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MoBos: ich muss mal was klarstellen

Anonym / 15 Antworten / Flachansicht Nickles

oft werden fragen gestellt wie:


"welches is das schnellste Board für meinen XP" , " welches is das beste Board für meinen TB-C" oder "welches ist das stabilste Board ..." usw


nun muss ich aber mal ein klarstellen: der Speed und die Stabi hängen primär vom Chipsatz ab - dh: ein KT333 Board kann nich langsamer sein als ein anderes. die eh schon winzigen performance-unterschiede resultieren aus messungenauigkeiten und ungleichen einstellungen im BIOS, Treiber und OS (FSB bei 133,5 z.b.)


Kann man sagen ein board wäre das schnellste, nur weil es nicht wie die konkurrenten 9998 sondern 10011 punkte beim 3DM2k liefert ? kann man sagen ein board ist absolut der hammer, nur weil es 6 USB anschlüsse, LAN, RAID und nen 6Kanal-Sound onboard hat ? was ist, wenn ich nun schon ne NWK, ne jute SK und nur 1 USB Geräte habe ? dann nützt mir doch der ganze kram nix ! (daher hab ich des KX7-333)


ich habe noch nie einen test gelesen, in der wie WakeUp-Funktionen getestet wurden, kein Test hat sich mal mit den Feinheiten von Soltek und Abit BIOSes beschäftigt. Nie wurden FSB-OCs von 150MHz und mehr länger als 48h getestet - und dann auchnoch sehr oft mit corsair Ram ( wer will son preis-wahnsinn und wozu?)  bei allen PC-Zeitschriften werden z.B. support und hotline mitbewertet - sowas juckt aber keinen, der sich mit der materie auskennt ! wozu gibts denn internet, nickles und freunde ? was nützt mir ein OC Board wo kein lüfter auf der NB druff is und ich die AGP Voltage net einstellen kann ? ein 6. PCI Slot is oft wichtiger als son dummer CMR ... ein 4. Fan-connector ist auch oft sinnvoller als ein RAID ( letzteres wird ja bald dank S-ATA kein thema mehr sein)


was will ich eijentlich? nun man sollte:


1. kein ECS nehmen


2. genau wissen was man onboard haben will


3. auf den Preis schauen


4. nicht ans FSB - OC denken


5. sich über das BIOS informieren


6. nicht auf "Marken" Wahre achten (vor knapp 4 jahren wurde ich ausgelacht: EPOX ? hä ? wasn das fürn schrott-lieferant, vor einem jahr: SOLTEK ? klingt wien PharmaKonzern...)


7. erst zuletzt auf irgendwelche Benchmarks achten


8. pages wo fette hardwarewerbung zu sehen ist, schnell vergessen


9. sich intensiv kritische stimmen anschauen ( ausser son kram wie: kleines Softwarebundel, nur engl. Handbuch...)


10. nie wieder die Frage stellen: "WELCHES KTxxx BOARD IS DAS SCHNELLSTE"


ach und nochwas: nach vielen tests hab ich festgestellt:je mehr onboardkram und komponenten ein board hat, desto langsamer ist es, tatsächlich war z.b. mein soltek DRV2 ohne USB, ASPI, SK, NWK, CD ROM und 2. FP 180 Pkt fixer beim 3DM2k ! hossa ! das waren satte 1,8% ! Wahnsinn oder *gg*


MFG IVI

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pco Anonym „MoBos: ich muss mal was klarstellen“
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Tja,
wie Du aus alkoholschwangeren Abenden weisst, bin ich nicht ganz Deiner Ansicht.
Ein gutes Board zeichnet vor allem eines aus: Reife! Und ein Board in der Rev1.0 zu kaufen - das hat meistens Haken (weil es an sich Rev0.5 sein müsste, aber mit so ner Revisionsnummer wird mans ja nicht los).
Aber wer is schon so bekloppt, sich ein 3 bis 4 Monate altes Board zu kaufen - womöglich ganze 10% langsamer als das schnellste neue Board.
Es muss neu sein, es muss schnell sein, es muss stabil sein... das widersprichts sich aber nun.
Alle reden nur noch über kt333-Boards. Warum? Na weils aktuell ist. Kt266a-ler sind gerade richtig stabil, schon kommt ein neuer Chipsatz und alles geht von Vorne los. Klar, zwischen kt266a und kt333 liegt kein grosser Unterschied und über den (Un-)Sinn von DDR-333 lässt sich nicht streiten. Aber die Hardwareschmieden schaffen etwas: Sie setzen in meinem Kopf den Gedanken fest, dass ich mit meinem 4 Monate alten Board ein "altes Eisen" habe. Welches "viel zu langsam" ist und wer heute noch DDR266 kauft, ist selber schuld. Nu is es bei mir so, dass ich eine Menge DDR-266 gekauft habe, dass ich eine USB-Tastatur habe, USB-Scanner und einen USB-Drucker. Mein Onboard-Raid macht was es soll. Mit mitlerweile 4 Festplatten. Meine Board-Revision? 2.0! Altes Eisen halt...
Ganz Hardcore: Asus A7V133. Februar letzten Jahres erschienen. Eine Antiquität! Kauf Dir ein neues! Asus hat gerade ein neues BIOS dafür rausgebracht - mit Thorougbred-Unterstützung!
Das A7V133 wird nicht so schnell von irgendentwas erschüttert und war IMHO das letzte vernünftige ASUS-Board. Das A7V266 war langsam und in der ersten Rev instabil (na merkt man was?). Das A7M266 galt sogar als absoluter Test-Looser!

Ich rate: "Ältere" Boards mit guter Ausstattung bekommt man mitlerweile hinterhergeschmissen. Die meisten davon sind nun ausgereift (ausser die ganz schlechten, ein schlechter Wein wird auch mit den Jahren nicht besser). Wieso sich ein sauteures neues Board kaufen? Ich kauf mir ja auch keine Geforce4 4600...

PCO

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