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Klavierkauf

schnaffke / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Im Internet wird an vielen Stellen ein Neuklavier namens "Wagner-Jubilee" angeboten zum Neupreis von ca. 1600 Euro. Wir haben uns dieses Klavier letztes Wochenende bei einem Händler angeschaut und probegespielt, na ja was man so spielen nennt. Ich hab meine Uraltkenntnisse mobilisiert und mehr schlecht als recht "Für Elise" gegeben, zum Glück hats weiter keiner gehört, aber ich fand den Klang nicht schlecht, Anschlag war OK, und die Optik in klassisch  schlicht schwarz auch OK. Trotzdem bin ich skeptisch. Was ist von einem "Billig" Klavier zu halten, für den Preis, wo man sonst nur ein gebrauchtes bekommt, und wäre ein gutes gebrauchtes so bis 2000 Euro und mit Garantie nicht vielleicht besser?
Ich hab in den letzten Wochen so viel im Netz gesucht, habe so viele Informationen gesammelt, worauf es beim Gebraucht-Klavierkauf ankommt, aber je mehr ich lese, desto unübersichtlicher und verwirrender wird das Ganze. Wie immer, wenn man sich per Internet informieren will.
Aber lange Rede, kurzer Sinn: Kennt oder spielt jemand dieses Wagner-Jubilee, der etwas mehr Ahnung hat als ich, und der das besser beurteilen kann?
Kann man sowas kaufen, oder ist ein gutes Gebrauchtes doch besser?
Eine total überforderte
Schnaffke



P.S. Ach ja, einen Kauf von privat ( wir hatten eine Such-Anzeige in der Lokalzeitung) haben wir inzwischen fast ausgeschlossen. Bei allen Angeboten waren die Klaviere mehrere Jahre nicht gestimmt worden, ca. 80 bis 100 Jahre alt und ließen sich nicht mehr auf 440Hz stimmen).

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Zappania schnaffke „Klavierkauf“
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Hallo Schnaffke,

entscheidend für den Kauf ist doch dein individueller Hör- und Spieltest. Das soll ganz einfach nur heißen - wenn Du ein gutes Gefühl hast, nimm es. Ich habe es im Internet auch schon für 1.449,-¤ gesehen. Der Nachteil bei diesen preiswerten Instrumenten ist natürlich in der Regel die Holzqualität, wobei ich dieses selber in erster Linie von Gitarren her kenne. Profis spielen z.B. im Bereich der E-Gitarren so gut wie nie Neuinstrumente, sondern wechseln eher Tonabnehmer und dergleichen aus. Bei Klavieren ist es ähnlich - das Holz muß erst noch arbeiten und die (Stahl)-Saiten werden wahrscheinlich auch nicht die Besten sein können. Siehe Dir vor dem Kauf auf jeden Fall die Hämmer der einzelnen Tasten an. Sind diese zu weich oder schon filzig sind die Probleme vorprogrammiert.

Gruß
Zappania

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@ higgl schnaffke