Hi !
Naja, es ist Deine Entscheidung, wenn Du vom kreuzbraven, idiotensicheren, erstabilen Intel-BX-System zu einer kapriziösen AMD+VIA-Kombi wechselst, aber das ist nicht mein Problem. Wenigstens bist Du in Sachen Mainboard bei Asus geblieben, aber mußte es denn unbedingt ein Via KT133A mit der 686B-Southbridge sein ?? Speziell diese Southbridge ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei [ such bei Google mal nach dem Begriff '686B-Bug'... ;-))], daher solltest Du die FAQs von Asus mal genau durchlesen, deren Hinweise befolgen und immer schön brav die VIA 4in1-Chipsatz-Treiber und die sonstigen Patches einspielen.
-> http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq.htm
->> http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq116_Installationsguide.htm
->> http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq097_via_guide.htm
->> http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq098_A7V_und_USB.htm
Bei der maximalen CPU für dieses Brett kannst Du hier nachsehen :
->> http://www.asus.com.tw/support/cpusupport/cpusupport.aspx
->> http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq115_Athlon_XP.htm
Auf die neuesten Technologien wie S-ATA kannst Du bei dieser Kiste getrost verzichten,
denn Du würdest dazu noch eine extra Controller-Karte benötigen, die auch wieder Geld kostet, aber die Platten werden deswegen auch nicht schneller. Laß da lieber noch etwas Zeit ins Land gehen und die Chose erst mal richtig ausreifen.
Der Ausbau des Arbeitsspeichers auf eine sinnvolle Größe hängt vom Betriebssystem und
Deinen bevorzugten Anwendungen ab. Win 9.x kann maximal 512 MB RAM verkraften, beim W2K, XP oder Linux kannst Du soviel RAMsch draufstopfen wie das Board vertragen kann. Heutzutage ist die Kiste mit 256 MB für die meisten Anwendungen völlig auseichend ausgestattet, für Gamer sind eher 512 MB angesagt, mehr Arbeitsspeicher ist eigentlich nur für besonders anspruchsvolle Anwendungen notwendig.
MfG
DarkForce
PS: Du hast es vielleicht schon gemerkt, daß ich bin kein großer Freund von Mainboards mit VIA-Chipsätzen bin, denn diese Teile haben mir damals beinahe unendlichen Ärgeer bereitet. Ich habe die Auswirkungen des 686B-Bugs [-> http://www.au-ja.org/review-kt133a-1.phtml ] durchgemacht, bevor der ganze Schlamassel herauskam und erste Lösungsansätze geboten wurden, aber dann war es für mich bereits zu spät. Die VIA-Boards waren bis dato schon als 'wahrscheinlich defekt' für ein paar Mark bei ebay verkauft, die ganze Sache endete für mich in einem herben finanziellen Verlust. Damals habe ich mir geschworen : 'Nie wieder VIA', und die Geschichte hat mir wohl recht gegeben [ -> http://www.tecchannel.de/hardware/813/index.html ] . Ich brauche halt ein stabiles System, das auch unter Vollast duch einen Adaptec U160- SCSI-Controller auf dem PCI-Bus fehlerfrei funktioniert, aber das ist auch bei den neueren VIA-Produkten hier anscheinend wohl nicht gegeben. Ein ambitionierter Anwender wird sich so schnell kein System mehr mit VIA-Chipsatz zulegen, der legt ein paar Euros drauf und kauft sich lieber ein reinrassiges Intel-System, das dann vielleicht nicht ganz so flott wie die AMD+VIA-Kombi ist, aber dafür wenigstens keinen Datenmüll über den PCI-Bus rüberschiebt und dadurch die ernsthafte Arbeit von Stunden vernichtet...