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Fast Fun:

Frednerk / 23 Antworten / Baumansicht Nickles


LOL, Menschen sind so blööööööde;
das ist leider kein Witz, F-)
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gelöscht_15325 Frednerk „Fast Fun:“
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Frage mich auch schon seit sehr langer Zeit, wie blind ein Land bzw. die Bevölkerung eigentlich sein kann....
Bin schon auf die Wahl gespannt.

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the_mic gelöscht_15325 „Fast Fun:“
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die wird ausgehen wie gehabt.
wer einen ähnlichen namen hat, wie ein vorbestrafter, wird ausgeschlossen. wer nicht weiss ist, wird ausgeschlossen. wer nicht republikanisch wählt, wird ausgeschlossen.
sind am schluss trotzdem noch zuviele stimmen für einen demokraten abgegeben worden, so werden diese dann einfach nicht gezählt.
und zur not vertraut man auf das republikanisch besetzte gericht.

cat /dev/brain > /dev/null
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Siggi FAC the_mic „Fast Fun:“
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...und so kommt es, dass ein bigotter Alkoholiker eine Macht besitzt, die noch nie vorher ein einzelner zur Verfügung hatte.
Man könnte Angst kriegen.
Grüße
Siggi

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Turbo Lover Frednerk „Fast Fun:“
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Die Leute mögen es eben nicht sich an Dinge zu gewöhnen.....sie wollen was Unkonventionelles, da wird manchmal nicht nachgedacht wenn einer mit tollen Versprechungen daherkommt, so wie bei Hitler.

TL

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Nasser Frednerk „Fast Fun:“
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Habe mich immer schon gewundert, dass manche Leute allen S...... glauben den sie vorgesetzt bekommen.

Eine Adresse zur Aufklärung:

www.bildblog.de

Ob´s stimmt ?

MfG Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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xafford Frednerk „Fast Fun:“
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Ich denke nicht einmal, daß die Bevölerung das alles nicht realisiert, ich befürchte ES IST IHR EINFACH EGAL. Wenn man von Kindesbeinen zu "Patriotismus" erzogen wird, dann wird wohl früher oder später eine gewisse, fatalistische Kritiklosigkeit einsetzen. Zudem steht Bush für das starke Amerika der kleinen Leute, da er selbst trotz seiner Verstrickungen in die Großindustrie als Mann des Volkes gilt. Die Demokraten hingegen stehen für die "Großkopferten".

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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DannyCoburg xafford „Ich denke nicht einmal, daß die Bevölerung das alles nicht realisiert, ich...“
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Obwohl auch die Demokraten den Teufel tun werden, sich im Wahlkampf (und danach) nur annähernd so patriotisch wie die Deutschen zu verhalten. Wenn ich das quasi wertfrei - Angriffen vorbeugend - sagen darf.

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weissnix Frednerk „Fast Fun:“
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Nach meinem Sprachverständnis ist Patriotismus das Gleiche wie Nationalismus. (patria = das Vaterland, natio = das Volk, wo ist da der Unterschied?). Die Deutschen waren mal (und werden hoffentlich nie wieder) Nationalsozialisten. Die Amerikaner sind Nationalkapitalisten (und lassen schon die Grundschüler vor der Fahne stramm stehen und eine verlogene Hymne singen). Das Eine gefällt mir so wenig wie das Andere.

.........und tschüssss!!!!!!!!!!!!
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DannyCoburg Frednerk „Fast Fun:“
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Der Unterschied ist im Wörterbuch auszumachen, z. B. im "Wahrig":

Nationalismus = übersteigertes Nationalgefühl.
Patriotismus = Vaterlandsliebe.

Begriffe ändern sich nun mal in 2000 Jahren, ich kenne viele lat. Wörter, die heute benutzt werden und eine andere Semantik haben. -

Die Amis werden eher zu Nat. erzogen, wir wurden die letzten 60 Jahre erzogen, grundsätzlich ins eigene Nest zu kacken. Das eine ist so lächerlich wie das andere.

Patriotismus ist eine natürliche und keineswegs schändliche Angelegenheit, aber zur Hölle mit den verdammten Nazis!

Wer sich freut, wenn Deutschland Weltmeister wird, denkt patriotisch. Is doch OK, oder?


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weissnix Frednerk „Fast Fun:“
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@DannyCoburg, danke für die sicherlich berechtigte semantische Belehrung. Ich bin da sehr subjektiv. Mein "Vaterland" ist Titos kommunistisches Jugoslawien, das mir meinen Großvater (wegen seines deutschen Namens) tot geschlagen und meine Eltern vertrieben hat. Dieses "Vaterland" kann ich nicht lieben. Ich selbst bin in Deutschland aufgewachsen und dankbar für all das Gute, was mir hier widerfahren ist. Trotzdem bin ich weder Patriot noch Nationalist, sondern einfach froh, dass ich hier leben darf. Ich mag deutsche Nazis ebenso wenig wie deutsche "Patrioten" a la Kohl - und schon gar nicht amerikanische Patrioten a la Bush. Mir ist jede Art von Nationalismus/Patriotismus suspekt.

Ich habe eine (kurze) Zeit lang in den USA gelebt bzw. gearbeitet, und aus meiner - zugegeben subjektiven - Sicht gibt es zwischen deutschen Nazis und amerikanischen Patrioten nur einen einzigen Unterschied: die Amis wollen (im Gegensatz zu den deutschen Nazis) die Juden nicht ausrotten (weil die dort, zumindest hinter den Kulissen, das Sagen haben), sie würden lieber die Moslems ausrotten (nicht wegen dem 11. September, sondern weil die erstens das Öl haben, zweitens den falschen Gott anbeten und überhaupt...).

In Sachen Genozid stehen die Amerikaner den Nazis wenig nach. Der amerikanische Völkermord an 60 Millionen Indianern ist Geschichte, von der Welt vergessen und hat in den amerikanischen Geschichtsbüchern nicht stattgefunden. (Die Nazis haben dagegen gerade mal schlappe sechs Millionen Juden, Szinti und Roma geschafft!) Und die Vergewaltigung von -zig Millionen afrikanischer Sklaven ist (bis auf einige Gegenden im Süden der USA) auch Geschichte, die heutigen Afroamerikaner werden als soldatisches Kanonenfutter für Angriffskriege im Namen der "Freiheit" (=wessen Freiheit?) toleriert und sitzen, von Ausnahmen abgesehen, in Ghettos, Gefängnissen und - natürlich - bei den special forces der Marines.

Fazit: die heutigen Bush-USA unterscheiden sich nur in Details von Nazi-Deutschland. Sie foltern und vergewaltigen die Welt, der Führer lügt, dass sich die Balken biegen, und die Massen glauben, schweigen und folgen. Ob das bei Kerry anders wird?

Hitlers Nazibande war das Unglück der Menschheit im 20. Jahhundert, die US-Nazis (oder Patrioten, wie ihr wollt!) haben gute Chancen, das Unglück der Menschheit im 21. Jahrhundert zu werden.

So, und nun bin ich mal gespannt, wie lange es dauert, bis dieses posting gelöscht wird.


ESST MEHR AMERIKANER !!!

.........und tschüssss!!!!!!!!!!!!
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charlie62 weissnix „@DannyCoburg, danke für die sicherlich berechtigte semantische Belehrung. Ich...“
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Nun musst du nur noch behaupten, dass es eine jüdisch-amerikanische Schlampe war, die dir ins Auto gekotzt hat.



Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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Mario32 weissnix „@DannyCoburg, danke für die sicherlich berechtigte semantische Belehrung. Ich...“
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Hi weissnix. Das was du ab ...In Sachen Genozid...

geschrieben hast , ist für den ein oder anderen vielleicht ein wenig hart formuliert, aber von der inhaltlichen feststellung ja richtig (ob es 50 Mio oder nur 49 oder doch weniger waren) sei dahingestellt. aber vom prinzip hast du recht. nur darf man das aus political correctness als deutscher nicht sagen, wegen der "vergangenheit".

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Fetzen weissnix „@DannyCoburg, danke für die sicherlich berechtigte semantische Belehrung. Ich...“
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Warum sollte man das löschen? Wenn du der Ansicht bist, dass auf Nickles freie Meinungsäusserung zensiert wird, warum bist du noch hier? Ich würde so ein Board schnellstens verlassen.
Die Parallelen zu den Nazis sind nicht von der Hand zu weisen und nicht umsonst hat diese kranke Ideologie in den USA so viele Anhänger, wie es auch in Ex-Juguslawien so manche Bevölkerungsgruppe (Kroatien, Kosovo) gibt, die der Vergangenheit sehr positiv gegenüber stehen.
Bei den Amerikanern ist der Übergang vom Patriotismus zum krankhaften Nationanlismus letztlich eine logische Konsequenz. Wenn man überlegt, welche Meinungen während der Besiedlung vorherrschend (in Europa, aus welchem ja die Siedler hauptsächlich kamen) waren,
dass sich daraus ein politisches System entwickelte, welches in der Beziehung (niedere Rassen) von Europa ja noch gefördert wurde,
dass viele Nazis in der amerikanischen technischen Entwicklung gearbeitet haben,
dass sie von vielen Technologien der Nazis profitiert haben,
dass von frühester Kindheit an Amerikaner regelrecht zum Nationalismus gedrillt werden,
welche Entwicklung hätte dieses Land nehmen sollen?
Ich bin dort in den Kindergarten gegangen und wir mussten jeden Tag vor der Fahne beten, die Nationalhymne "singen" und das ganze mit der Hand auf dem Herzen mit I'm proud to be american beenden. Im Gegensatz zu mir kannten die anderen Kinder das schon alles von daheim und da war ich dann für die nächsten 2 Jahre der Nazi. (sic) Bedenkt man jetzt noch, dass diese Form der Indoktrinierung seit X Gemerationen statt findet, dann ist der Schorsch (bayrisch für Georg) nur die Krönung all dieser Bemühungen.
Da die übrige Welt nur zu den Zeitpunkten faktisch vorhanden ist, wenn Amerikaner Bomben darauf schmeissen, oder dort Rohstoffe ausbeuten, dann braucht man sich nicht wirklich zu wundern. Da nicht zu erwarten ist, dass sich an diesem idelogischen Drill (bei der die Medien latürnich auch ihre Rolle spielen) in Zukunft etwas ändert, dürfte auch ein Regierungswechsel nicht gerade viel bewegen. Für den Rest der Welt mag es eine kurze Verschnaufpause bedeuten, aber Schorsch III nimmt gerade seinen Weg in Angriff. Aus dieser irrsinnigen Propaganda- und Ideologiemaschinerie, die ihre Grundfesten im 17-18Jhd hat, kann einfach nichts anderes hervor kommen.
Die Form der ideologischen Schulung als solche ist beinahe perfekt und hätten andere politische Systeme das ähnlich effektiv hin bekommen, wer weiss wie es dann auf dieser Erde zu gehen würde, wenn es den Planeten überhaupt noch gäbe.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Spacebast weissnix „@DannyCoburg, danke für die sicherlich berechtigte semantische Belehrung. Ich...“
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Lasst es stehen. Er hätte nur mehr rausarbeiten können, dass Hitler im Gegensatz zu Bush mit einer satten Mehrheit gewählt wurde. Wir wollen doch wenigstens da gegenhalten können.

Böser Biber Bocki benagte Bären Bummis breitstämmigen Buchenbaum bis Buchenbaum brach.
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xafford weissnix „@DannyCoburg, danke für die sicherlich berechtigte semantische Belehrung. Ich...“
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Die Zahl von 60 Millionen Indianern ist etwas übertrieben. Seriöse Historiker gehen von einer Zahl um die 2 Millionen aus, wobei das letztendlich keinen Unterschied macht. Hinzu kommen noch einmal einige Millionen Schwarze, ein paar Hundertausend Mexikaner, ein paar Zehntausend Japaner und Chinesen.
Die Tendenzen zur Ausrottung der Juden ist in den USA übrigens nicht gerade verschwindend gering. Es gab zu Anfang des 2. Weltkrieg in den USA durchaus eine Bestrebung sich mit Hitler zu solidarisieren, gerade in Hinblick auf die jüdische Bevölkerung. Auch heute noch sind die Bürgerwehren teilweise (oder hauptsächlich) mit Nazis durchzogen und (legale) Organisationen wie die WAR (White Arian Resistance) nehmen kein Blatt vor den Mund, wenn es gegen Juden geht.
Dennoch sehe ich schon einen immensen Unterschied zwischen Nazis und Patrioten. Sowohl ideologisch, als auch von den Handlungen her.
Für Patrioten zählt eine Staatsangehörigkeit über "Rassen"-Grenzen hinweg, für Nazis zählt die Rasse (die es so eigentlich gar nicht gibt). Der Hass von Patrioten richtet sich gegen vermeintliche Feinde des Landes. Das gilt zwar auch für Nazis zum Teil, aber nur da Mitglieder anderer "Rassen" kurzerhand zu Feinden des eigenen Landes gestempelt werden.
Nazis sind ideologisch verblendet, die Patrioten der USA sind eigenltich hauptsächlich kapitalistisch verblendet, was ihrem Land finanziell nutzt ist per sé als gut zu erachten. Allein aus dem Beweggrund des Kapitalismus heraus unterliegen Patrioten einer Selbstbeschränkung ihrer handlungsweisen, so lange es wirtschaftliche Gründe gibt, gewisse Dinge nicht zu tun.
Vielleicht sollte man bei dem amerikansichen Patriotismus etwas feiner untergliedern. Es gibt durchaus tumbe Rednecks, bei denen Patriotismus und faschistoides Gedankengut fließend ineinander über geht, die Mehrzahl aber ist einfach nur kritiklos Stolz auf ihr Land, ungeachtet, was in dessen Namen getan wurde und wird. Das es God´s own country of the free ist kann nichts was es tut schlecht sein. Eine in sich so schlüssige Argumentation, die durch ihre Schlichtheit besticht, vor Allem der Schlichtheit im Gemüt!

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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weissnix Frednerk „Fast Fun:“
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>>>Warum sollte man das löschen? Wenn du der Ansicht bist, dass auf Nickles freie Meinungsäusserung zensiert wird, warum bist du noch hier?
@fetzen, ein Löschgrund könnte eventuell mein Klammervermerk sein, dass in Amerika (= in der amerikanischen Welt- und Finanzpolitik) Juden hinter den Kulissen das Sagen haben. Hoffentlich wird mir das nicht als Antisemitismus bzw. Volksverhetzung ausgelegt. Nur vorsichtshalber, damit mir niemand den Staatsanwalt in's Haus schickt: die Menschen jüdischen Glaubens in aller Welt verfolgen ehrenwerte Ziele und verdienen unsere Hochachtung!

.........und tschüssss!!!!!!!!!!!!
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charlie62 weissnix „ Warum sollte man das löschen? Wenn du der Ansicht bist, dass auf Nickles freie...“
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...eigentlich bist du doch zu intelligent, um diese ganze Illuminaten-Scheiße zu verbreiten oder?

50 Millionen Indianer gab es in Nordamerika nicht einmal zu Zeiten von Columbus und ein Großteil davon überlebte die von Europäern eingeschleppten Krankheiten nicht, bzw. wurde von Spaniern, Engländern, Franzosen usw. bereits vor Gründung der USA umgebracht.

Ich bin auch kein USA- und erst recht kein Bush-Fan, aber mit falschen Zahlen und fragwürdigen Vergleichen zu arbeiten, das ist mir zu schäbig.





Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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xafford charlie62 „Schade ...“
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Zu Zeiten der ersten Siedler in den USA lebten ca. 2 Millionen Indianer in Nordamerika, was auch erklärt, warum es zu Anfang so lange recht gut lief zwischen den "Gründervätern" und den Indianern, sie liefen sich einfach nicht so häufig über den Weg.
Europäische Krankheiten wurden übrigens teilweise sogar als Waffe gegen die Indianer eingesetzt, indem sie mit verseuchten Decken versorgt wurden.
Wen das Thema interessiert, dem würde ich die lektüre von "Der Moloch" von Karlheinz Deschner.

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weissnix Frednerk „Fast Fun:“
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Ich nehme alles zurück und bestreite das Gegenteil. Die von mir irgendwo aufgeschnappte Zahl von ehemals 60 Millionen Indianern bezieht sich nicht auf Nord-, sondern auf ganz Amerika (=Nord und Süd). Allerdings: ob die nach Amerika eingewanderten Ex-Europäer nun Millionen oder nur ein paar tausend Indianer ausgerottet haben: Tatsache ist, dass die ehemaligen Ureinwohner Amerikas heute in Reservaten leben, während die Nachkommen derjenigen, die sie dort eingepfercht haben, aller Welt einreden, sie seien die einzigen wahren Verteidiger von Freiheit und Menschenrecht. Verlogenheit und Scheinheiligkeit kann ich nun mal nicht leiden (was nicht heißt, dass ich nicht auch manchmal ein bisschen lüge; ich schäme mich dann aber wenigstens!).

Irgendwo habe ich gelesen, dass das Skalpieren nicht eine Erfindung der Indianer war, sondern dass die nur das nachgemacht haben, was die Amerikaner ihnen vorgemacht haben. Angeblich hat es mal eine Zeit gegeben, in der die US-Regierungsbehörden für jeden Indianerskalp fünf Dollar zahlten. (Aber das ist wahrscheinlich nur antiamerikanische Propaganda.) Und während man den Deutschen noch in hundert Jahren die Nazi-Verbrechen vorhalten wird, sind die Amerikaner stolz auf das, was sie durch Massenmord und Vertreibung ergaunert haben.

Letzter Satz: als ich im State Department zur Aus- und Fortbildung antrat, war die erste Frage eines meiner Tutoren: "How many Jews killed your father?" Vermutlich ist es das, was mich so voreingenommen gegen amerikanische Weltverbesserer macht.

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xafford weissnix „Ich nehme alles zurück und bestreite das Gegenteil. Die von mir irgendwo...“
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Das mit den Skalps stimmt teilweise. Skalpiert haben einige Stämme schon vor Ankunft der Weißen. Die "Pioniere" haben aber dank Skalpprämien das skalpieren über den ganzen Kontinent verbreitet.

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Fetzen xafford „Das mit den Skalps stimmt teilweise. Skalpiert haben einige Stämme schon vor...“
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Ich kenne die Story so, dass im wahrsten Sinne des Wortes Kopfprämien für tote Indianer gezahlt wurden. Das herumschleppen von mehreren Köpfen war aber umständlich, auffällig und uneffektiv, darum ist man auf die Idee mit den Skalps verfallen.
Von skalpierenden Indianerstämmen ist mir nichts bekannt, also bevor die Weissen kamen. Soweit ich weiss, fehlte jenen Menschen dieser unbedingte Vernichtungswille bis dahin, was auch einer der Gründe war, warum sie den Europäern so hilflos gegenüber standen. Kämpfen bedeutete meist nur sich den Macho raushängen zu lassen und je mehr Macho, desto mehr Auszeichnungen. Wer hat den ersten Gegner berührt, wer hat die meisten berührt, wer als Zweiter...da gab es einige verschiedene Lorbeeren. Dafür hatten sie sogar extra Stöcke (oder so was in der Art) mit denen diese Aktionen durchgeführt wurden. In dem Moment, wenn ein Gegner aufgab war normalerweise der Kampf zu ende. Die Kämpfe folgten mehr einer Art Ritual, zumindest sind das meine Informationen.
Natürlich sind auch dabei Menschen gestorben, nur sind eben nicht ganze Stämme ausgerottet worden, ganz einfach weil niemand einen Sinn dahinter erkannt hat. Von daher überrascht mich das etwas, könntest du evtl. ein paar Stämme nennen?

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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xafford Fetzen „Ich kenne die Story so, dass im wahrsten Sinne des Wortes Kopfprämien für tote...“
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Ich habe die Sache so gelesen, daß einzelne Stämme das Skalpieren praktizierten, andere sogar Schrumpfköpfe herstellten. Es ging mythologisch angeblich um das Rauben der Seele und der Lebenskraft des Gegners und er kann laut Mythologie danach nicht mehr "in die ewigen Jagdgründe" eingehen.
Wirklich verbreitet soll das Skalpieren dann aber erst durch die Kopf- bzw Skalpprämien der Regierung geworden sein, wobei aber auch einige Weiße ihr Leben für den Skalp lassen mußten, wenn die Haarfarbe stimmte.
Wie zuverlässig die Quellen sind kann ich aber nicht beurteilen.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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weissnix Frednerk „Fast Fun:“
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@Fetzen, Deine Informationen, dass für die Indianer ein Kampf beendet war, wenn sie den Gegner berührt hatten oder dieser sich durch Hinlegen unterwarf, stammen aus dem (alten, aber immer noch sehenswerten!) Film "Little Big Man" mit Dustin Hoffman und sind historisch umstritten. Tatsächlich haben sich die Indianerstämme gegenseitig genau so brutal bekämpft wie Deutsche und Franzosen vor neunzig oder sechzig Jahren. Und damit waren sie so beschäftigt, dass sie überhaupt nicht wahrgenommen haben, wie Millionen von Bleichgesichtern ihnen ihr Land weggenommen haben (so jedenfalls mein indianischer Freund Jeremy (Kill the Bear) Twofoot aus Taos, aber der kennt auch nur die mündlichen Überlieferungen seiner Väter und ist ebenso wenig zitierfähig wie ich).

Jedenfalls wird man durch die indianische (Steinzeit)musik besser bedröhnt als durch Dope, Coke oder ... wie war noch mal die Frage?

.........und tschüssss!!!!!!!!!!!!
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