hi,
da wir erst kürzlich auf OT beim Thema menschliche Blödheit waren, konnte ich nicht mehr darauf warten und trug nun meinen Teil dazu bei:
Es fing alles mit einem harmlosen "emerge licq" an. Nach dem Kompilieren war irgendetwas zu lesen von wegen veralteter files. Sofort kam mir "etc-update" in Erinnerung, welches ich aus einem kurzem Überfliegen des Gentoo-Handbuches im Gedächtnis hatte.
Und ja - die gentoo-erfahrenen ahnen es schon - ich tat es.
Ich war böse zu meiner bis dato optimal rennenden Gentoo-Install.
Im Grunde war ich böse zu mir.
Ich habe die Option 3 gefwählt.
ICH VOLLIDIOT HABE 33(!!) WICHTIGE KONFIG-FILES MEINES SYSTEMS ÜBERSCHRIEBEN UND IHM SOMIT DEN GARAUS GEMACHT
Das wird wohl Stunden dauern, bis alles wieder läuft.
Ach wisst ihr was, ich mach mir jetzt ein Bier auf genieße die letzen Sonnenstrahlen.
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distcc ist sowieso pflicht ;-) der läuft schon perfekt auf meinen anderen kisten. nur hab ichs noch nicht geschafft, den distccd über xinetd laufen zu lassen.
oh, und ccache muss natürlich auch sein, der beschleunigt grad so sehr wie der distcc.
zeit ist eigentlich kein problem. ich kanns recht einfach mit einem
nohup chroot /mnt/gentoo /bin/bash
durchführen. dann kann ich den kompilierbefehl geben, die ssh-konsole schliessen und die kiste ein paar tage lang durchrattern lassen. die last überwache ich eh permanent mit gkrellm, d.h. ich werde rasch feststellen, wenn ein schritt abgeschlossen ist.
