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Virenspammer verklagen

bobo1979 / 13 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,


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seit mehreren Wochen werde ich nun von einem oder zwei bestimmten Leuten mit den sogenannten "Kletz" Virus regelrecht bombadiert. T-Online hat einen davon jetzt indentifiziert und wird ihm den Zugang sperren. Der andere User nutzt für seine Attacken Freenet. In diesem Fall werde ich wohl auch bald Antwort erhalten. Ich weiß, auf den ersten Blick hört es sich lächerlich an, aber bedenkt bitte das ich innerhalb von 3 Wochen ca. 40 mal den besagten Virus erhalten habe, und ein Ende nicht in Sicht war. Der Kletz Virus verbreitet sich in der Regel selbstständig über das Adressbuch etc., und fälscht seinen Header auch selbsttätig. In meinem Fall jedoch war es ein Bekannter, welcher mich anscheinend nicht leiden kann, und mir ans Bein pissen wollte. Da der Verursacher nun feststeht, möchte ich rechtlich gegen ihn vorgehen, und ihn auf Unterlassung verklagen. Das ganze möchte ich aus Prinzipsgründen, weil ich finde, das bei solchen massiven und wohlwissenden Attacken, eine Sperrung seines Zugangs keine Lösung ist. Der betreffende hat dann keinerlei Schaden daraus, und macht sich fröhlich bei AOL etc. einen neuen Zugang auf.


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Würdet Ihr euch das gefallen lassen, das ein Bekannter von euch, mit dem ihr sowieso Stress habt etc. euch auch noch wochenlang terrorisiert mit solchen Virenmails, und dann auch noch unbeschadet davon kommt? Das würde mich mal interessieren.


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Ich finde das ich in diesem Fall nicht überreagiere. Der jenige schuldige muss doch irgendwie merken, das er keine Viren verschicken kann ohne unbestraft zu bleiben. Dadurch wird vielleicht auch einigen klar, das das Internet als solches keine rechtsfreie Zone ist, in der man machen kann was man gerade will. Der Verursacher hat ja auch nicht aufgehört, warum sollte ich also gleich klein bei geben? Gibts dafür einen Grund?


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Ich hätte natürlich auch einen Spamfilter etc. nutzen können. Dann hätte ich zwar keine Viren Mails mehr bekommen, zumindest nicht in dieser Anzahl, aber da mich der betreffende ja sowieso kennt, hätte er schon Möglichkeiten gefunden, und außerdem wäre dann das Unheil nicht an der Wurzel gepackt worden, was mir aber ganz recht wäre. Denn dieser User versendet nach dem Urteil bestimmt keine Mail mehr. Im Internet habe ich einen Beschluß gefunden, wo ein Spammer, der "nur" mit Werbung gespammt hat, zu einer Strafe von 500.000 DM verurteilt wurde. Wahlweise 6 Monate Zwangshaft. Profitieren werde ich sowieso nicht daraus, aber ich bekomme die Genugtuung, das der Verursacher bluten muss für seine Taten.


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Was haltet Ihr von der ganzen Sache?  Ich habe natürlich nicht sämtliche Deteils mit einbezogen, sonst wäre das Posting ziemlich lang geworden.


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<b>Bitte nur sachliche Kommentare, keine Beleidigungen wenn es möglich ist<b>


Mfg Bobo

Die Zeit kommt, allerdings braucht das Zeit
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Sorry für das HTML :-) bobo1979
@Wanja bobo1979
@Wanja Wanja
bobo1979 Nachtrag zu: „Virenspammer verklagen“
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Es stimmt, über T-Online geht Freenet 1&1 und noch andere Provider. Hat mir der Kundenbetreuer, der meinen Fall behandelt ja auch klar und deutlich gesagt.

Und die IP´s dürfen nicht nur mitgeloggt werden, sondern sie MÜSSEN mitgeloggt werden. Die IP Adressen bleiben bis zu 90 Tage auf deren Server gespeichert. In meinem Fall, werden sie sogar vorerst gar nicht gelöscht, da der Provider diese Daten in diesen Fall miteinfließen lassen muss wenn es zur Verhandlung kommt.

Mit Viren löse ich selber das Problem bestimmt nicht, denn dann bräuchte ich mich ja auch nicht beschweren über andere.

Mfg

PS:Ich erinnere mich, das noch vor 2 Jahren 1&1 und die Telekom eigentlich ein und derselbe Provider waren. Die Telekom kassiert wie bei allen Providern auch bei 1&1 mit. Schließlich gehört der Telekom eigentlich fast alles. Sie vermietet ja alles nur an andere kleinere Provider weiter.

Mfg

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