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Drucker - überbewertet

Alekom / 24 Antworten / Flachansicht Nickles

Servus Leute,

gleich mal provokant:

Werden Drucker nicht überbewertet?

Vor allem zuhause privat.

Ich selber druck locker über 2 Jahre nichts mehr zu Hause aus.

Und das wenige, was ich noch drucke, mach ich mit Erlaubnis vom Chef in der Firma.

Meist Reiseunterlagen, wenn ich zb. wieder nach Amrum fahre. Oder nach Naumburg.

Oder nach München, Salzwedel... Lachend Eventuell heuer nach Stralsund.

Seminare, Seminare, Seminare und Kongresse.

Noten für den klassischen Gesang druck ich beim Bibliotheks-Drucker .

Also vielleicht pro Jahr für mich...maximal 30 Seiten, wenn überhaupt.

Lohnt sich da noch ein Drucker für  zuhause?

Canon MX925 war mein letzter, der wartet nur mehr auf den Transport zum Elektronikschrott. Fehlermeldung 200 ich glaub..da geht nix mehr...

Ich könnte aber den auf Ebay raufstellen....kostenlos gegen Abholung für Bastler. Macht das Sinn?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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RW1 Alekom „Drucker - überbewertet“
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Werden Drucker nicht überbewertet? Vor allem zuhause privat.

Von wem überbewertet?

Theoretisch könnte auch ich meine Korrespondenz über die betriebseigenen Hochleistungsgeräte abwickeln. Praktisch scheitert dieses Unterfangen jedoch an der hiesigen Papier-Philosophie: Während vier Kassetten mit exotischen Spezialmedien für Zwecke blockiert sind, die ich in diesem Leben nie brauchen kann, beherbergt die „neutrale“ Kassette ein Papier von so ätherischer Dünne, dass man Angst haben muss, es beim bloßen Anschauen zu zerreißen. Für Schriftstücke, die einen Hauch von Seriosität ausstrahlen sollen, ist dieses Material gänzlich ungeeignet.

Zur philosophischen Frage „Braucht man privat einen Drucker?“: Das ist wie mit dem Regenschirm – wer nie rausgeht, braucht keinen. Wenn dein digitales Dasein also völlig papierlos glücklich ist, herzlichen Glückwunsch zu diesem asketischen Lebensstil.

Ich hingegen habe mir einen zu Weihnachten einen Canon MF657Cdw zugelegt. Mein alter Epson EcoTank hatte leider die charmante Angewohnheit, seine Düsen so konsequent zu verstopfen, dass das Druckbild eher an moderne Streifenkunst als an Text erinnerte. Der Canon hingegen glänzt durch eine fast schon beängstigende Effizienz: Er digitalisiert Rechnungen und sonstigen lästigen Papierkram direkt auf meinen Server, ohne dass ich einen Finger rühren muss. Und drucken und Faxen (ja, wenn du öfter mit Ärzen kprrespondieren musst brauchst du so was) kann er auch noch. 

Natürlich hätte ich mir auch einen reinen Einzugsscanner kaufen können. Aber da die Hersteller für einen simplen Scanner fast denselben Preis aufrufen wie für ein komplettes Multifunktions-Schlachtschiff, habe ich mich für die „All-in-One“-Variante entschieden. Die Erstbefüllung der Kartuschen wird wohl für die nächsten 5 Jahre meine Druckaufkommen abdecken können, ohen Ansgt und Ärger vor eingetrockneten Tintenpissern. 

Fazit: Nein, ich brauche keinen (nur) Drucker – ich brauche ein System, das funktioniert!


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