Ich hätte wissen sollen, worauf ich mich mit meiner Frage einlasse - bin aber an Grundsatzdiskussionen nicht interessiert. Meine Frage zielte nicht darauf ab, Linux und seine Anwender zu provozieren - ich weiss selbst, dass es ein klasse Betriebssystem ist - sondern, warum diese beiden Probleme (für mich wenigstens sind sie es) sich nicht lösen lassen (vielleicht aber doch).
> Das nervt mich zum Beispiel,und unter Linux /g/120.htm> passiert das nicht !
Würde mich auch nerven, wenn ich CD-RWs im UDF-Format brennen müsste. Mach ich aber nicht, habe ich mir abgewöhnt - eben deshalb.
> Hast Du unter Windows schon mal probiert MP3 /g/156.htm> zu encodieren, gleichzeitig eine MP3 Datei abzuspielen(ohne > Hänger) , eine CD zu brennen, im Internet zu sein und mit dem System noch arbeiten zu können ?
Du scheinst ein Musterbeispiel von User zu sein, die alles gleich persönlich nehmen und ihren Frust gleich generalisieren.
Punkt 1: Ich habe keine allgemeine Kritik an Linux geübt, also brauchst du nicht zurückzuschießen.
Punkt 2: Ich finde Linux klasse - bin aber auch mit Windows XP glücklich. Und nicht jeder Windows-Nutzer ist ein DAU oder Micro$oft-Sklave. Ich bin mit DOS 3.0 groß geworden und kann auch heute mit der Kommandozeile arbeiten.
Punkt 3: Wenn ich eine CD brenne, dann mach ich das, wenn ich gerade nicht am Rechner sitze. (Weil ich genügend andere Dinge zu tun habe)
> Mit Linux geht das und das finde ich nun wieder tool, da ist ein super Fenstermanager von untergeordneter Bedeutung !
Nichts gegen einzuwenden, aber wenn ich 8-10 Stunden am Rechner sitze, dann tue ich das, um zu arbeiten. Da ist das CD-brennende und MP3-hörende Surfen im Netz für mich von untergeordneter Bedeutung.
Weißt du eigentlich, wieviel Zeit den Leuten in den Büros verloren geht, nur weil sie mit einäugigen WMs (Explorer, Finder etc.) durch die Verzeichnisse schleichen müssen - und dann wieder zurück? Erstens, weil sie es nicht besser wissen, und zweitens, weil sie es - meist - auch gar nicht besser wollen. Ich wette, du hangelst dich auch kilometerweise von einem Verzeichnis bzw. einem Laufwerk zum nächsten, von einem Ordner in den darunterliegenden, von dort in den nächsten Unterordner, aber halt, das ist ja der falsche; also mausklickenderweise zurück, Stufe für Stufe, Unterordner für Unterordner, bis du oben wieder das Tageslicht siehst. - Wenn du solche Aktionen regelmäßig machen MUSST (weil dein Job es verlangt), dann ist ein guter Dateimanager - bei dem das jeweils mit EINEM Mausklick bzw. Shortcut geht - von höchst übergeordneter Bedeutung.
Und noch ein letztes Beispiel, was DIR jetzt vielleicht extrem vorkommen mag: ich habe 12 virtuelle CD-Laufwerke und in jedem steckt eine (virtuelle) CD - alle möglichen Wörterbucher, Enzyklopädien etc. - mehr als 100 000 Seiten im (fast) Sofortzugriff - , weil ich das Zeug halt zum Arbeiten brauche - und so etwas kann mir Linux auch noch nicht bieten. Das allerdings liegt natürlich NICHT am Betriebssystem, sondern an den Herstellern, die diese Werke noch nicht portiert haben.
Also sei's drum.
Viva Linux!
und
Windows-Gruß zurück.
Julian