Ich habe so eine DV.NOW AV. Die Qualität der aufgenommenen Filme ist erstklassig. Die Karte ist aber nur dann von Nutzen, wenn insbesondere analoge Quellen dienen, wenn eine Digitalcamcorder vorhanden ist, dann reicht ein sehr viel einfacheres und preiswerteres Interface, unter 100€. Im wesentlichen nut ein FireWire-Interface. Ist die schon vorhanden, dann muß bei einer Digitalquelle nichts weiteres mehr her.
Wie gesagt, die Fast-Karte kann alle 4 Richtungen, A -> A, D -> D, A -> D und D -> A. Eine Vollversion des sehr guten Videobearbeitungsprogrammes Adobe Premiere Version 6 und eine Vollversion des LSX MPEG2-PlugIns ist mit dabei.
Allerdings brauscht Du insbesindere zwei Dinge (außer den Pinkepinke natürlich...): viel! freier Plattenplatz und viel! Zeit zur Erstellung der brennfähigen Daten. Ein Brennprogramm ist übrigens nicht mit dabei. Das (Nero oder WinOnCD) und das jeweils erforderliche MPEG2-PlugIn (15€ Nero, 25€ Roxio) müßte auch noch her, wenn noch nicht vorhanden.
Jedenfalls: aufgenommen, bearbeitet und wieder auf Videorekorder zurück, ergibt nur dann eine schlechtere Qualität als das Quellvideo, wenn der Aufnahmerekorder noch so besonders gut ist. Aber: 1a Vorlagenqualität, 1a Bandmaterial, 1a Rekorder ergibt 1a Qualität.
Ich habe mich schon des öfteren negativ über "VideoCDs" geäußert, ich muß es hier wiederholen. Wenn die Qualität unverändert hoch bleiben soll, dann schließt das VCDs und SVCDs ultimativ aus. Selbst ein ganz preiswerter 150-200€-Rekorder kann das locker, wozu man Rechnermäßig Tausende aufbringen muß - und das Ergebnis ist BUÄHHH! Mini-Auflösung, Klötzchen etc.
Die Hard- und Software der Fast ist erstklassig, ohne Frage, der Preis ist hoch, auch ohne Frage. Meine Meinung: für S/VCD-Erstellung Überflüssig. Aber wo ist der Sinn, die Vorlage zwar superb auf ne HD zu bugsieren, um sie dann später durch S/VCD-Komprimierung wieder zu zermatschen? Ich seh da keinen.