Nichts dagegen, dass man Skizzen macht. Aber Mind-Mapping hat überhaupt keine konsistente Theorie oder Emperie. Die eine Pfeife weiß genau welche Farben für die Zeichnung zu verwenden sind (egal was Du vorhast), der andere Künstler malt nur mit Bleistifft. Mind-Mapping ist immer in der Nähe zu Suggestion, Neurolinguistischen Programmieren (echter Scheiß, Abkürzung NLP) und Esoterik angesiedelt. Es gibt sich pseudokonkret, als könne man Gedanken anfassen usw.. Da kommt der Schwachsinn von der linken und der rechten Gehirnhymisphäre und einer Technik die "zu einem Miteinander" beider Hälften führt. Alles wird ganzheitlich und heil.
Das Verfahren fördert Leute mit fotografischen Gedächtnis, sowie suggestible Kundschaft. Präszise analytisch denken Menschen werden vor den Kopf gestoßen. Selbstredend ist es nicht sonderlich kreativ, eben wegen der Anpassung. Nur Analyse könnte kreative Widersprüche zu Tage fordern...aber die wird in der Welt des Ganzheitlichen immer abgebrochen.
Manche Menschen kommen eben besser zum Ziel, wenn sie Begriffe bestimmen und abgrenzen und sich saubere Definitionen erstellen. Auch da kann man die Gedanken schweifen lassen,etwa nach der Methode von Altschuller.
google Erfinden Altschuller
Vor 2 Jahren habe ich zur Altschuller-Methode noch nicht viel gefunden im Internet, jetzt gibt es reichlich. Und an vielen Unis werden Kurse gegeben. Wenn Du die Google-Links fleißig durchsiehst, wirst Du sehen, dass es dazu ein Computerprogramm gibt und dass die Methode - abgewandelt - vermutlich auch im Computerbereich funktionieren könnte. Aber es ist was für echte Problemlösungen und nicht für Anpassungsleistungen. Ich würde das Verfahren vor allem auch dem Brainstorming vorziehen, bzw. relativ schnell vom Brainstorming wegkommen.
Skizzen anfertigen - jetzt mal ohne Ideologie - ist vielleicht doch eher was zum Lernen.