Ja, wer bin ich den schon. Ist mir doch der ungeheuerliche Fauxpas unterlaufen, den suffbedingten Auswurf des gottgleichen Lard infrage zu stellen.
Was Armut betrifft (Glüsen auf und über den Tellerrand geschaut...): keine Nahrung, keine Kleidung, kein Dach überm Kopf.
Niemand (Niemand in Zahlen = 0) (im Sinne von "gezwungen sein") in Deutschland:
- hungern
- unter der Brücke oder im Pappkarton hausen
- wg. zerschlissener Kleidung frieren
Viele verwechseln leider den Wohlfahrtsstaat der ihnen seit Jahrzehnten den Staubzucker in den Arsch bläst mit der unbedingten Notwendigkeit sozialer Absicherung und Fürsorge für Hilfsbedürftige.
Zur Fürsorge zählt m.E. nicht:
- Geld für Kippen
- Geld für Schnaps
- Geld für ausschließliche Telekommunikation via Mobiltelefon
- Geld für den Medion-TV mit 101cm Bildschirmdiagonale
- Geld für die aufgemotzte spritfressende vierrädrige Dreckschleuder
- Geld für eine neue Zahnprothese zum Flaschenöffnen
- Geld für den täglichen Besuch der Imbissbude
...
Haltet Euch bitte weiter an dem wie oben erwähnt seit 30 Jahren bankrotten System fest. A la "das Bismarcksche SV-System hat doch 100 Jahre funktioniert *wunder*staun*guck in die Luft*".
Zweifellos gibt es Menschen, die ehrlich malochen und bei denen es trotzdem mit dem Geld sehr knapp ist. Häufig sind diese dann (verständlicher- aber fälschlicherweise) zu stolz, die ihnen zustehenden Sozialleistungen zu beantragen. Da bleibt immernoch die Nachbarschaftshilfe und wenn's nur mal ein altes Fahrrad oder eine Einladung zur Kindergeburtstagsfeier ist.
Aber das fordert natürlich von uns mehr Courage, als sich hilflos zu stellen und nach dem Staat und einer größeren Menge Staubzucker für unseren Allerwertesten zu schreien.