Damit können schon Cryptoschlüssel identifiziert werden. Also auch ne schlechte Nachricht für TCPA/Palladium.
http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,299488,00.html
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So kommt man mit "Low tech" (vermeintlicher) "High tech" auf die Schliche. So ähnlich wie die Sache mit dem Filzstiftstrich auf kopiergeschützen CDs, um sie doch wieder zugänglich zu machen.
Oder bei der hochgelobten Enigma-Verschlüsselungsmaschine im 2. Weltkrieg, der wurde letztlich zum Verhängnis, daß NIEMALS ein zu codierender Buchstabe nach der Codierung unverändert blieb, d.h. aus einem "F" wurde nach dem Durchlauf durch die Enigma-Maschine NIEMALS wieder ein "F", sondern IMMER was anderes und IMMER nur EIN Buchstabe. Provozierte man nun einen Vorfall, von dem man wußte, daß er gemeldet werden würde und fing diese codierte Meldung dann auf, hatte man, falls die Egima-verschlüselte Sendung genau gleich lang und KEINE übereinstimmenden Buchstaben aufwies, durch den bekannten "Vorfall" quasi auch die original unverschlüsselte Meldung. Nun mußte man "nur" noch auf den mathematischen Algorithmus kommen, aufgrund dessen aus dem x-ten Buchstaben der codierten Meldung der x-te - und NUR der x-te! - Buchstabe der "Originalmeldung" zu ermitteln war. Als man diese Formel dann raus hatte (polnische Mathematiker kamen darauf), konnte man dann später in bzw. für Bletchley Park den ersten Computer bauen und in Betrieb nehmen, der die täglichen Einstellungen der Walzen des Tagescodes ermitteln konnte.
Ich kann mir aber nicht helfen, SO ein Artikel mit dem CPU-Geräusche-abhören wäre absolut 1a-geeignet als Beitrag zum Heft am 1. April der c´t... Hierbei insbesondere die Bemerkung, daß man die CPU abhören wolle durch Abscannen der Fensterscheibe von außen. Keine Frage: menschliche Sprache KANN man derart abhören. Aber eine CPU? Höchstwahrscheinlich noch im geschlossenen Gehäuse? Nicht ausgerichtet auf das Fenster, zumdem unterm Tisch plaziert? Hmhmhm, sounds strange...
