilettantismus ist unsere Zukunft nicht zu gewinnen. Die Verwaltung muß dringend professionalisiert, entbürokratisiert und vor allem verjüngt werden.