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Matrox G-550: Treiber gaukelt zweiten Monitor vor - warum?

Olaf19 / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen.


Nach der letzten Neu-Installation von Windows XP vor ein paar Wochen habe ich mir für meine Matrox Millennium G-550 Dual Head den passenden Treiber aus dem Internet geladen. Das lief eine ganze Weile gut. Seit ein paar Tagen bekomme ich nun nach jedem Neustart die Meldung, der Videocontroller hätte einen zusätzlichen Monitor entdeckt.

Schön wär's ja. Eins der Hauptargumente für die Matrox-Karte war in der Tat die Möglichkeit, einen zweiten Monitor anzuschließen. Aber das ist Zukunftsmusik - bis jetzt habe ich nur den einen (Sony Multiscan CPD-200sx 17"), und dabei wird es noch eine ganze Weile bleiben...
Die Auflösung wurde auf 2048 x 768 Punkte umgestellt - so als hätte ich zwei 17er nebeneinander zu stehen. Ich habe mal versucht, ein Hintergrundbild auszuwählen: Es funktioniert nicht mehr. Der Bildschirm behält seine von mir gewählte Hintergrundfarbe bei, vom Bild ist nichts zu sehen - es  wird wohl nur auf dem "Phantom-Monitor" angezeigt.

Wenn ich einen Neustart mache, geschieht etwas Seltsames: Der Monitor zeigt zunächst doch das Hintergrundbild, die Desktop-Symbole fehlen, die Taskleiste ist da. Wenn ich mit der rechten Maustaste auf den Hintergrund klicke, passiert nichts - kein Kontextmenü erscheint. Wenn ich über den Startbutton gehe und Arbeitsplatz anwähle, kommt zu nächst eine Sanduhr. Nach ein paar Sekunden verschwindet das Hintergrundbild, und die Hintergrundfarbe sowie alle Desktop-Icons sind wieder zu sehen. Von hier an läuft alles normal.

Weiß jemand, was all das zu bedeuten hat? Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß Abhilfe? Okay, ich könnte wieder auf den älteren Treiber von meiner Matrox-CD zurückgreifen, dann sollte es eigentlich gehen. Aber so ganz einzusehen ist das doch nicht, oder sind die aktuellen Matrox-Treiber so unausgereift?

Danke im voraus für Eure Hilfe!

CU
Olaf19

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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