Hiiiiiiilfäääääääääääääää ,
klitzekleines Problem beim installieren von redhat 9: beim automatischen partitionieren kommt die Fehlermeldung :Keine Root Partition vorhanden ,muss vorab eingerichtet werden.
Sodele ,wo und wie kann ich denn dass machen?
Linux 15.071 Themen, 107.545 Beiträge
du musst erstmals freien platz auf der platte schaffen. lösche oder verkleinere eine windows partition.
anschliessend sollte sich redhat installieren lassen.
partitionen verkleinern kannst du z.b. mit partition magic (unter windows) oder mit qtparted (unter linux, z.b. auf knoppix-cds drauf. kauf dir die aktuelle c't, wenn du die knoppix-cd nicht herunterladen möchtest).
Hi the mic !
Platz dürfte kleineres Problem sein , hab ne zweite Platte mit ausreichend Kapazität eingebaut. Ein Teil (ca. die Hälfte) ist für Windoofs reserviert, die andere Hälfte ist noch frei..
interessant...
rh9 kenne ich nicht, nur fedora 1. und das erkennt freien platz automatisch.
notfalls musst du halt mit knoppix vorpartitionieren.
Nö geht bei RH9 genauso wie bei Fedora. Von CD 1 booten am bootprompt einfach Enter - damit die grafische Bootoberfläche Anaconda startet, die Abfragen nach Land, Maus, Tastatur usw. abarbeiten. Für den Installationstyp zweckmäßigerweise erstmal Desktop auswählen und nach dem weiter kommt die entscheidende Stelle - Abfrage automatische Partitionierung /manuelles Partitionieren mit Disk Druid. Dort manuelles Partitionieren wählen und mit der Einrichtungsoberfläche von Diskdruid weiterarbeiten. hda ist die 1.Physische Platte hdb die 2.; bei SCSI sda und sdb.
Ich habe mir für RH9 und jetzt Fedora 6GB für die Installation und swap auf sdb abgetrennt und glaube, das reicht erstmal eine Weile.
Filesystem ext3 ext2 oder reiserFS je nach Laune. Was ich bisher so gelesen habe, ist ext3 das robusteste Filesystem.
Für RedHat ist bei RH9 Schluß und für den Heimanwendermarkt wurde gerade auf fedora umgesattelt. Betreuung läuft im Hintergrund über Ressourcen von RH (Updates etc.), aber von der kommerziellen unterstützung einer RH Distri für Heimanwender hat man sich anscheinend verabschiedet. Support für RH8 wurde vor ein paar Wochen abgekündigt, auch der Hinweis, daß RH9 nicht mehr lange unterstützt wird. E-mail habe ich aber schon versenkt, weil ich mich dann nach einem Test auf Seiten von Fedora geschlagen habe.
Praktisch krümele ich mich aber auch erst seit gut 8 Wochen durchs Gelände.
>Abfrage automatische Partitionierung /manuelles Partitionieren mit Disk Druid.
aha, kein wunder kenne ich das problem der nicht gefundenen partition nicht... ich denke da schon gar nicht mehr nach und wähle immer manuelles partitionieren, da ich den automatiken noch weniger vertraue als mir ;-)
partitionsgrösse:
6gb für / reicht locker. allenfalls ist es noch sinnvoll, /home auf eine eigene partition zu legen, dann können für / auch schon 4gb reichen.
swapgrösse: wenn man nicht die suspend to swap funktionen von kernel 2.6 nutzen will, kann man die recht klein halten (sonst muss sie mindestens so gross sein wie das ram). ich habe 512mb ram und auch wenn gnome, mozilla, openoffice und netbeans gestartet sind, wird noch nicht geswappt. ein total von 700mb speicher (ram+swap) ist schon grosszügig, sofern man keine speicherfressenden spezialanwendungen benutzt.
zum dateisystem:
ext2 würde ich nur für kleine partitionen (unter 512mb wählen). ext3/reiserfs belegen schon mal 32mb nur fürs journal. dann ist der verlust etwas gar gross. sonst würde ich aber immer ein journaling filesystem verwenden. die sicherheit erhöht sich markant.
ext3 hat aber afaik auch sonst noch ein paar verbesserungen gegenüber ext2 als nur das journal. ich glaube, es kann noch grössere partitionen verwalten (wobei: schon ext2 kann grössere partitionen verwalten als es heute platten gibt) und hat praktisch keine limiten mehr bei der dateigrösse. dennoch ist es immer noch kompatibel und ein ext3 kann zur not auch als ext2 gemounted werden.
beide dateisysteme sind sehr ausgereift und es gibt viele tools dafür.
reiserfs ist dafür etwas schneller als ext3, vor allem, wenn es mit vielen kleinen dateien umgehen muss.
aus diesem grund verwende ich reiserfs für systempartitionen (also /) und ext3 für datenpartitionen (/home, /mnt/* etc)
ein sehr gutes argument für ext2/3 ist noch, dass es von windows aus lesbar ist (mit zusatzsoftware explore2fs, habe ich aber noch nicht getestet)
Na ja, der manuelle Umgang mit einem Partitionierungstool setzt aber auch voraus, daß man in etwa weiß, was man veranstaltet. Also besser erstmal eine Datensicherung von mindestens der Platte, die verhackstückt werden soll. Obwohl ich bisher- dreimal auf Holz geklopft- keine Probleme mit Partitionierungen hatte. Hängt vielleicht auch damit zusammen, daß es unter Dos für aufkommende Festplatten nichts anderes als fdisk gab und man sich Partionierungen am laufenden System eher nicht leisten konnte. 2 MB Festplatte auf 5 1/4 Zoll Floppy zu sichern war auch nicht besonders erfreulich. Aber nach der 4. Neuinstallation wußte man schon wie das geht und was passiert wenn logische Laufwerke "nachgerüstet" werden sollten :-).
