Hallo,
ich hab nen nachbarn aus afghanistan. ein total netter schon etwas älterer typ, aber leider oft naiv wie ein kleines kind. dieser hat sich seit vorigem jahr einen kleinen imbiß aufzubauen versucht. nun hat er wohl ingesamt über 20.000 Euro dort reingesteckt und weiß nicht, wie es weiter gehen soll, da er keine mittel mehr hat, um waren einzukaufen und die angelaufene miete/strom/gas zu bezahlen. ist kein wunder, dass der arme mann nun nicht mehr richtig schlafen kann (und geldgeber, die ihm ca. 5000 Euro, die wie er schätzt, jetzt wohl brauchen würde, regnet es ja auch nicht so einfach vom Himmel herab !). ich weiß zwar auch nicht, wie er auf die summe von 5000 € kommt, ist ja aber auch egal. meiner meinung nach würden schon ein-oder zwei-Hundert € reichen, um 2-3 standard-imbiß-gerichte (döner, pommes, bratwurst, ein gemischter salat, - halt des Deutschen Lieblingsgerichte im imbißbereich) anbieten zu können, um mit dem verdienst dann weiter arbeiten zu können.
meine frage an euch: gibt es irgendwelche mittel, die er (als hartzIV-Empfänger) bei der arge oder einer sonstigen institution beantragen könnte, oder fallen euch evtl. andere ideen ein, ( Lokalpolitiker anbetteln etc. ) wie man den Laden doch noch ans laufen bekommt? es wäre echt schade, wenn mein bekannter diesen alten traum von ihm nicht verwirklichen könnte, von dem bereits ausgegebenen geld, und dem psychischen schaden, den er jetzt schon dadurch hat, dass vieles sehr kompliziert abgelaufen sein muß, mal ganz zu schweigen! außerdem kocht er unheimlich leckere sachen und ist wirklich unglaublich nett!!!
Grüße
Raspel
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Ich muss jetzt was komisches sagen.
20000 Euro fuer eine Imbiss Bude, dazu braucht er noch 5000 Euros. Er ist auch noch Hartz 4 Empfaenger.
Wie machte er denn dass ?
Gruss
Sascha
Hihi, interessante Frage!
20000 Euro! Wenn er sich wegen Hilfe an den falschen Sachbearbeiter wendet, wird er vielleicht noch angewiesen, diese Bude in Liquidität rückzuverwandeln und bekommt vielleicht noch wegen verschwiegenem Vermögen ein Verfahren und eine Sperre an den Hals ;-)
Gruss,
kds
hm, aus dieser sichtweise hab ich's noch garnicht gesehen......dann kann er zuschüsse etc. wohl sicher knicken!
mit eher traurigen grüßen
R
Die Ich-AG ist längst wieder abgeschafft, die gab es nur von 2003-2006!
http://de.wikipedia.org/wiki/Ich-AG
Allerdings gibt es heute andere Formen der Zuschüsse für Existenzgründer.
War dein Nachbar denn schon Hartz-IV-Empfänger zu dem Zeitpunkt als er angefangen hat, den Imbiss aufzubauen? Wenn ja, dann frage ich mich, warum er das damals nicht seiner ARGE gesagt hat, die hätten ihn bestimmt entsprechend beraten können.
Und weißt du, wie er den Imbiss finanziert hat - hatte er die 20.000 "einfach so" irgendwie herumzuliegen?
CU
Olaf
Hallo Raspel,
ich denke deine Frage ist besser im Forum von
http://www.gegen-hartz.de aufgehoben.
Gruss
