Ich hoffe mir kann jemand hier weiter helfen:
Ich möchte ein File-Server unter Linux (Suse 7.0 prof.) aufbauen.
Hierfür habe ich mir ein Pent. 200 MMX auf einem Motherboard Gigabyte GA-586 TX3 sowie
eine neu IBM Festplatte 80 GB besorgt.
Das BIOS habe ich so weit wie möglich geupdatet, so das Festplatten bis 32 GB erkannt
werden. Mehr ging nicht.
Zudem habe ich ein IBM Treiber auf die Festplatte gepackt, so das auch 80 GB unter
Linux funktioniert.
Also Linux installiert (/boot , / root usw.), 80 GB richtig erkannt, und läuft auch.
Nun das eigentliche Problem: Wenn ich den Rechner neu boote von der Festplatte kommt die
Meldung: DISK BOOT FAILURE, INSERT SYSTEM DISK AND PRESS ENTER.
Starten / Booten von Diskette oder CDRom geht. Auch Einstellungen im Menu von YAST
BOOToption => verändert nichts. Die Option booten von "/boot" nimmt er gar nicht, er
springt immer wieder auf "/root"
Wieso funktioniert das nicht ? Sonst ging es immer ohne das ich noch Einstellungen vornehmen
mußte.
Besten Dank schon mal im vorraus.
Gruß MArkus
Linux 15.010 Themen, 106.838 Beiträge
Hat SuSE 7.0 eigentlich schon den LILO, der problemlos von jenseits der 1024-Zylinder-Grenze bootet ? Ansonsten koenntest Du mal versuchen, die /etc/lilo.conf haendisch umzustellen (/sbin/lilo nicht vergessen). Wie es aussieht, meckert Dein BIOS naemlich laut und vernehmlich, weil es nichts bootbares findet.
Es sollte reichen, eine /boot-Partition von ~10 MB Groesse als erste Partition auf der Platte einzurichten; ich nutze aehnlich grosse Platten in einem 6 Jahre alten Rechner ohne BIOS-Update. Das BIOS erkennt zwar nur einen kleinen Teil der Platte, aber Linux spricht die Platten in voller Groesse an.
