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Ist die folgende Spiegel-Abo-Werbung rechtens?

Mdl / 6 Antworten / Flachansicht Nickles

Ist die folgende Spiegel-Abo-Werbung
https://microshop.spiegel.de/SPSPONMPR
rechtens?

Man beachte, dass, will man das Abo nicht weiter als die angegebenen 11 Wochen beziehen, rechtzeitig gekündigt werden muss. Die ist aber erst in den extra aufzurufenden AGBs zu ersehen.

Oder allgemein gefragt:
Kann etwas, was - meines Erachtens - ganz konkret zu dem Vertrag gehört immer in den AGBs versteckt werden und ist damit rechtskräftig?


Nächtliche Grüße,

Mdl

Mdl Andreas42 „Hi! Ob das rechtens ist, müsste dir ein Anwalt verbindlich sagen können, als...“
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Hallo an alle Antworter,

@42!
Habe mich durchgeklickt und der Link, den ich hatte, hatte ein '? gefolgt mit ein paar anderen Zeichen dran'. Die hab ich weggeschnitten und da das Ergebnis dieselbe Seite war, hab ich die hier angegeben. Wer weiß was das alles für codierte Zusatzinfos sind, die ich da mitgeliefert hätte ;-)

Natürlich weiß ich auch, dass die meisten Abos nicht automatisch auslaufen. So hab ich mich, als ich die Anzeige heute gesehen habe, ein bißchen gewundert, dass darüber nichts angegeben war und bin dann eben - und das ist für mich etwas seltsam - in den AGBs darauf gestoßen. Als Laie/Nicht-Jurist hätte ich gedacht, dass alle für den Vertrag direkt relevanten Daten eben direkt auf dem Hauptformular ersichtlich sein müssen und in die AGBs eben nur so nebensächliche Angaben, wie Rücktrittsmöglichkeiten, Gerichtsstand, etc. gehören. Klar werfe ich einen Kurzblick auf die AGBs, bevor ich ein Kästchen akreuze - zumindest bei einem Kauf / bei Software i.d.R. aber nicht :-( - und bei der Anzeige stand das ja auch alles in ein paar Zeilen direkt dabei. Aber bei der nächsten Anzeige steht das vielleicht erst in Kapitel 23, Absatz 7. Und wenn das eine rechtskräftig ist, dann ist es das andere wohl auch.

Vielleicht schreibe ich dann demnächst bei eBay beim Verkauf eines Buches im AGB ein Buchabo an, mit jeweils 1 Buch / Woche und Mindestlaufzeit von 24 Monaten... Just kidding!! Aber im Ernst: Wo ist denn die Grenze zwischen akzeptabel und inakzeptabel, bzw. wie sieht der Gesetzgeber dieses.

Grüße,

Mdl