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RedHat 9 Root Partition erstellen ...wo und wie ???

Prinzle / 7 Antworten / Flachansicht Nickles

Hiiiiiiilfäääääääääääääää ,
klitzekleines Problem beim installieren von redhat 9: beim automatischen partitionieren kommt die Fehlermeldung :Keine Root Partition vorhanden ,muss vorab eingerichtet werden.
Sodele ,wo und wie kann ich denn dass machen?

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the_mic cbuddeweg „Nö geht bei RH9 genauso wie bei Fedora. Von CD 1 booten am bootprompt einfach...“
Optionen

>Abfrage automatische Partitionierung /manuelles Partitionieren mit Disk Druid.

aha, kein wunder kenne ich das problem der nicht gefundenen partition nicht... ich denke da schon gar nicht mehr nach und wähle immer manuelles partitionieren, da ich den automatiken noch weniger vertraue als mir ;-)


partitionsgrösse:
6gb für / reicht locker. allenfalls ist es noch sinnvoll, /home auf eine eigene partition zu legen, dann können für / auch schon 4gb reichen.
swapgrösse: wenn man nicht die suspend to swap funktionen von kernel 2.6 nutzen will, kann man die recht klein halten (sonst muss sie mindestens so gross sein wie das ram). ich habe 512mb ram und auch wenn gnome, mozilla, openoffice und netbeans gestartet sind, wird noch nicht geswappt. ein total von 700mb speicher (ram+swap) ist schon grosszügig, sofern man keine speicherfressenden spezialanwendungen benutzt.


zum dateisystem:
ext2 würde ich nur für kleine partitionen (unter 512mb wählen). ext3/reiserfs belegen schon mal 32mb nur fürs journal. dann ist der verlust etwas gar gross. sonst würde ich aber immer ein journaling filesystem verwenden. die sicherheit erhöht sich markant.
ext3 hat aber afaik auch sonst noch ein paar verbesserungen gegenüber ext2 als nur das journal. ich glaube, es kann noch grössere partitionen verwalten (wobei: schon ext2 kann grössere partitionen verwalten als es heute platten gibt) und hat praktisch keine limiten mehr bei der dateigrösse. dennoch ist es immer noch kompatibel und ein ext3 kann zur not auch als ext2 gemounted werden.
beide dateisysteme sind sehr ausgereift und es gibt viele tools dafür.

reiserfs ist dafür etwas schneller als ext3, vor allem, wenn es mit vielen kleinen dateien umgehen muss.

aus diesem grund verwende ich reiserfs für systempartitionen (also /) und ext3 für datenpartitionen (/home, /mnt/* etc)

cat /dev/brain > /dev/null
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