Das war schon die Frage.
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Hi Czuk,
bei mir ist das etwas komplizierter: Ich bin jahrelang MTB gefahren, nicht professionell, sondern einfach nur gefahren. 2000 hatte ich mir dann mein erstes Fully gekauft für knapp 1000DM, also nix Besonderes, aber auch nichts Schlechtes. Irgendwie fuhr ich dann öfter auf der Straße, als über Stock und Stein und mir fuhren alle davon. Mein Vater hatte sich gerade ein leichtes Stevens Bike gekauft und ich dürfte auch mal damit fahren. WAHNSINN war das, die Beschleunigung, das geräuschlose Dahinschweben auf dem Asphalt, ein ganz anderes Fahrgefühl. Da hatte ich dann die Nase voll von MTB, aber auf ein Rennrad hatte ich auch keinen Bock, weil man damit nicht mal eben einen Abstecher machen kann.
Ich habe mir in den Kopf gesetzt einen Kompromiss zwischen MTB und Rennrad zu bauen, also ein Rennrad mit Vollfederung.
Diesen Sommer hatte ich mir also ein relativ gutes Crossbike bei Ebay gekauft, mit super Federelement u. guter Federgabel, XTR Schaltwerk u. LX oder Deore Komponenten. Dazu noch vollhydraulische Bremsen von Magura (die Julies). Das Ganze für 750€, also hatte das auch einen Haken: Der Rahmen ist nicht sonderlich gut bzw. leicht.
Nun begann das Tuning, als erstes viel dünnere Reifen drauf (Slicks), FSA Carbon RR Kurbel mit FSA Innenlager (Dura Ace Umwerfer musste auch ran), Magnesium Vorbau (ITM), Carbon RR- Lenker (Schmolke) Julies gegen Leichbau Magura Marta SL getauscht. Da das Teil obendrein noch Verkehrstüchtig sein sollte, ist es nur ca. 400g leichter geworden. Aber wenn ich genug Kohle habe, kommt ein neuer 2kg Rahmen, damit dürfte das Gewicht weit unter 10kg sein (im Moment noch schwere 15kg). Tja, Resultat soll also ein verkehrstüchtiges, geländetaugliches Rennrad mit hydraulischen Scheibenbremsen sein, der Preis der Tuningteile dürfte den des Bikes um ein Vielfaches übersteigen, das ist der Nachteil.
Um Deine Frage zu beantworten: Wenn etwas von dem zutrifft, dann wahrscheinlich Cross Country!
Grüße
Desolisation
