Moin!
Auf dem WinXP-Brett wurde heute die Frage gestellt, wie man die "Zwangsaktivierung" umgehen kann. Na ja, es wurden natürlich mal wieder ein paar Antworten gegeben, in denen das Wort "illegal" eine große Rolle spielt. Das aber nur am Rande. Meine Frage bzw. meine Überlegungen gehen nun in die folgende Richtung:
Wie sieht es eigentlich mit der Aktivierung in 10 Jahren aus? Immerhin gibt es ja auch heute noch Leute, die mit Win95 arbeiten. Der Support für dieses alte System wurde aber mittlerweile eingestellt, für Win98 wird das auch wohl in nicht allzuferner Zukunft der Fall sein. Wenn nun in 5 oder 6 Jahren - oder eben in 10 Jahren - der Support für WinXP vollständig eingestellt wird, kann man dann mit dem System überhaupt nicht mehr und unter gar keinen Umständen arbeiten, weil MS sich einfach weigert, die Aktivierung durchzuführen? Oder werden die dann einen "Generalschlüssel" herausbringen, mit dem man die Aktivierung dann ganz einfach umgehen kann? Oder wie stellen die sich das vor. Wäre ja eigentlich schade, wenn man das System dann einfach so wegwerfen müsste, obwohl es doch für eine Menge Anwendungen und für ältere Rechner noch ausreichen würde. Oder wenn man es aus Nostalgiegründen mal wieder installieren möchte (gibt ja auch heute noch Leute, die z.B. einen Commodore laufen haben oder auf alten 386er-Rechnern Windows 3.1 laufen haben....)
Schreibt mal eure Meinung, was ihr so denkt, wie es in Zukunft mit der Aktivierung von WinXP (und auch weiteren, neueren Betriebssystemen, welche man in Zukunft aktivieren muss, denn von dieser "Politik" wird MS ja wohl vorerst nicht abweichen) so stehen wird. Würde mich mal interessieren.
Gruß
Off Topic 20.548 Themen, 228.203 Beiträge
Hallo!
Ist doch schön, wenn die Kunden alle ihre "alte" Software
wegwerfen müssen, da sie nicht mehr lizensiertbar ist.
Das ist ja eigentlich der Sinn der Lizensierung. Nämlich
die Nutzung eines Programms/Programmsystems auf einen PC
für eine bestimmte Zeit zu begrenzen.
Vielleicht wird ja irgendwann ein Oberlandesgericht entscheiden,
dass dieses Verfahren unrechtmäßig ist. Genau wie die Weitergabe
von Lizenezen "nur für einen neuen PC". Ob aber Microsoft sich genötigt sieht
die Freischaltung weiter zu ermöglichen, halte ich für fraglich.
Im Moment stehen die Zeichen´aber eher auf Politik, die den grossen
Konzernen freundlich gesonnen ist (siehe Softwarepatente).
Letztenendes würde sich Microsoft nur sein eigenes Grab selber
schaufeln, der Markt der Software für freie Betriebsysteme wächst und wächst und
so ein Verhalten wird manches microsofttreue Unternehmen zum
Umdenken bewegen.
Wahrscheinlich wird sich Microsoft aber erst festlegen, wenn es
notwendig ist. In 3,4,5,6... Jahren. Und das hängt dann von der
Marktentwicklung ab.
Man könnte ja mal eine Email an MS senden, und direkt nachfragen,
wie lange denn denn die Lizenzvergabe für XP bestehen bleibt.
Mal sehen, wie die rumeiern.
Gruß
ChrE
