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2. Monitor für Monitoring?

schneemann2 / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo ich möchte mal allgemein eine Frage stellen,

ich beabsichtige ev. mir einen 2. Monitor zuzulegen. .

Zur Zeit habe ich einen Packard Bell Maestro 220 LED ,  ist fast 5 Jahre alt, läuft noch immer ausgezeichnet und ist verbunden über den blauen VGA -Anschluss. Jetzt habe ich gelesen, dass die Graphikkarte dementsprechen stark sein muss um einen 2. Moni zu verarbeiten?

Nun zu meiner Frage: Schafft meine GrKa das und wie wird der 2 Moni nun angeschlossen? Über DVI oder HDMI, da an meiner AMD Radeon R7 240 Graphikkarte der VGA Anschluss ja schon belegt ist und welche Einstellungen müssen dann noch vorgenommen werden?

UND was für ein Moior sollte es den überhaupt sein? Ich dachte an einen Benq GL2250HM 21.5 Zoll Full-Hd, oder an den Phillips 223 V 5 LHSB 21.5 Zoll TFT Monitor, oder noch den ACER Monitor K222HQL, denn diese haben ja fast die gleichen größen und Daten wie mein PB-

Mein BS ist Win10 Prof 64 bit,Prozzi: AMD A8-6600K APU, 4x3900 MHz.

Für eine Empfehlung oder eine Rat wäre ich Euch sehr dankbar.

Grüße schneemann90

gelöscht_325733 schneemann2 „2. Monitor für Monitoring?“
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An eine Grafikkarte, die mehr als einen Monitor-Anschluss hat, kann man logischerweise auch mehr als einen Monitor anschließen. Sonst würden die Hersteller das nicht bauen. Welche Anschlüsse dabei belegt werden, ist ziemlich egal.

Ob sie das "schafft", ist eine Frage, die ziemlich schwer zu beantworten ist - es geht hier nicht nur um Pixelmenge und Bildaufbau, sondern auch um Wärmeentwicklung, die bei Dual-Monitor-Betrieb manchmal erheblich zunimmt und dann das Kühlkonzept insgesamt überfordert.

Was bei älteren Grafikkarten (älter als 1,5 Jahre) nicht geht, ist grundsätzlich alles, wo 4K draufstet. Das gibt in der Praxis nur Probleme. Selbst für meine Quadro 5000 gibt es da keine wirklich gute Lösung. Wenn man also die alte Grafikkarte behalten will, ist der Weg zum 4K-Monitor erst mal dicht - weswegen ich mir z.B. in 1-2 Jahren eine gebrauchte HP Z 840 mit Quadro 6000 leisten werde, und dann kann man auch über neue Monitore nachdenken (zumal 4K-Monitore auch immer billiger werden).

Und ob ein zweiter Monitor zu seinem Kollegen passt, wird man nur nach der Farb-Kalibrierung wissen, was bei gehobenen Ansprüchen bei Grafik-Bearbeitung ohnehin Pflicht ist... Irgendwelche Gerätebezeichnungen helfen da nicht weiter, da die Kalibrierungsmöglichkeit auch über Software laufen kann. Wirklich (Hardware!) kalibrierbare Monitore abe ich schon lange nicht mehr gesehen...

In Anbetracht der genannten Hardware würde ich es so machen (meine private Meinung!):

- Wenn ich wirklich mehr Platz auf dem Desktop brauche: Einen guten aktuellen Monitor kaufen, der halbwegs passt, DENN:

- Für hohe Ansprüche und Perspektiven für die Zukunft braucht es 4K - und 2x 4K bei 60 Hz Bildwiederhol-Frequenz packt die genannte Grafikkarte sicher nicht,

- Und eine neue Grafikkarte (die es packt) wird nicht zum restlichen System passen.

Deswegen: Jetzt Geld sparen, das dann später für Besseres ausgeben.