Bei der Neuinstallation von Software oder updates wird immer wieder darauf hingewiesen das unbedingt alle Windows Programme beendet sein müssen bevor neue Software eingespielt werden kann.
Wie mache ich das in der Praxis?
Vor allen Dingen: Wie sehe ich das sich da im Speicher nicht noch irgend welche Sachen rum lümmeln?
Zwincki
Archiv Server-Windows 15.877 Themen, 54.317 Beiträge
Das muß man von der anderen Seite aus sehen: geht die Sache schief, wird gefragt "vorher alle Progs beendet?" - "nein" - " dann sind sie Schuld, aber wir nicht" - obwohl es ist 149,453% alle Fälle eben DOCH so ist.
In schöner Regelmäßigkeit ist es nicht erforderlich, andere Progs zu beenden. Wenn jedoch ein Update eingespielt werden soll, dann muß die ggf. laufende ältere Version in der Tat beednet werden, aber das versteht sich ja wohl von selber. Im Fahren den Reifen wechseln, geht ja auch nicht, man muß die Karre stoppen.
Gemeint sind bei solchen Formulierungen jedoch ALLE Progs - mit Betonung auf ALLE! Was häufig gar nicht geht, viele lassen sich nicht beenden.
In der Praxis bezieht sich das auf "größere" Anwendungsprogramme, die geschlossen werden sollten. Z.B. Virens/Trojanercanner, Firewalls & Co sollten tunlichst unangetastet bleiben. Bei Originalmedien der "großen" Firmen ist die Wahrscheinlichkeit denkbar gering (aber schon vorgekommen!), aber ein Download "ausm Internet" kann sonstwas Schädliches enthalten!
Auch das Programm, das man gegen ein anderes austauschen will, z.B. eine andere Firewall. in so einem Fall aber sollte es nicht nur beendet, sondern auch schon deinstalliert sein. Wenn sich die Funktionalitäten der Programme überschneiden, kann sonstwas passieren. Wenn man nur einen anderen Texteditor ausprobieren möchte, ist eine vorhergehende Deinstallation freilich nicht nötig. Allerdings können sich Änderungen in der DAtei-Programm-Bindung ergeben haben, z.B. können TXT-Dateien nun, auch nach Deinstallation bei Nichtgefallen, noch auf das neue Programm verweisen und das bisherige bleibt still. Halt solche Querschläger.
