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Festplatte im Bios deaktiviert, wird trotzdem angezeigt

warsteiner / 23 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

ich habe mir kürzlich eine dritte Festplatte 80GB für meinen Windows 98 Rechner gekauft. Somit nutze ich die Kleinste für Onlinebanking, die Mittlere für Linux, und die Neue für alles, was sonst noch so anfällt.

Zu dem was jetzt kommt, sollten die Experten bitte ein wenig Milde walten lassen und das Stirnrunzeln auf ein Minimum beschränken ;-)

Ich werde, je nach Anwendung, beim Systemstart kurz ins Bios gehen und alle Platten, die ich nicht benötige auf "none" setzen, klappt auch soweit ganz gut. Beim Hochfahren wird dann auch nur eine Platte angezeigt. Bei ersten Versuchen hatte ich nur das Primary-IDE-Kabel angeschlossen. Hier funktionierte es ohne Probleme. D.h. unter "Arbeitsplatz" wurde auch nur eine Platte angezeigt. Als ich jedoch das Secondary Kabel mit angeschlossen habe, tauchte bei allen Varianten die 80 GB unter Arbeitsplatz als Laufwerk D auf, obwohl ich es im Bios deaktiviert habe.

Ich habe, nebenbei gesagt, einen Tipp aus einem Nicklesbuch umgesetzt und für meine Zwecke ein wenig Zweckentfremdet. Jede Platte für sich angeschlossen, Windows drauf gezogen, wieder abgeklemmt und das gleiche mit den anderen beiden Platten. Jetzt habe ich folgende Anordnung:
Primarykabel--> zwei Platten (Master und Slave). Secondarykabel--> eine Platte (Master) und einen CD-Brenner (Slave)

Gibt es eine Möglichkeit, mit Windows(Bios) Bordmitteln, dass die Secondaryplatte nicht unter Arbeitsplatz erscheint?

Grüße

warsteiner

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Andreas42 warsteiner „Festplatte im Bios deaktiviert, wird trotzdem angezeigt“
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Hi!

Nur als generelle Info zum Thema BIOS und Platten:

Man muss bei solchen Aktionen wissen, dass das BIOS quasi die 16Bit-Treiber für den IDE-Kontroller enthalten, die DOS benötigt.
Diese "Treiber" werden auch beim Booten genutzt, aber nur solange, bis der 32Bit-Festplattenkontrollertreiber des betriebssystems (egal ob Windows oder Linux) geladen wurde. Dann übernimmt dieser 32Bit-Treiber die Regie und "schaltet" quasi die Treiber im BIOS aus. Was im BIOS angemeldet ist und was nicht, interessiert die 32Bit-Treiber dann nicht (mehr).

Das kann man z.B. auch benutzen, um Platten unter Windows nutzbar zu machen, die nicht komplett vom BIOS (und unter DOS) erkannt werden. Die 32Bit-Treiber kennen diese alten Grenzen meistens nicht und können die Platte dann vorllständig nutzen.

Ich glaube Platten ohne Erkennung im Mainboard-BIOS zu betreiben hat u.a. den Vorteil, dass sich primäre Partitionen auf der Platte nicht "nach vorne Mogeln" können.

Bis dann
Andreas

Gott2 wird noch richten, ob diese Antwort zielfuehrend ist oder nicht.
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