Hi,
nochmal zur Absicherung -
1.unter welcher Konstellation ist es (nicht) sinnvoll, eine Installation mit tarball, src.rpm oder rpm vorzunehmen (Vor-/Nachteile?) [wo nachzulesen] und
inwieweit spielt die Distri (und ihre Version) - also z.B. meine SuSE 7.0 - eine Rolle?
2.Angenommen ich habe ein prog mit rpm installiert, dann kann ich ja mit rpm-qil paket alle files auflisten. Könnte ich nach Liste alle files löschen und damit das prog von der Platte verbannen oder ist da noch irgendwo nen Rest?
Dank. edico
Linux 15.068 Themen, 107.492 Beiträge
Hi edico:
zu 1.) yep, kein Thema
zu 2.) Bin mir nicht ganz sicher, denke aber, dass das tatsächlich mit rpm -e gehen sollte. Andererseits solltest Du áuch nicht SUSE rpms mit dpackage (oder so) oder mit YAST! installieren (nicht YAST2). Yast protokolliert das irgendwie mit, und kann die Dinger auch wieder deinstallieren.
zu 3.) Ich denke, wenn für deine Version keine rpms vorhanden sind, dann kannst Du die src.rpms nehemen. ich glaube die src.rpms machen so was ähnliches wie die tarballs, d.h. sie versuchen die Verzeichnisse von standarbibliotheken zu "raten" oder aus dem system zu erfragen, weiss aber nicht genau. ist in jedem fall nicht so gut wie SuSE-eigene rpms, da die SuSe-eigenen rpms wissen, wo die Bibs liegen (sind ja von SuSE). Von Version zu Version ändern die SuSE-Laute ab und zu dei Standartverzeichnisse, wess der Teufel wieso.
4.) .uninstall.sh (deinstaller) gibts nur manchmal, wenn die Programmierer sauber arbeiteten. Ansonsten kann man den standartou, den maker ergibt in ein anderes Textfile umleiten und so protokollieren, was genau passiert ist (muss ich nochmal gucken, wie das geht). irgendwie mit
make &> textfile.txt oder so.
Man kann sich uach das Makefile angucken und dort sehen was gemacht wurde. In der Regel werden die Sachen der Progis nur in deren Verzeichnissen abgelegt, die man mit locate schnell wiederfinden kann.
die kann man dann einfach löschen, da es keine Registrierung, wie unter Win gibt. allerdings hast Du recht mit den libs, di halt in Systemverzeichnisse kopiert werden und dann da rumleichen., Die kannst Du aber über das Makefile finden und dann eliminieren.
bis denne
poly
p.s. Debian aus genau diesen Gründen. Die aufrechterhaltung des systems, die installation von Progis und die Konfiguration sind besser unter Debian (meiner meinung nach). Statt rpms gibts hier debs, die aber auf vielen ftp-servern liegen. mit dpkg oder dselect ist die Konfiguration super einfach. Ausserdem gehen installierte Programme nicht einfach "unter" wie unter YAST. Auch mit tarball installierte Programme werden hier erfasst.
2.) ich wollte mehr über mein System und Lnux lernen (ist geglückt)
3.) negativ: die Gesamtinstallation ist nicht so einfach wie unter SuSE
4.) man sollte einen permanenten oder billigen internetanschluss haben, da die meisten der Installationen über ftp läuft.
5.) Debian ist kostenlos
