OK - du bist also der Wirtschaftsfachmann.
Ich fürchte jedoch, dass du da zu kurz denkst.
Die Verknappung und Verteuerung des Öls, bewirkt durch den Krieg, führt zunächst zu einem Preisanstieg in allen Bereichen, da in moderenen Volkswirtschaften eben alles von A nach B transportiert werden muss.
Die Verteuerung jedoch führt zu sinkender - kaufkräftiger - Nachfrage, die wiederum dazu führt, das die Produktion heruntergefahren wird. In der Folge des Herunterfahrens der Produktion wird die Arbeitslosigkeit sich vergrößern, was wiederum zu weiterhin sinkender Nachfrage führt.
Vor allem aber wankt der Staat, da er extrem an Steuern einbüßt. Die Sozialsysteme werden crashen. - Was wir gerade in den Anfängen "live" erleben dürfen - siehe Krankenkassenbeiträge und Kürzungen der Sozialausgaben des Staates.
Damit die Nachfrage wieder wächst, müssen Unternehmen reagieren, denn Angebot und Nachfrage regel ja - angeblich - den Preis.
Von einem bestimmten Punkt an jedoch lohnt sich dann die Produktion nicht mehr und die Unternehmen sind dann wieder gezwungen, die Produktion zu drosseln. Also haben wir dann infolgedessen wieder eine noch höhere Arbeitslosigkeit, und noch weniger Steuereinnahmen - siehe oben.
Um es einfach zu erklären: Wenn auf dem Markt mehr Waren und Güter vorhanden sind, als es Käufer dafür, sprich: "Kaufkräftige Nachfrage" gibt, spricht man von "Deflation". Und auf diesem Weg befinden wir uns durch die extreme Verteuerung des Öls.
Und deine höhnischen Bemerkungen darfst du dir gern sonstwohin stecken, Herr "Wirtschaftsfachmann".