Es ist nicht immer MS schuld, wenn die AMDs nicht laufen. Es ist ma l wieder VIA schuld. Hier steht alles:
Auf der neuen Treiberseite steht die Version 4.29 der 4in1-Treiber bereit.
Vorsicht: Wer unter Windows 2000 die Busmaster-Treiber von VIA installiert hat (entweder separat oder in einer 4in1-Version ab Version 4.26), muss diese vor der Installation der neuen Treiber deinstallieren. Ansonsten meldet Windows 2000 beim nächsten Booten den berühmten Bluescreen "INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE". Die Deinstallation erfolgt in der Systemsteuerung mit "add/remove software".
Neben einer aktualisierten INF-Datei hat VIA vor allem die IDE-Treiber unter Windows 2000 verändert. Seit der 4in1-Version 4.26 lag der Busmaster-Treiber ab Version 5/3.0 (inzwischen 5/3.01.1) bei, der einige Probleme behob und dafür neue erzeugte. Beispielsweise erkannten einige CD-Brenn-Programme die IDE-Geräte als SCSI-Geräte und funktionierten daraufhin nicht mehr.
In den Version 4.29 der 4in1-Treiber liegt für Windows 2000 nun der IDE-Filter-Treiber 1.04 bei. Mit ihm behebt VIA zumindest das Problem, dass Windows 2000 alle ATA/100-Festplatten nur mit PIO4 anspricht. Der Filter aktiviert immerhin den ATA/66-Modus, der für alle aktuellen Festplatten ausreichende Reserven bietet. Mit dem Service Pack 2 von Windows 2000 funkioniert dann auch der ATA/100-Modus. Auch werden die IDE-Geräte nun wieder als solche erkannt.
Allerdings löst der Filter-Treiber nicht alle Probleme: Die ZIP-Laufwerke von NEC lassen sich auch weiterhin nicht zur Mitarbeit überreden. Da hilft wieder nur der Busmaster-Treiber, den beispielsweise ViaHardware als Version 3.11 beta (580_3011.exe) zum Download anbietet. Mit diesem Treiber funktioniert der ATA/100-Modus der Festplatten auch schon ohne das Service Pack 2, allerdings können andere Schwierigkeiten auftreten. VIA selbst rät von diesem Treiber ab, ohne allerdings auf konkrete Fehler hinzuweisen — bekannt ist bis auf die SCSI-Probleme bislang nichts weiteres.