Hab' das jetzt nicht recherchiert, bin mir aber sicher, daß an den Stellen der "Mini-Explosionen" (und nur dort) ein Laserstrahl scharf fokussiert wird. Vergleichbar mit einem Brennglas, entsteht im Brennpunkt eine große Hitze, die diese sichbaren Punkte entstehen lässt.
Ich denke, ein 2D- oder 3D-Punktemodell (ähnlich einem Drahtgittermodell) wird so umgesetzt, daß diese Glasrohlinge in der Ebene oder räumlich so positioniert werden können (oder die Aufgabe übernimmt eine Laserstrahlfokussiereinrichtung), daß die gewünschten Punkte "angefahren" werden können.
Ähnlich funktioniert die Stereolithografie: nur im Brennpunkt des Laserstrahl härtet ein ansonsten flüssiger Polymer aus. Durch entsprechende Positionierung des Brennpunktes (zeilenweise in der xy-Ebene und Werkstückbewegung in z-Richtung) können komplizierte räumliche Kunstsoffteile hergestellt werden (Prototypen).