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AV nötig für Onlinebanking - ja oder nein?

mawe2 / 64 Antworten / Baumansicht Nickles
Bedeutet demnach wohl... kein Internetzugang und keinerlei Daten von extern

Bedeutet auch: Kein Online-Banking!

Mindestens dafür müsste er nämlich einen Virenscanner nutzen, auch wenn er selbst von dessen Nützlichkeit nicht überzeugt ist. Da gibt's ganz klare Bedingungen, die man erfüllen muss.

Wenn er hier in aller Öffentlichkeit seine Virenscanner-Abstinenz darlegt, dürfte es für seine Bank kein Problem sein, ihm einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen nachzuweisen, falls er mit einem derart ungeschützten System dennoch Online-Banking betreiben würde.

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luttyy mawe2 „AV nötig für Onlinebanking - ja oder nein?“
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Erzähle wieder nichts von Dingen von denen du nichts weißt, nur Vermutungen anstellst und dich um andere Leute als Kümmerer sorgst!

Schon mal was von StarMoney gehört?

EOD

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mawe2 luttyy „Erzähle wieder nichts von Dingen von denen du nichts weißt, nur Vermutungen anstellst und dich um andere Leute als ...“
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Schon mal was von StarMoney gehört?

Ja. (Lange, bevor Du wusstest, was das überhaupt ist.)

Auch bei der Nutzung von StarMoney muss man die Bedingungen für das Online-Banking erfüllen.

Aber als langjähriger StarMoney-Nutzer weißt Du das sicherlich.

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luttyy mawe2 „Ja. Lange, bevor Du wusstest, was das überhaupt ist. Auch bei der Nutzung von StarMoney muss man die Bedingungen für das ...“
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Du bist einfach nur ein Dampfplauderer!

muss man die Bedingungen für das Online-Banking erfüllen.

Wo steht das für StarMoney?

Für genau 2 Sekunden Internet und das noch absolut verschlüsselt?

Na gut, es tut ja nicht weh bei dir..

Ende!

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mawe2 luttyy „Du bist einfach nur ein Dampfplauderer! Wo steht das für StarMoney? Für genau 2 Sekunden Internet und das noch absolut ...“
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Wo steht das für StarMoney?

Das wird nicht für jede Software extra festgelegt, das gilt ganz allgemein für alle Formen des Online-Bankings.

(Die Banken hätten viel zu tun, wenn sie für jede neue Software, die auf den Markt kommt, die Bedingungen neu formulieren müssten.)

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presla mawe2 „AV nötig für Onlinebanking - ja oder nein?“
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Bedeutet auch: Kein Online-Banking!

Doch!

Es gibt eigene Bankingbrowser,wie z.B.

ABELSOFTBankingbrowser!

Ein eigenständiger Browser

Grüße aus NRW von Presla....... Horst Evers: Wer alles weiss, hat keine Ahnung
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luttyy presla „Doch! Es gibt eigene Bankingbrowser,wie z.B. ABELSOFTBankingbrowser! Ein eigenständiger Browser“
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mave2 hat keine Ahnung!

Vor kurzem hatte ich Probleme mit StarMoney und schob es der Bank in die Schuhe.

Antwort der Bank:

StarMoney wird nicht supportet, wenden sie sich an den Hersteller!

Es musste schlicht die neueste Version installiert werden und das war es. (kostenpflichtig), hatte es verpennt..

Mit StarMoney wird im eigentlichen Sinne gar kein Onlinebankig durchgeführt.

Es wird alles Off-Line gemacht und wenn alles fertig ist, werden die kompletten Daten in ca. 2 Sekunden und einmaliger TAN über einen optischen Generator an die Bank verschlüsselt übermittelt.

Aber Oberlehrer mave2 weiß das natürlich alles besser, Dank seiner eigenen Praxis mit StarMoney.

Da sind meine schlappen 20 Jahre und ein paar Monate nichts dagegen..

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Borlander luttyy „mave2 hat keine Ahnung! Vor kurzem hatte ich Probleme mit StarMoney und schob es der Bank in die Schuhe. Antwort der Bank: ...“
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Mit StarMoney wird im eigentlichen Sinne gar kein Onlinebankig durchgeführt.

Die Dauer der Online-Verbindung spielt da keine Rolle. eMails kannst Du auch offline schreiben (das war im letzten Jahrtausend sogar mal der Regelfall). Mal zur Begriffsdefinition (die Du in der Literatur wohl in ähnlicher Form finden würdest):

Unter Onlinebanking versteht man den direkten Zugriff auf den Bankrechner. (z. B. über Internet oder Direkteinwahl bei der Bank per Datenfernübertragung). Hier sind zwei Verfahren üblich:

1. Browserbasiertes Internetbanking über die Website der Bank, meist durch TLS gesichert.

2. Verwendung eines Onlinebankingprogramms (sog. Clientprogramm), mit dem zunächst offline, also ohne Netzverbindung, die Transaktionen vorbereitet werden, indem etwa ein Überweisungsbeleg ausgefüllt wird. Danach erst wird eine Netzverbindung zur Übertragung der gesammelten Transaktionen aufgebaut. [https://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Banking#Onlinebanking]
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luttyy Borlander „Die Dauer der Online-Verbindung spielt da keine Rolle. eMails kannst Du auch offline schreiben das war im letzten ...“
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Mir egal!

Wenn ich mit Starmoney arbeite, bin ich nicht Online im Gegensatz zu einem Onlinebanking, wo ich mich direkt Online in die Bank einwähle.

Nur das da war mit einfachen Worten gemeint, die jeder versteht..

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mawe2 luttyy „Mir egal! Wenn ich mit Starmoney arbeite, bin ich nicht Online im Gegensatz zu einem Onlinebanking, wo ich mich direkt ...“
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Mir egal!

Natürlich! Fakten waren Dir schon immer egal. Das, was Du Dir einbildest, gilt!

Die Realität blendest Du komplett aus und erwartest, dass andere Deine Meinung schlicht übernehmen. Einfach, weil sie Deine Meinung ist.

Und fehlendes Wissen kompensierst Du einfach mit Beschimpfungen derer, die Dir Deine Defizite aufzeigen.

Ich frage mich, ob ich Dich für Dein kümmerliches Gemüt bemitleiden oder für Deine simple Weltsicht beneiden soll?

Wenn ich mit Starmoney arbeite, bin ich nicht Online im Gegensatz zu einem Onlinebanking, wo ich mich direkt Online in die Bank einwähle.

Du hast selbst nach > 30 (???) Jahren immer noch nicht verstanden, was "online" überhaupt bedeutet.

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Anne_21 luttyy „Mir egal! Wenn ich mit Starmoney arbeite, bin ich nicht Online im Gegensatz zu einem Onlinebanking, wo ich mich direkt ...“
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Wenn ich mit Starmoney arbeite, bin ich nicht Online

Sicher - Du stellst erst eine Internetverbindung her, wenn die Daten abgeschickt werden!
          Verbindung an (online !) - 2 sec senden - Verbindung trennen, wieder offline.

Und sonst brauchst Du auch nie eine online-Verbindung.

Und das nickles-Forum?
Ist das nicht anstrengend, jedesmal on - off in dem Forum: online gehen - Seite holen - offline gehen - lesen und Antwort vorbereiten  - online gehen - Antwort abschicken und Seite aktualisieren - wieder - offline gehen.

usw.

Da verlasse ich mich lieber auf ein Anti.Viren-Programm und bleibe mit dem Rechner normalerweise online.

Auch weil ich bei keinem Programm sicher sein kann, dass es nicht eine Lücke hat. Und nicht nur beim  online-Banking
Es gibt -online- genügend Updates - die Fehler beseitigen.weil es Fehler und Lücken gibt. Sogar in sowas wie dem sehr nützlichen  EXCEL.

Ehe ich solchen Extra-Programmen zum Beispiel Zugriff auf meine eMails  lasse und damit sämtliche Adressen und mit Zeitplan der Korrespondenz.
Das geht ja  alles offline.

Jeder entscheidet selber über seinen Computer und was er damit wie macht!

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luttyy Anne_21 „Sicher - Du stellst erst eine Internetverbindung her, wenn die Daten abgeschickt werden! Verbindung an online ! - 2 sec ...“
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Anne,

StarMoney ist total abgeschottet und baut bei Sendung der Daten eine eigene verschlüsselte Verbindung zur Bank her! Nur das war nicht Online gemeint...

Das ich im Netz bin wenn die Kiste startet ist ja wohl klar!

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Borlander luttyy „Mir egal! Wenn ich mit Starmoney arbeite, bin ich nicht Online im Gegensatz zu einem Onlinebanking, wo ich mich direkt ...“
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im Gegensatz zu einem Onlinebanking, wo ich mich direkt Online in die Bank einwähle.

Bei Online-Banking mit dem Browser bist Du auch nicht permant mit der Bank verbunden. So funktioniert HTTP(S) nämlich nicht.

Nur das da war mit einfachen Worten gemeint, die jeder versteht..

Fachterminologie umzudeuten führt nicht zu einer Verbesserung des Verständnisse, sondern sondern sorgt für genau das Gegenteil.

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JiPi Borlander „Die Dauer der Online-Verbindung spielt da keine Rolle. eMails kannst Du auch offline schreiben das war im letzten ...“
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ok, eine Frage bitte: und wie sicher ist man da vergleichsweise mit Ubuntu und Firefox beim Banking unterwegs (so mache ich es; mit TAN-Generator) ?

Genauso gut wie mit "StarMoney"oder sicherer?

Danke für deine Antwort !

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Borlander JiPi „ok, eine Frage bitte: und wie sicher ist man da vergleichsweise mit Ubuntu und Firefox beim Banking unterwegs so mache ich ...“
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Im Browser hast Du schon eine größere Angriffsfläche als in einer Anwendung wie StarMoney. Wenn durch den Einsatz des Browsers allerdings erst mal das System kompromittiert wurde, dann betrifft das alle Anwendungen auf dem System (mindestens erst mal die, die mit den selben Nutzerrechten laufen).

Sicherer ist das Banking über Browser also eher nicht. Für ein spürbar höheres Sicherheitsniveau einer Desktop-Banking-Software dürfte man das System allerdings nicht durch andere Aktivitäten gefährden…

Was man aber z.B. für Browser-Banking machen kann: Separates Browser-Profil anlegen (ohne Browser-Erweiterungen!), oder sogar einen eigenen User nutzen. Früher gab es mal c't bankix als Live-Umgebung ohne Datenträgerzugriffe.

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JiPi Borlander „Im Browser hast Du schon eine größere Angriffsfläche als in einer Anwendung wie StarMoney. Wenn durch den Einsatz des ...“
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Hallo Borlander,

ja - c`t bankix hatte ich auch genutzt, leider wurde es seinerzeit eingestellt.

Da du dich gut auskennst - gibt es ein Programm für Ubuntu ähnlich StarMoney 

für Windows ?

Und ja, gibt es AV für Ubuntu ?

In Ubuntu mache ich ausschließlich nur Banking, nichts anderes - obwohl,

manchmal, wenn sich in Windows 11 Dateien nicht löschen lassen wollen,

dann hilt Ubuntu...Lächelnd

Danke dir für eine Antwort. ----

Wäre das evtl. auch deine Antwort (?):

https://ubunlog.com/de/antivirus-para-ubuntu-proteccion-equipo/

(habe ich im Nachgang gefunden)

Gruß JiPi

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fakiauso JiPi „Hallo Borlander, ja - c t bankix hatte ich auch genutzt, leider wurde es seinerzeit eingestellt. Da du dich gut auskennst - ...“
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gibt es ein Programm für Ubuntu ähnlich StarMoney  für Windows ?


Als Opensource gibt es Hibiscus. Hier noch die Originalseite des/der Entwickler(s).

Ein kommerzielles Programm mit hervorragendem Support ist Moneyplex, das ebenfalls sehr gut ist.

Und ja, gibt es AV für Ubuntu ?


Vergiß eine AV unter Linux. ClamAV ist eher als Scanner/Filter für Mail-Server gedacht und hat per se keinen Echtzeitschutz (über dessen Nutzen sich ohnehin wieder streiten liesse unter Linux).

Eine kommerzielle AV-Lösung unter Linux installieren? Nö - die sind schon unter Windows nix wert.

Trojaner u.ä. setzen in der Regel auf Windows an und sind daher unter Linux wirkungslos. Phishing wie bei Banking per Browser ist bei einer separaten Software nicht möglich.

Ein Angriffspunkt unter Linux sind Lücken, die das Erlangen höherer Rechte ermöglichen, weshalb es auf Servern z.B. keinen User root oder sudo gibt, sondern einen speziell angelegten user für die Administration.

Richtest Du Dir also unter Linux z.B. einen normalen User namens homebanking mit einem sonst nicht verwendeten User-Passwort als Beispiel ein, der faktisch nur das Bankprogramm bedient und unter Ubuntu nicht in der Gruppe sudo ist, hast Du für den Alltag genug getan.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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fakiauso mawe2 „AV nötig für Onlinebanking - ja oder nein?“
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Mindestens dafür müsste er nämlich einen Virenscanner nutzen, auch wenn er selbst von dessen Nützlichkeit nicht überzeugt ist. Da gibt's ganz klare Bedingungen, die man erfüllen muss. Wenn er hier in aller Öffentlichkeit seine Virenscanner-Abstinenz darlegt, dürfte es für seine Bank kein Problem sein, ihm einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen nachzuweisen, falls er mit einem derart ungeschützten System dennoch Online-Banking betreiben würde.


Da würde ich jetzt behaupten, dass eine AV zwar empfohlen wird, aber keine Voraussetzung ist für funktionierendes Onlinebanking. In Linux und in der Regel auch unter Mac werden die wenigstens User eine AV nutzen.

Selbst ein schreibgeschütztes Live-Medium wäre möglich und dann ließe sich noch unterscheiden zwischen Banking per Browser oder per separater Software, wo ich die erste Version für deutlich anfälliger halte in Bezug auf Phishing z.B. durch Fake-Seiten.

Das der Fall eintreten kann, das selbst eine Bankingsoftware beim auch kurzen Zugriff auf das Netz gekapert wird und damit Transaktionen umgeleitet werden, steht außer Frage. Das dürfte aber eher durch eine Lücke in der Software oder auf Serverebene geschehen und würde ergo durch eine AV dann nicht verhindert.

Inwiefern bei 2FA oder einem Crack der Verschlüsselung die Transaktion überhaupt erfolgreich ist, wäre selbst noch fraglich und bei Eingabe der TAN per Kartenleser nützt auch ein Keylogger für Paßwörter zum Softwarezugang eher wenig. Wobei ich da den alten Standard per HBCI subjektiv "sicherer" fand als die jetzigen Methoden der TAN-Übertragung, aber das ist meine Sicht und Nebenschauplatz.

Dabei ist es unerheblich, ob die Software Starmoney oder Blumenkohl heißt.

Witzig finde ich eher, dass viele AV/FW in schöner Regelmäßigkeit false positives liefern oder das Nutzen von Starmoney blockieren...

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luttyy fakiauso „Da würde ich jetzt behaupten, dass eine AV zwar empfohlen wird, aber keine Voraussetzung ist für funktionierendes ...“
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HBCI über Kartenleser wird von den Banken über kurz oder lang eingestampft.

Einer meiner Banken bietet es schon gar nicht mehr an.

Optische-TAN-Generatoren sind angesagt (Bankkarte erforderlich) und in Verbindung z.B. mit StarMoney nicht zu knacken.

Steht HBCI in nichts nach..

https://www.amazon.de/SCT-Chip-Tan-Generator-Online-Banking-Sparkasse-Volksbank/dp/B07NPGPDNY/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=KWCHZTPAJFD5&keywords=optischer+tan+generator&qid=1656707337&s=computers&sprefix=optischet+tan+generator%2Ccomputers%2C57&sr=1-3

Mit einem ausgelutschtem Monitor könnte es allerdings Probleme geben.

Mir ist kein einziger Fall bekannt, dass über StarMoney jemand abgefangen wurde, der 2 Sekunden Online war.

Ob die Kiste verseucht ist oder nicht, interessiert StarMoney nicht.

Unter StarMoney kannst mit Snipping-Tool überhaupt nicht arbeiten, noch so einfach einen Screenshot machen.

Drückst du die Taste "Drucken" wirst du explizit gefragt, ob du das wirklich auch machen willst.

Bei "Ja" weißt du ja, was du dann machst. Und das habe ich für mich behauptet!

Wie auch immer,

das ist nicht Gegenstand des Threads, aber manche meinen eben, sich um andere unbedingt Gedanken machen zu müssen...

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fakiauso luttyy „HBCI über Kartenleser wird von den Banken über kurz oder lang eingestampft. Einer meiner Banken bietet es schon gar nicht ...“
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Optische-TAN-Generatoren sind angesagt (Bankkarte erforderlich) und in Verbindung z.B. mit StarMoney nicht zu knacken.


Den zweiten Teil des Satzes würde ich unabhängig von der Software nicht unterschreiben und dabei ist der Weg für das Übertragen der TAN unerheblich;-)

Steht HBCI in nichts nach..


Auch da halte ich das eher den neueren PSD2-Richtlinien geschuldet.

Das HBCI-Verfahren mit separater Karte+Kartenleser+PIN am Leser+passwortgeschützter Software war m.E. nicht per se unsicherer als die aktuellen TAN-Verfahren in Kombination mit Bankkarte.

das ist nicht Gegenstand des Threads

Jepp...

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luttyy fakiauso „Den zweiten Teil des Satzes würde ich unabhängig von der Software nicht unterschreiben und dabei ist der Weg für das ...“
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Wie auch immer,

es gibt keinen einzigen Fall, wo mit der offiziellen StarMoney-Software einem  Kunden oder einer  Bank einen Schaden entstanden ist.

Die Commerzbank hat sogar eine hauseigene Edition von StarMoney im Angebot, allerdings dann auch mit Kontozwang in der Software! Nur Fremdbanken geht nicht

Muss jeder selbst wissen..

HBCI habe ich selbst noch für eine Bank, bin nur zu faul, auf den TAN-Generator umzustellen..

und leider ist der Thread vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Von wem wohl?

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Andreas42 fakiauso „Den zweiten Teil des Satzes würde ich unabhängig von der Software nicht unterschreiben und dabei ist der Weg für das ...“
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Interessant wäre doch eigentlich nur, ob es Fälle gibt, bei denen eine Bank nicht gezahlt hat, weil der Kunde Opfer eines Betrugs wurde und keinen Virenschutzprogramm hatte.

Die Stiftung Warentest führt nur zwei Urteile auf, in denen der Kunde den Virenschutzprogramm hatte und die Bank schließlich erstatten musste.

https://www.test.de/Onlinebanking-So-minimieren-Sie-das-Risiko-4096971-4096975/

Es wäre wirklich interessant, ob es Urteile oder wegen mir belegte Fälle gab, wo die Bank das Erstatten verweigern konnte, weil kein Virenschutzprogramm vorhanden ist.

Die Sparkassen arbeiten inzwischen an einem Browser, der auch bei befallenem Rechner noch Schutz bieten soll.

https://www.sparkasse-am-niederrhein.de/protect

Natürlich ist das Ding nicht so sicher, wie behauptet.

https://www.heise.de/news/c-t-entdeckt-Sicherheitsmaengel-in-Banking-Software-der-Sparkasse-7126688.html

Bitte bei der Ueberweisung im Betreff "Loeschen fuer Kohle" und den Beitrag angeben. Knausern hilft nicht!
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Andreas42 Nachtrag zu: „Interessant wäre doch eigentlich nur, ob es Fälle gibt, bei denen eine Bank nicht gezahlt hat, weil der Kunde Opfer eines ...“
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Jetzt habe ich mit deutlich Andersen Suchbegriffen doch noch ein Urteil von 2008 gefunden. 

https://openjur.de/u/467819.html

Da sollte offenbar eine Bank verklagt werden, den Schaden zu ersetzen. Die Klage wurde abgewiesen. Hier ging es um einen Troyaner, der die eingegebene TAN angegriffen hat.

Das Argument der Klage war offenbar, dass die Bank eine unsichere Platform bereitgestellt hat und es bereits (aus damaliger Sicht) sichere Verfahren wie iTAN gab.

Rückwirkend ist das schon etwas merkwürdig zu lesen, da inzwischen auch iTAN Geschichte ist.

Das Urteil nennt zwar das fehlende Virenschutzprogramm, hebt aber auf eine allgemeine Mitwirkungspflicht des Kunden ab. Konkret wird erwähnt, dass er nicht beim scheinbaren Ungültigkeit der 3. TAN seine Bank darüber informiert hat. (Mit dieser TAN wurde dann unberechtigt von seinem Konto Geld abgehoben.)

zählt das als Urteil wegen fehlendem Virenschutzprogramm? Ich bin da unsicher. Als Linux Nutzer hab ich auch keines laufen…

Bitte bei der Ueberweisung im Betreff "Loeschen fuer Kohle" und den Beitrag angeben. Knausern hilft nicht!
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luttyy Andreas42 „Interessant wäre doch eigentlich nur, ob es Fälle gibt, bei denen eine Bank nicht gezahlt hat, weil der Kunde Opfer eines ...“
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Und genau hier sind wir doch am Thema!

In allen Fällen bin ich online aktiv mit irgend einem Browser mit der Bank verbunden, zumindest meint der User das, und bin angreifbar!

Bei StarMoney bin ich eben nicht aktiv mit der Bank verbunden, fülle gemütlich meine Überweisungsträger aus mit BIC und IBAN usw. und am Schluss einmal kurz senden und das war es!

Aber manche vergleichen eben Äpfel mit Birnen! Du bist natürlich nicht gemeint..Zwinkernd

Gruß

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fakiauso Andreas42 „Interessant wäre doch eigentlich nur, ob es Fälle gibt, bei denen eine Bank nicht gezahlt hat, weil der Kunde Opfer eines ...“
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Die Sparkassen arbeiten inzwischen an einem Browser, der auch bei befallenem Rechner noch Schutz bieten soll.
Natürlich ist das Ding nicht so sicher, wie behauptet.


Ist halt ein Browser;-)

Und da die Einfallstore eben nicht mehr die klassischen Viren sind, sondern eher so das ganze Drive-By-Zeugs, Scripting oder System- und Programmlücken, mit denen höhere Rechte erlangt werden, die dann die Übernahme des PC ermöglichen, ist halt auch eine klassische AV eher so semi in solchen Fällen.

Und da die meisten Banken beim Browser-basierten Banking selber Skripte einsetzen, sind halt auch deren angepriesenen Eigengewäsche auf dieser Ebene anfällig.

Wenn ich das so sehe, ist das eine Art privates Fenster in der Sandbox, welches in erster Linie per Zertifikat gesichert wird und darüber dann nur Seitenaufrufe zur jeweiligen Bank zulassen soll. Und dann vertickt die Sparkasse mit flockigen Werbesprüchen ein Produkt Dritter, ohne selbst zu prüfen. Das ist ein reines Geschäftsmodell.

Und wie immer gilt unabhängig davon, dass jede zusätzliche Software den Vektor erhöht und hier habe ich einen weiteren Browser neben den bereits vorhandenen. In Summe würde ich auch annehmen, dass das Ding nur unter Windows läuft (DLL, Windows Hello usw.). Andererseits sind andere Systeme/OS ja auch nicht so anfällig für Viren und Trojaner:-p

Und wer so doof ist, auf einer infizierten Kiste wegen der Werbeversprechen Onlinebanking zu betreiben und dann abgezogen wird, liefert der Bank dann eine Steilvorlage für die unterlassene Mitwirkungspflicht als Kunde. Denn wenn es um´s Blechen geht, dann kann man sich an allen Fingern abschmatzen, wie deren Aussage lautet. Sicher nicht die, dass sie erstatten, weil in der Reklame für ihren Superduperbrowser drin steht, dass der auch auf verwanzten Kisten sicher ist...

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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mawe2 fakiauso „Den zweiten Teil des Satzes würde ich unabhängig von der Software nicht unterschreiben und dabei ist der Weg für das ...“
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das ist nicht Gegenstand des Threads Jepp...

Streng genommen hat dieser Thread überhaupt keinen "Gegenstand" denn die im Titel zu lesende Unterstellung ("Defender ist Systemfresser") ist absoluter Nonsens.

Interessant ist, dass sich manche Leute durch solchen Nonsens sogar auch noch beeinflussen lassen!

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mawe2 fakiauso „Da würde ich jetzt behaupten, dass eine AV zwar empfohlen wird, aber keine Voraussetzung ist für funktionierendes ...“
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Es geht nicht darum, ob es technisch notwendig ist, beim Online-Banking einen Virenschutz zu benutzen oder nicht.

Es geht einzig darum, dass Banken einen Schutz des PCs verlangen, der dem aktuellen "Stand der Technik" entspricht und dass sie jegliche Haftung ablehnen, wenn beim Online-Banking ein Schaden entsteht und sie dem Benutzer nachweisen können, dass er diesen "Stand der Technik" nicht auf seinem Rechner realisiert hatte.

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luttyy mawe2 „Es geht nicht darum, ob es technisch notwendig ist, beim Online-Banking einen Virenschutz zu benutzen oder nicht. Es geht ...“
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Du nervst einfach nur noch!

Bei deiner Sichtweise wird von einem Onlinebanking gesprochen, wo der User beim Versuch sich in seine Bank einzuloggen, auf eine andere Seite gelockt wird und dort seine Daten, wie auch immer, abgefangen werden.

Wenn ihm die Bank hier nachweist, dass er grob fahrlässig gehandelt hat, ist er dran!

Und jetzt hör endlich auf den Thread weiter zu zumüllen!

Starte einen eigenen Thread mit deinen Weisheiten und mal schauen was dabei raus kommt!

Da kann man hier aber lange suchen, du springst lieber auf..

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globe-trotter luttyy „Du nervst einfach nur noch! Bei deiner Sichtweise wird von einem Onlinebanking gesprochen, wo der User beim Versuch sich in ...“
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Zitat:

Das ist auch herr­schende Meinung unter Rechts­experten: Antiviren­schutz und Firewall sollte jeder Kunde haben. Das gilt auch, wenn er Konto­programme benutzt wie Star Money, Quicken oder Wiso-mein-Geld, denn die bringen zwar mehr Sicherheit, vor allem gegen Phishing, sind aber nicht wirk­lich vor Trojanern gefeit. Dennoch vernach­lässigen viele Kunden diese Minimalan­forderung: Laut Bitkom surft jeder fünfte Internetnutzer ohne Viren­schutz.

Geld müssen Kunden dafür nicht ausgeben. Der Kauf teurer Software sei Normalnutzern nicht zumut­bar, meinten die Kölner Richter. Ein Gratis Virenscanner reicht.

Zurück zum eigentlichen Thema dieses Threads: Ich jedenfalls werde unter Windows den MS-Defender weiterhin nutzen. Habe zum Testen eine sehr intensive Anwendung - codieren und komprimieren eines 8K-Videos - zweimal gestartet, einmal mit und einmal ohne Defender und mit einer Stoppuhr die Zeit erfasst:

Keinerlei Unterschied, beides genau 48,55 Sekunden. Wenn man sich näher mit dem Defender befassen will:

https://github.com/AndyFul/ConfigureDefender

https://www.majorgeeks.com/files/details/toggledefender.html => nur für Kenner!

Wirklich unersetzlich in der Geschichte der Menschheit waren nur Adam und Eva. (Mark Twain)
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luttyy globe-trotter „Zitat: Das ist auch herr schende Meinung unter Rechts experten: Antiviren schutz und Firewall sollte jeder Kunde haben. Das ...“
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Naja,

gerade bei StarMoney sehe ich das etwas anders.

Den Trojaner will ich erst auf der Kiste haben, der meinen Überweisungsträger innerhalb der Software mit allen Daten manipuliert und ich das dann wissentlich absende!

Wenn du mir auch nur einen Fall nennst, deinstalliere ich sofort das Programm...

Dennoch vernach­lässigen viele Kunden diese Minimalan­forderung: Laut Bitkom surft jeder fünfte Internetnutzer ohne Viren­schutz.

Das ist ja in dem Fall ja nicht  das Thema und ein Gratis-Virenscanner langt?

Sage das mal denen, die trotz Scanner abgezogen wurden!

Da sind meine insgesamt 80 Euro (Soft-und Hardware) doch bestens auf Jahre (inkl. aller kostenlosen Updates) investiert, und muss mir um nichts Gedanken machen..

Zum Defender selbst, den hatte ich ja schon länger abgeschaltet, da ich seit Anfang Juni aus eigenen Gründen keine WIN10-Updates auf meiner Hauptkiste mehr einspiele und somit der Defender auch nicht aktualisiert wird.

Aber das ist ein anders Thema...

Gruß

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globe-trotter luttyy „Naja, gerade bei StarMoney sehe ich das etwas anders. Den Trojaner will ich erst auf der Kiste haben, der meinen ...“
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Ich wollte nur die derzeit herrschende Rechts- (Juristen) Meinung wiedergeben und niemandem eine Vorschrift machen, jeder kann das Handhaben wie er/sie will.

Das Thema war: "Defender Systemfresser" - und das kann zumindest ich nicht feststellen. Selbst wenn der Defender ein paar Prozent Leistung kosten sollte, würde ich ihn nicht abschalten. Und dies schon gar nicht dem sog. "normalen Nutzer" anraten.

Wie Du dein Online-Banking machst ist ganz allein deine Sache und ist für andere bzw. für mich Nebensache.

Nur am Rande: Ich habe (noch) Bankkonten in Hongkong => dort kann ich mich online nur mit einer HK-IP einwählen, d.h. ich brauche dazu ein VPN.

Wirklich unersetzlich in der Geschichte der Menschheit waren nur Adam und Eva. (Mark Twain)
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luttyy globe-trotter „Ich wollte nur die derzeit herrschende Rechts- Juristen Meinung wiedergeben und niemandem eine Vorschrift machen, jeder ...“
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Habe auch nicht nur eine Sekunde daran gedacht, dass du jemanden Vorschriften machen willst oder dessen Handlungen beurteilst!Zwinkernd

Aber manche meinen eben, sie müssten anderen die Welt erklären und sehen sich selbst als den Nabel der Welt an.

Kann ja jeder selbst hier nachlesen..

Und Hongkong? Die Nachrichten verheißen da nichts gutes :-((

Gruß

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globe-trotter luttyy „Habe auch nicht nur eine Sekunde daran gedacht, dass du jemanden Vorschriften machen willst oder dessen Handlungen ...“
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Und Hongkong? Die Nachrichten verheißen da nichts gutes

Von unserem Stand- und Gesichtspunkt: ja. Doch gerade die HK-Chinesen habe eine große "Anpassungsfähigkeit entwickelt und bewiesen.

Ich selbst, wir haben viele Verwandte und Freunde, eine sehr alte (Schwieger-) Mutter die ich unterstütze und noch eine Wohnung dort, sowie meinen blauen HK-Pass:

Wirklich unersetzlich in der Geschichte der Menschheit waren nur Adam und Eva. (Mark Twain)
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fakiauso globe-trotter „Zitat: Das ist auch herr schende Meinung unter Rechts experten: Antiviren schutz und Firewall sollte jeder Kunde haben. Das ...“
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Moin

Das ist auch herr­schende Meinung unter Rechts­experten: Antiviren­schutz und Firewall sollte jeder Kunde haben. Das gilt auch, wenn er Konto­programme benutzt wie Star Money, Quicken oder Wiso-mein-Geld, denn die bringen zwar mehr Sicherheit, vor allem gegen Phishing, sind aber nicht wirk­lich vor Trojanern gefeit. Dennoch vernach­lässigen viele Kunden diese Minimalan­forderung: Laut Bitkom surft jeder fünfte Internetnutzer ohne Viren­schutz.


Das sind aber keine Vorgaben der Bank, sondern das ist die Meinung von Rechtsexperten, dass der Nutzer das haben sollte. Welche separate Software das im Einzelnen ist, spielt wie oben geschrieben, sowieso keine Rolle.

Hier gibt es u.a. ein Urteil aus 2010 dazu, welches eher gegenteilig lautet wie auch die anderen Beispiele. Das ist daher immer als Einzelfall zu sehen.

Das Kammergericht hat mit Urteil vom 29.11.2010, Az.: 26 U 159/09 als Berufungsinstanz entschieden, dass Überweisungen, die auf einer gefälschten Internetseite der Bank vorgenommen worden sind, dem Bankkunden insbesondere nicht über die Regeln der Anscheinsvollmacht zugerechnet werden können. Auch die Tatsache, dass auf dem Computer des Bankkunden geheime Daten ausgespäht worden sind, erlaube nicht den Schluss darauf, dass es insoweit an einem wirksamen Virenschutzprogramm mangele. Die Grundsätze des Anscheinsbeweises würden in einem solchen Fall nicht eingreifen, da es verschiedene Möglichkeiten gibt, wie kriminelle Dritte an geheime Daten gelangen können.

Es ist klar, dass die hier eigenwerbenden Kanzleien nicht behaupten, der Kunde ist schuld. Aber es wird eben von den Banken auch gerne abgedrückt, um nicht haften zu müssen.

Die gute Nach­richt: Der Anscheins­beweis gilt oft nicht für Online-Banking. Durch die Zahlungs­dienste-Richt­linie der Euro­päi­schen Union (PSD2) wurden Rechte der Verbrau­che­rinnen und Verbrau­cher gestärkt. Nicht auto­risierte Zahlungen können zurück­erstattet werden.


Hier gibt es noch Beispiele, die sich aber m.E. alle auf die Vor-PSD2-Ära beziehen und auf Banking im Browser. Auch da gibt es bereits neben den offensichtlich vom Kunden verschuldeten Fällen - die so heute nicht mehr möglich wären - die einzelfallbezogene Aussage zum AV-Schutz:

Ihm darf nicht einfach unterstellt werden, dass er kein Virenschutzprogramm benutzt hatte.

___

Laut Bitkom surft jeder fünfte Internetnutzer ohne Viren­schutz.


Da wäre ebenfalls siehe die Beiträge von Andreas der Zeitpunkt des Urteils interessant, denn zumindest bei Windows ist seit XP eine FW integriert und auch eine AV seit spätestens W7. Der Verweis auf Trojaner zielt dabei ebenfalls aus meiner Sicht auf abgegriffene Zugangsdaten für das Programm und eine geklaute TAN-Liste.

Das ist heute so nicht mehr möglich bzw. wäre es bereits mit HBCI nicht mehr gewesen, weil dort physischer Zugang zum Rechner erforderlich ist, um Kartenleser nebst Karte oder inzwischen den TAN-Generator plus EC-Karte in irgendeiner Art und Weise zu benutzen, da wie oben beschrieben das Ganze nur noch instant funktioniert. Da nützt auch eine wie auch immer theoretisch zusätzlich abgefangene TAN nichts mehr.

Der Bitkom als Branchenverband hat dabei schon zu vielem seinen Senf dazu gegeben und oftmals auch "falsch". Als Fremd-AV längst auf dem sterbenden Ast waren und mit Werbung und sinnlosem Geklingel nur noch nervten, haben die immer noch fleißig Reklame dafür gemacht, obwohl der Defender zu der Zeit in Summe auch schon nicht weniger leistete. Die preisen auch oft das an, wo am meisten gelöhnt wird.

Imho langt der Defender und die Windows-FW dicke aus, wie das viele Andere auch schon anmerkten. Die Sache ist eher die, dass eine AV beim gelegentlichen Scannen oder Prüfen von Downloads ganz schick ist, da kann auch ein zusätzlicher Live-Scanner wie MBAM oder AdwCleaner gegen PUP sinnvoll sein (wobei auch da unter Windows bereits das eigene Tool MRT existiert).

Wenn ein Echtzeitschutz anschlägt, ist das System bereits kompromittiert und damit als nicht mehr sicher zu betrachten - das Henne-Ei-Prinzip halt. Speziell Fremd-AV reißen dabei Löcher wie beim Aushebeln der SSL-Verschlüsselung oder der neueste Hype um cloudbasiertes Scannen, die die Sicherheit des Systems eher schwächen.

Sorry für das tl;dr

Zum Thema:

Irgendwann wird ein Fix für den Defender kommen und unter normalen Umständen merkt sowieso keiner die etwas höhere Last, weil die Umstände dafür doch sehr speziell sind. Ist also eher wieder ein künstlich gemachtes Aufregerthema der Medien;-)

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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luttyy fakiauso „Moin Das sind aber keine Vorgaben der Bank, sondern das ist die Meinung von Rechtsexperten, dass der Nutzer das haben ...“
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Irgendwann wird ein Fix für den Defender kommen und unter normalen Umständen merkt sowieso keiner die etwas höhere Last, weil die Umstände dafür doch sehr speziell sind. Ist also eher wieder ein künstlich gemachtes Aufregerthema der Medien;-)

Sicherlich ein Sturm im Wasserglas!

WinFuture ist aber nicht die Bildzeitung und man darf ja wohl in einem Computerforum sowas noch verlinken ohne gewisse Leute vorher um deren Meinung dazu gefragt zu haben..;-)

Gruß

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hatterchen1 luttyy „Sicherlich ein Sturm im Wasserglas! WinFuture ist aber nicht die Bildzeitung und man darf ja wohl in einem Computerforum ...“
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WinFuture ist aber nicht die Bildzeitung

Aber auf gleichem Niveau!
Der ganze Zirkus der hier aufgezogen wurde, basiert auf:

TechPowerUp ist der Ansicht,
Laut TechPowerUp könne die hauseigene Counter Control-Software den Fehler abschwächen
Bei weiteren Recherchen konnte herausgefunden werden, dass ein Bug zu einem Performance-Einbruch führen kann,

Wer auf eine Sicherheitssoftware verzichten will, soll das machen, aber nicht versuchen, andere User zu dem gleichen fragwürdigen Verhalten zu überreden.

ohne gewisse Leute vorher um deren Meinung dazu gefragt zu haben.

Aber gewisse Leute dürfen, sollen und müssen dazu ihre eigene Meinung kundtun!
Damit nicht der Verdacht aufkommt, in diesem Computerforum wären alle dieser zweifelhaften Meinung.
Wer dauerhaft seine AV-Software abschaltet, verzichtet nicht nur beim Banking darauf...

h1

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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Borlander fakiauso „Moin Das sind aber keine Vorgaben der Bank, sondern das ist die Meinung von Rechtsexperten, dass der Nutzer das haben ...“
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Das sind aber keine Vorgaben der Bank, sondern das ist die Meinung von Rechtsexperten, dass der Nutzer das haben sollte.

Deren Meinungen wie die gesetzlichen Bestimmungen in Kombination mit zumutbaren Geschäftsbedingungen der Banken anzuwenden sind, sind jedoch nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern basieren auch auf Erfahrungen aus der tatsächlichen rechtlichen Bewertung in der Praxis.

Auch die Tatsache, dass auf dem Computer des Bankkunden geheime Daten ausgespäht worden sind, erlaube nicht den Schluss darauf, dass es insoweit an einem wirksamen Virenschutzprogramm mangele. Die Grundsätze des Anscheinsbeweises würden in einem solchen Fall nicht eingreifen

Wenn der Nutzer vorab öffentlich dokumentiert keinen Virenschutz zu verwenden, dann liegt aber wohl mehr als ein Anscheinsbeweis (die Rechtschreibkorrektur von FF schlägt mir hier gerade "Schweinsbraten" vor...) vor? (Das war zumal mal der Ausgangspunkt für die aussage von mawe2)

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fakiauso Borlander „Deren Meinungen wie die gesetzlichen Bestimmungen in Kombination mit zumutbaren Geschäftsbedingungen der Banken ...“
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Deren Meinungen wie die gesetzlichen Bestimmungen in Kombination mit zumutbaren Geschäftsbedingungen der Banken anzuwenden sind, sind jedoch nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern basieren auch auf Erfahrungen aus der tatsächlichen rechtlichen Bewertung in der Praxis.


Deswegen hatte ich die Beispiele verlinkt, die selbst bei nicht vorhandener/aktiver AV trotzdem das Geld erstattet bekommen haben.

Daher ist auch die Aussage von winnigorny1 nicht richtig, das eine fehlende AV grundsätzlich zum Verweigern des Erstattens kommt, siehe eben die Beispiele. Bei smarten Geräten ist eine AV auch in aller Regel nicht vorhanden und auch bei denen wird es auf den Einzelfall ankommen.

Inwieweit selbst das Wissen um das Nichtvorhandensein oder eine abgeschaltete AV tatsächlich zum Verweigern führt, liegt dann m.E. in den gesamten Umständen des jeweiligen Falls und der Anwälte. Deshalb wäre tatsächlich der Zeitpunkt von globe-trotters Beitrag spannend.

Meisten werden die Banken m.E. den Schaden ausgleichen wegen der eher geringen Summen und bei einem Nachweis, dass der Kunde die Zahlung nicht selbst veranlasst hat. Anwälte kosten auch Geld und bis es zu einer Forensik kommt, müssen imho Summen auflaufen, die mittels privaten Bankings nicht mehr relevant sind schon wegen der üblichen Limitierung bei solchen Geschäften.

Ich habe mir auch die Mühe gemacht und so einzelne AGB angeschaut wie dieses Beispiel.

Da wird zwar vom aktuell Halten von Software, AV und FW gesprochen neben ein paar anderen der eigentlich selbstverständlichen Vorkehrungen gegen Datenklau und Betrug. Zum Zahlungsausschluß wegen Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz führt das nicht, sondern andere Limitierungen. Diese sind im PDF unter Sorgfalts- und Anzeige- und Unterrichtungspflicht aufgeführt.

Ganz so eindeutig ist es also wie immer bei der Juristerei nicht.

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winnigorny1 fakiauso „Da würde ich jetzt behaupten, dass eine AV zwar empfohlen wird, aber keine Voraussetzung ist für funktionierendes ...“
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Da würde ich jetzt behaupten, dass eine AV zwar empfohlen wird, aber keine Voraussetzung ist für funktionierendes Onlinebanking.

Ich glaube, hier reden alle aneinander vorbei. Natürlich funzt Onlinebanking in jeder Hinsicht ohne Virenscanner.

Allerdings: Im Schadensfall wird sich jede Bank weigern, irgendeinen Schadenersatz zu leisten, wenn der Kunde Onlinebanking ohne Virenscanner betrieben hat. Das hat mir zumindest mal ein Banker erklärt.

Wer ohne Virenscanner Online-Banking betreibt, steht im Schadensfall allein dafür gerade! Egal, ob er mit dem Browser oder einer Banking-Software unterwegs ist.

So gesehen ist ein Virenscanner schon eine Voraussetzung fürs Online-Banken, wenn man nicht den Schaden haben will. - Und die Banken werden im Schadensfall genau das untersuchen.

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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luttyy winnigorny1 „Ich glaube, hier reden alle aneinander vorbei. Natürlich funzt Onlinebanking in jeder Hinsicht ohne Virenscanner. ...“
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Winni,

wenn ich Onlinebanking im herkömmlichen Sinne betreibe, habe ich einen Virenscanner aktiviert.

In meinem Fall kann ich drauf verzichten, mein System ist "Blitzblank" und würde mir auch nichts bringen..

Da können andere mir erzählen was sie wollen!

Gruß

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winnigorny1 luttyy „Winni, wenn ich Onlinebanking im herkömmlichen Sinne betreibe, habe ich einen Virenscanner aktiviert. In meinem Fall kann ...“
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Da können andere mir erzählen was sie wollen!

Wenn du meinst. Ich bin da überfragt. Jedenfalls hat mir ein Banker erzählt, dass im Falle, dass ein Kunde einer Abzocke aufgesessen ist, die Bank nur dann Schadenersatz leistet, wenn der Kunde einen Virenscanner aktiv hatte. Und das untersuchen die und können auch nachweisen, ob zum Zeitpunkt des "Unfalls" ein aktiver Virenscanner auf dem System war. - Behauptet der Typ jedenfalls.

Aber wenn du ohnehin einen aktiv hast (denke mal, den Defender - wie jeder vernünftige Mensch), musste dir ohnehin keinen Kopp machen.

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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luttyy winnigorny1 „Wenn du meinst. Ich bin da überfragt. Jedenfalls hat mir ein Banker erzählt, dass im Falle, dass ein Kunde einer Abzocke ...“
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Aber wenn du ohnehin einen aktiv hast (denke mal, den Defender - wie jeder vernünftige Mensch), musste dir ohnehin keinen Kopp machen.

Habe ich nicht, aber jetzt auch egal Zwinkernd

Du hast das "Ganze" nicht mitbekommen..

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Anne_21 luttyy „Winni, wenn ich Onlinebanking im herkömmlichen Sinne betreibe, habe ich einen Virenscanner aktiviert. In meinem Fall kann ...“
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wenn ich Onlinebanking im herkömmlichen Sinne betreibe, habe ich einen Virenscanner aktiviert. [...]
In meinem Fall kann ich drauf verzichten,

STARMONEY schlägt hier selbst unter anderem auch die Nutzung einer Virenschutzsoftware vor:
Sicherheitshinweise und –Informationen zu StarMoney Software für den PC    (alle Zitate aus dem Link)

Natürlich wird auf Erhöhung

der Sicherheit beim OnlineBanking auf ihrem PC

durch StarMoney hingewiesen.

Kurz  zusammengefasst folgendes:

Mehr Sicherheit: Schützen Sie Ihren Rechner!

4 Punkte, die jeder kennt wie. - Rechner immer aktuell halten, - Firewall,
dritter 

Setzen Sie eine Virenschutzsoftware ein. Sorgen Sie dafür, dass die Signaturen aktuell sind und Ihr Rechner regelmäßig gescannt bzw. geprüft wird – ob manuell oder durch den Automatismus Ihrer Virenschutzsoftware. Auch ein Schutz vor Spyware kann sich als sinnvoll erweisen.

Und zuletzt unter Weitere Vorsichtsmaßnahmen sind einige Punkte zur eigenen Aufmerksamkeit beim Umgang mit dem Programm genannt..

Jetzt genug der Reklame für dieses Programm.
Und nicht vergessen - aktuellen Virenscanner installieren.

Anne

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luttyy Anne_21 „STARMONEY schlägt hier selbst unter anderem auch die Nutzung einer Virenschutzsoftware vor: Sicherheitshinweise und ...“
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Habe ich alles bis auf den Virenscanner und den brauche ich nicht!

Seit Jahren nie einen gesehen, wäre so, wäre meine System kompromittiert und ich müsste es neu aufsetzen..

Jeder wie er kann..Lächelnd

Gruß

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luttyy Nachtrag zu: „Habe ich alles bis auf den Virenscanner und den brauche ich nicht! Seit Jahren nie einen gesehen, wäre so, wäre meine ...“
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Ich hab schon unter XP nur schlechte Erfahrungen mit Virenscannern gemacht.

Sie haben sich so ins System eingenistet, dass sie nicht mehr restlos zu entfernen waren und die Kisten sind regelrecht zusammengebrochen mit diesen Mistdingern.

Norton war damals mit einer der schlimmsten...

Dann hab ich gemerkt, dass ich mir nie Viren eingeflogen habe, bin dann auf Symantec-Prof., war auch total übertrieben und seit WIN10 brauche ich gar nichts mehr.

Der Defender lief bis Anfang Juni zwar mit, da ich aber die Updates seit Anfang Juni auf meiner Hauptkiste blockiere uns somit der Defender auch nicht aktualisiert wird, habe ich ihn schon seit Anfang Juni abgeschaltet und das bleibt auch so..

Auf den anderen Kiste läuft er allerdings mit, da wird auch nichts blockiert!

Gruß

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Anne_21 luttyy „Habe ich alles bis auf den Virenscanner und den brauche ich nicht! Seit Jahren nie einen gesehen, wäre so, wäre meine ...“
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bis auf den Virenscanner und den brauche ich nicht!

Das glaust Du jedenfalls, wie Du hier jetzt schon oft genug niedergeschrieben hast.

Dann lass es und werde glücklich mit Microsoft - ohne die MS-eigene Schutzsoftware!

Also viel Glück  - wenn Du noch unter Win 10 arbeitest und Updates sowie den Defender abgestellt hast.

Aber natürlich müsste erst jemandem Dein ungeschützter Rechner auffallen. Von dem weiß ja niemand etwas - Hacker lesen nicht das nickles-Forum.

Anne

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luttyy Anne_21 „Das glaust Du jedenfalls, wie Du hier jetzt schon oft genug niedergeschrieben hast. Dann lass es und werde glücklich mit ...“
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Danke,

ich erwarte stündlich den Angriff..Lächelnd

Gruß

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globe-trotter luttyy „Danke, ich erwarte stündlich den Angriff.. Gruß“
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Ich bewundere Deine Haltung: lutty gegen den Rest der "Viren"-Welt. Lächelnd

Gerade kam im TV ein uralter Western-Klassiker, "El Dorado" mit John Wayne etc. Nicht dass ich Dich mit diesem .. hhmm .. Helden vergleichen möchte, in diesem Epos wurde eine Art Gedicht zitiert:

"Ein einsamer Reiter, ein kühner Streiter ritt einst .."

Jeder (sorry, kein Gender) kann, darf und soll das machen was er/sie für richtig hält.

P.S. Was ist denn das richtiger Gender für "jeder" - jeder*in ?

Wirklich unersetzlich in der Geschichte der Menschheit waren nur Adam und Eva. (Mark Twain)
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luttyy globe-trotter „Ich bewundere Deine Haltung: lutty gegen den Rest der Viren -Welt. Gerade kam im TV ein uralter Western-Klassiker, El ...“
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Das war schon immer so Zwinkernd

Wenn ich über etwas rede, hab ich das!

Hardware besonders, aber auch wie jetzt Software.

In der Regel sind das langjährige praxisnahe Erfahrungen und kein ergoogeltes Wissen.

Ich lasse mich da nicht beirren und habe auch Rückgrat zu sagen, wenn mal was schief geht.

Das fehlt so manchen hier...

Nur mit empathielosen Nerds kann ich einfach nicht umgehen und will ich auch nicht! Lächelnd

Gruß

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globe-trotter winnigorny1 „Ich glaube, hier reden alle aneinander vorbei. Natürlich funzt Onlinebanking in jeder Hinsicht ohne Virenscanner. ...“
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Natürlich funzt Onlinebanking in jeder Hinsicht ohne Virenscanner.

Natürlich funktioniert das Internet in jeder Hinsicht ohne Virenscanner.

Der Ausgangspunkt dieses abgespaltenen Threads war die Aussage von @luttyy, dass er den Microsoft Defender abschaltet (weil dieser angeblich zu viel Prozessorlast benötigt) und er sich, auch beim Onlinebankung, auf seine "Brain.exe" verlässt.

Natürlich kann jeder machen was er/sie will, aber ich würde niemandem empfehlen heute ohne einen (guten) Virenscanner online zu gehen.

Und neben dem vielen "Schlangenöl", das auf dem Markt ist, scheint der Microsoft Defender eine der besten Windows-Scanner für den Privat-Nutzer zu sein. In Firmen etc. gibt es sicher noch andere Lösungen; aber gerade dort wird sich niemand auf die "Brain.exe" verlassen.

Wirklich unersetzlich in der Geschichte der Menschheit waren nur Adam und Eva. (Mark Twain)
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winnigorny1 globe-trotter „Natürlich funktioniert das Internet in jeder Hinsicht ohne Virenscanner. Der Ausgangspunkt dieses abgespaltenen Threads ...“
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Natürlich kann jeder machen was er/sie will, aber ich würde niemandem empfehlen heute ohne einen (guten) Virenscanner online zu gehen.

Da sind wir uns in jeder Hinsicht einig.

In Firmen etc. gibt es sicher noch andere Lösungen; aber gerade dort wird sich niemand auf die "Brain.exe" verlassen.

Die sind ja auch nicht irre - im Zweifelsfall geht es da um Milliardenbeträge und da kann man schon mal für eine AV-Lösung zigTausende hinblättern.

Und neben dem vielen "Schlangenöl", das auf dem Markt ist, scheint der Microsoft Defender eine der besten Windows-Scanner für den Privat-Nutzer zu sein.

Auch das sehe ich ganz genauso.

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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Borlander mawe2 „AV nötig für Onlinebanking - ja oder nein?“
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Die Frage kommt ja immer wieder auf. Recht offensichtlich ist es, dass man als Kunde dazu verpflichtet ist beim sicheren Ablauf in zumutbarem Umfang mitzuwirken und im Falle von grober Fahrlässigkeit die Bank nicht haften wird. Das ist sogar gesetzlich verankert:

Gemäß § 675l BGB ist man als Online-Banking-Nutzer dazu verpflichtet, alle zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um die personalisierten Sicherheitsmerkmale vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Einen klaren Verstoß begeht, wer:
  • […]
  • seine Online-Banking-Vorgänge auf einem ungesicherten Gerät durchführt
  • Online-Banking-Vorgänge auf Geräten ohne ausreichenden Virenschutz durchführt
  • […]

Verzichtet man als Kontoinhaber auf diese Vorsichtsmaßnahmen und wird einem vor Gericht ein grob fahrlässiges Verhalten nachgewiesen, haftet man gemäß § 675v Abs. 2 BGB unbegrenzt.

[https://www.deurag.de/blog/online-banking-betrug/ Abschnitt "Sorgfaltspflichten des Nutzers beim Online-Banking"]

Virenscanner werden dabei regelmäßig vorausgesetzt, der Verzicht auf solche wird von Banken (und auch anderen Institutionen) immer noch regelmäßig als grob Fahrlässig angesehen (Beispiel Sparkasse).

Wirklich spannend ist nun die Frage ob diese Betrachtung objektiv betrachtet angemessen und noch haltbar ist, wenn man betrachtet welche teilweise gravierenden zusätzlichen Sicherheitsrisiken in den letzten Jahren immer wieder durch "Sicherheitssoftware" entstanden sind…

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hatterchen1 Borlander „Die Frage kommt ja immer wieder auf. Recht offensichtlich ist es, dass man als Kunde dazu verpflichtet ist beim sicheren ...“
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gravierenden zusätzlichen Sicherheitsrisiken in den letzten Jahren immer wieder durch "Sicherheitssoftware" entstanden sind…

Dafür kannst Du sicher Beispiele beibringen, oder?

Wenn man in die Suche eingibt:"Schäden durch Sicherheitssoftware mit/auf Computern" findet man so gut wie nix...

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Borlander hatterchen1 „Dafür kannst Du sicher Beispiele beibringen, oder? Wenn man in die Suche eingibt: Schäden durch Sicherheitssoftware ...“
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hatterchen1 Borlander „Du hast aber schon in den letzten Jahren mal heise news gelesen? Spontane Beispiele aus der Suche die Liste ist sicher ...“
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Du hast aber schon in den letzten Jahren mal heise news gelesen?

Nein, ich lese keine Horoskope...

Und von namhaften Schäden, entstanden durch fehlerhafte AV-Software, liest man in den Links auch nichts.
Es liest sich immer, hätte, könnte möglich...und mit diesen Argumenten wird wieder unsägliche Software oder zumindest überflüssige Information verkauft.

Insofern hat @luttyy sogar Recht, auch ich hatte bis heute keinen Befall auf meinen Rechnern, zumindest wurde noch nie etwas gefunden, egal womit und von wem ich suchen ließ. Ob das am MS-Defender lag, an meiner Vorsicht, oder daran dass sich niemand für mich interessiert.

Das Inbetriebnehmen von jeglicher Art Computer ist mit Gefahr verbunden.Zwinkernd

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Borlander hatterchen1 „Nein, ich lese keine Horoskope... Und von namhaften Schäden, entstanden durch fehlerhafte AV-Software, liest man in den ...“
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Und von namhaften Schäden, entstanden durch fehlerhafte AV-Software, liest man in den Links auch nichts.

Von Sicherheitsvorfällen die sich verbergen lassen, liest Du i.d.R. wenig. Das will nämlich kein Betroffener mit Werbung machen…

Es liest sich immer, hätte, könnte möglich

Du behauptest also bekannte Sicherheitslücken werden nicht ausgenutzt? Auch nicht, wenn das wirtschaftlich rentabel ist?

mit diesen Argumenten wird wieder unsägliche Software […] verkauft.

Bei der Betrachtung von "Sicherheitssoftware" als zusätzliches Sicherheitsrisiko geht es um alles, nur nicht um das Verkaufen von mehr Software!

oder daran dass sich niemand für mich interessiert.

Für Schadsoftware muss sich niemand für Dich interessieren. Ist ist schon hinreichend attraktiv Dein System nutzen zu können. Für weitere Angriffe, Crypto-Mining oder was was auch immer.

Die Praxis zeigt auch, dass Sicherheitsvorfälle oft erst sehr spät bemerkt werden…

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hatterchen1 Borlander „Von Sicherheitsvorfällen die sich verbergen lassen, liest Du i.d.R. wenig. Das will nämlich kein Betroffener mit Werbung ...“
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Sicherheitslücken werden nicht ausgenutzt? Auch nicht, wenn das wirtschaftlich rentabel ist?

Ja, es mag in Einzelfällen dazu kommen.
Es ist eben alles und jeder angreifbar, nur bei der Masse der aktiven Computer und auch wenn wir nur die Windows basierten nehmen, ist der Prozentsatz eher gering. Ich betreibe meine Rechner, dazu gehört auch mein Smartphone, so, wie ich es für richtig halte. Dazu brauche ich weder Bildzeitung noch Heise noch sonst wen. Wer sich an allgemein gültige Sicherheitsvorkehrungen hält, dürfte von dem ganzen hochgespielten Zirkus wenig mitbekommen bei dem es nur um Auflage geht.
Ich vergleiche das etwas mit der Apotheker Zeitschrift, gesund ist was da Umsatz generiert und wenn es der größte Unfug ist.

Man muss ja nur sehen, was derartige Meldungen bei Heise und Co. hier im Forum für Wellen schlagen, da drehen ja Leute richtig am Rad.

Dein System nutzen zu können. Für weitere Angriffe, Crypto-Mining oder was was auch immer.

Und das merkt man nicht? Läuft nicht jede Aktivität über den Taskmanager?
Wenn ich hier bei Nickles lese und schreibe, turnt meine CPU bei 1% herum und da ist dieser Ressourcen fressender Windows Defender dabei(!)
Man muss sich nicht künstlich verrückt machen lassen und auf derartige Lektüren kann ich seit vielen Jahren verzichten.
Ob da jetzt auf Tahiti eine Palme umgefallen ist, interessiert mich ja auch nicht.

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Borlander hatterchen1 „Ja, es mag in Einzelfällen dazu kommen. Es ist eben alles und jeder angreifbar, nur bei der Masse der aktiven Computer ...“
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Läuft nicht jede Aktivität über den Taskmanager?

Dessen Anzeige ist auf einem kompromittiertem System nichts mehr Wert. Das Verstecken des eigenen Prozesses gehört zu den absoluten Grundfunktionen von Schadsoftware und das ist nun wirklich nichts Neues. Hatte Dir bislang zugetraut, dass Du sowas schon weißt …

Berichte über Sicherheitslücken als Panikmache abzutun zeigt ein sehr fragwürdiges "Verständnis" von IT-Sicherheit. Vor allem wenn diese Berichte wie hier gerade dafür herangezogen werden um ein zusätzliches Sicherheitsrisiko durch "Sicherheitssoftware"…

auf derartige Lektüren kann ich seit vielen Jahren verzichten.

Bloß nicht riskieren, dass man mit Sachverhalten konfrontiert wird, die der eigenen Wahrnehmung entgegen stehen?

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hatterchen1 Borlander „Dessen Anzeige ist auf einem kompromittiertem System nichts mehr Wert. Das Verstecken des eigenen Prozesses gehört zu den ...“
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dass man mit Sachverhalten konfrontiert wird,

So, dann wurdest Du sicher schon mit solchen Sachverhalten konfrontiert?

Wenn man natürlich die ganzen Ami-Krimis mit CIA-Beteiligung anschaut, muss man ja glauben, dass die da so eben mal ganze Existenzen verschwinden lassen können. Die bügeln da ja innerhalb von 2 Minuten eine ganze Vita...

ein zusätzliches Sicherheitsrisiko durch "Sicherheitssoftware"…

Auch das ist Dir fremd?

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Borlander hatterchen1 „So, dann wurdest Du sicher schon mit solchen Sachverhalten konfrontiert? Wenn man natürlich die ganzen Ami-Krimis mit ...“
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Wenn man natürlich die ganzen Ami-Krimis mit CIA-Beteiligung anschaut,

Was soll nun angeblich nur in Krimis vorkommen?

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globe-trotter Borlander „Die Frage kommt ja immer wieder auf. Recht offensichtlich ist es, dass man als Kunde dazu verpflichtet ist beim sicheren ...“
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Virenscanner werden dabei regelmäßig vorausgesetzt, der Verzicht auf solche wird von Banken (und auch anderen Institutionen) immer noch regelmäßig als grob Fahrlässig angesehen.

Der Beweis des nicht vorhandenen Virenscanners dürfte, zumindest wenn der Nutzer einigermaßen Kenntnisse hat, recht schwer sein, denn

  • der Nutzer kann ja den Virenscanner nachträglich (wieder) installieren, z.B. unter vorüber gehender Zurücksetzung des Systemdatums.
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Borlander globe-trotter „Der Beweis des nicht vorhandenen Virenscanners dürfte, zumindest wenn der Nutzer einigermaßen Kenntnisse hat, recht ...“
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nachträglich (wieder) installieren, z.B. unter vorüber gehender Zurücksetzung des Systemdatums.

Das lässt sich im Zweifelsfall durch forensische Untersuchungen nachweisen. Ich gehe sogar davon aus, dass entsprechende Analyse-Tools sowas automatisiert erkennen können. Bei Zurückdrehen der Systemzeit hast Du in Logs keine streng monoton steigenden Zeitstempel mehr…

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JiPi mawe2 „AV nötig für Onlinebanking - ja oder nein?“
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Hallöchen,

das die Betrüger weiterhin unterwegs sind, sieht man an diesem Beispiel -

viele Weg führen zum Ziel:

https://dubisthalle.de/fake-saalesparkasse-schaltet-werbung-bei-google

https://dubisthalle.de/weitere-faelle-von-online-banking-betrug-jeweils-fast-100-000-euro-abgebucht

Aber ob eine AV eine falsche Internetadresse bemerkt, wohl kaum...

Da hilft nur gesundes Mißtrauen!

Gruß JiPi

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luttyy JiPi „Hallöchen, das die Betrüger weiterhin unterwegs sind, sieht man an diesem Beispiel - viele Weg führen zum Ziel: ...“
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Da hilft nur gesundes Mißtrauen!

Und ein wirklich guter Virenscanner ;-))

Gruß

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JiPi luttyy „Und ein wirklich guter Virenscanner - Gruß“
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yes!!! CoolLächelnd

Gruß

JiPi

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