
LOL, Menschen sind so blööööööde;
das ist leider kein Witz, F-)

Ich kenne die Story so, dass im wahrsten Sinne des Wortes Kopfprämien für tote Indianer gezahlt wurden. Das herumschleppen von mehreren Köpfen war aber umständlich, auffällig und uneffektiv, darum ist man auf die Idee mit den Skalps verfallen.
Von skalpierenden Indianerstämmen ist mir nichts bekannt, also bevor die Weissen kamen. Soweit ich weiss, fehlte jenen Menschen dieser unbedingte Vernichtungswille bis dahin, was auch einer der Gründe war, warum sie den Europäern so hilflos gegenüber standen. Kämpfen bedeutete meist nur sich den Macho raushängen zu lassen und je mehr Macho, desto mehr Auszeichnungen. Wer hat den ersten Gegner berührt, wer hat die meisten berührt, wer als Zweiter...da gab es einige verschiedene Lorbeeren. Dafür hatten sie sogar extra Stöcke (oder so was in der Art) mit denen diese Aktionen durchgeführt wurden. In dem Moment, wenn ein Gegner aufgab war normalerweise der Kampf zu ende. Die Kämpfe folgten mehr einer Art Ritual, zumindest sind das meine Informationen.
Natürlich sind auch dabei Menschen gestorben, nur sind eben nicht ganze Stämme ausgerottet worden, ganz einfach weil niemand einen Sinn dahinter erkannt hat. Von daher überrascht mich das etwas, könntest du evtl. ein paar Stämme nennen?