Meine Tochter hat sich entschieden Wirtschaftsingenieur zu studieren.
Ausgesucht hat sie sich die TU Bergakademie Freiberg.
(Regelstudienzeit 10 Semester)
Jetzt bietet sich noch kurzfristig an der Fachhochschule Mittweida an, dieses Studium eben als FH Studium zu belegen.
(Regelstudienzeit 8 Semester)
Beim Hochschul- und Fachhochschulranking schneidet Freiberg besser ab, was die Beurteilung durch die Studenten angeht, beim Professorenranking bekommt die FH aber auch gute Noten. Dort ist zudem der Fachbereich Wirtschaftsingenieurswesen in neuen Gebäuden mit neusten und modernsten Arbeits-und Forschungsbedingungen ausgestattet.
Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Bitte um hilfreiche Kommentare. ;-)
Spätestens am Montag, den 29.08.2005 muss sie sich entscheiden.
Danke und Gruß
repi
Off Topic 20.606 Themen, 228.972 Beiträge
Bei der FH bekommt man doch nen "schlechteren" Abschlus!?
Heutzutage werden aber sowieso viele niedrigqualifizierter eingestellt, als sie gelernt haben. Am besten mal die Stellenangebote studieren was gefordert ist. Auch wenn 4 bzw. 5 Jahre ne lange Zeit sind. Ne Tendenz kann man bestimmt erkennen. Auf der anderen Seite kann man ja ein Studium nicht mit ner Ausbildung vergleichen, da man sich normalerweise danach ja spezialisiert. Das würde, wenn sie durch die neue Ausstattung wirklich besser ist, für die FH sprechen.
Mit meinem Wissensstand reine Bauchentscheidung: FH
Hoffe, dass ich Dir nen kleinen Anstoß geben konnte. Aber ohne Wissen, was die Unternehmen wollen, wirst du hier ausschließlich subjektive Meinungen hören; so wie meine.
MfG AsH
PS: Wie wärs mit nen paar Auslandssemestern? In Litauen ist das wohl z.B. auch auf deutsch möglich. Mal was neues und zeigt Flexibilität.
Ja danke erstmal ! Bei Wirtschaftsingenieuren sieht es mit den Jobangeboten für beide Ausbildungsarten im Verhältniss zu anderen Studienrichtungen, wie z.B. BWL, Soziologie u.ä., übrigens wie bei fast allen ingenieuerstechnischen Ausbildungen recht gut aus, da dies im Verhältniss zu anderen Fächern nicht so oft gewählt wird, wie es von der Wirtschaft benötigt wird. Klar, eine Jobgarantie gibt es auch nicht. Übrigens Auslandssemster ist auch geplant und auch an beiden Bildungseinrichtungen möglich. Mein Bauch sagt auch FH, wobei meiner Tochter der Uni Campus in Freiberg besser gefällt. Wählen muss letztlich sie. Vom Finanziellen her nehmen sich beide Standort nicht viel.
Was konkret gefällt ihr da denn besser? Umfeld? ???
Für mich würde nur zählen, wo ich die bestmögliche Ausbildung bekomme.
MfG AsH
Die Stadt als solche, eben mehr Action !
Das mit der Ausbildungsmöglichkeit habe ich ihr auch gesagt.
Also ich habe nicht studiert, dafür meine beiden Kinder - einer auf der FH, die Tochter auf der Uni.
Mein Sohn zog sein Studium relativ schnell durch 11 Semester Wirtschaftsrecht, meine Tochter hatte schon etwas länger für ihr Psychologiestudium gebraucht - 17 Semester. Dadurch dass ihr die Uni wesentlich mehr Freiraum bei der Gestaltung der Stundenpläne gab, kam sie schnell ins Studeln und sie war nie der Typ, der sich gut selbst organisieren konnte. Auf der FH war der Druck höher, aber die Studienzeit hielt sich in Grenzen.
Siehe unter Westsächsische Hochschule Zwickau. Sehr gutes Ranking.
Ich habe selber an der FH in München Informatik studiert. Die FH hat klare Vorteile gegenüber der Uni. Professoren sind in der Regel motivierter, weil sie dort arbeiten um den Leuten etwas bei zu bringen und nicht weil sie Forschen wollen. Das Studium an der FH ist durch die Praktikaas näher an der Realität, der Wirtschaft. Die tatsächliche Studienzeit ist kürzer man kann schneller mit dem Arbeiten anfangen. Also auch schneller Geldverdienen.
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