Nach meiner Überzeugung hat jedes Kind und erst Recht jede(r) Jugendliche(r) ein fundamentales Recht auf Privatsphäre.
Wie wäre es denn mit - 'nur mal kurz heimlich in sein/ihr Tagebuch
schauen, damit ich weiß wie er/sie z.Z. tickt' ? :-(
Wenn über Gespräche keine Problembewältigung/-hilfe zwischen
Eltern und Kinder möglich ist, dann soll auf einmal
heimliche Überwachung die Lösung bringen?
Wohlgemerkt, ich rede von ganz "normalen" Kindern und
Jugendlichen, die ihre neuen Grenzen austesten und erkunden,
nicht von jenen, die bereits als "problematisch" gelten, weil
sie zu ihren Bezugspersonen jegliches Vertrauen verloren haben!
Der Vergleich mit der Rasterfahndung scheint mir richtig, die
"Schwere" der Überwachung ist nur graduell, - mir will nämlich
nicht einleuchten welches Ziel das Erstellen einer "Statistik"
über die Art der besuchten websites haben soll.
Verantwortung für meine Kinder kann ich auch tragen, ohne sie
zu bespitzeln ( Verantwortung ausüben heißt für mich, Wissen und
Hilfe dem jeweiligen Alter und dessen Anforderungen
entsprechend zu vermitteln )
gruessle
xaver