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News: Limitiertes Angebot

Windows 7 Familienpaket nur neuer Marketing-Gag?

Redaktion / 12 Antworten / Flachansicht Nickles

Wer mehrere Windows-PC in einem Haushalt fährt, hat ein Problem. Das Upgraden aller Rechner auf Windows 7 kommt teuer, wenn mehrere Lizenzen gekauft werden müssen. Aus diesem Grund hat Microsoft bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass es in den USA ein sogenanntes "Family Pack" der Windows 7 Home Premium Edition gegeben wird.

Das Paket kostet 150 Dollar und beinhaltet drei Lizenzen. Jetzt gab Microsoft offiziell bekannt, dass dieses Familienpaket auch in Europa angeboten wird und 150 Euro kosten wird. Das Paket soll ab 22. Oktober zum Marktstart von Windows 7 angeboten werden, der Vorverkauf soll bereits ab 1. September beginnen. Damit lassen sich drei Rechner mit XP oder Vista auf Windows 7 upgraden (wahlweise als 32- oder 64-Bit System).

Im offiziellen Windows 7 Blog stellt Microsoft klar, dass es sich beim Familienpaket um ein "limited offer", also ein limitiertes Angebot, handelt. Es ist also unklar wie viele Familienpakete verkauft werden.

Michael Nickles meint: Microsoft versucht mit aller Gewalt, Anwender zum Umstieg auf Windows 7 zu bewegen. In den vergangenen Wochen wird permanent damit gedroht, dass es für alle, die nicht frühzeitig zuschlagen, teuer wird. Mitte Juli gab es eine Aktion, bei der Schnellentschlossene die Windows 7 Home Premium Version für gerade mal 50 Euro vorbestellen konnte.

Das war allerdings vermutlich nur ein Marketing-Gag, nach rund 10 Minuten war das "limitierte Angebot" ausverkauft (siehe Windows 7 nach 10 Minuten ausverkauft). Aktuell hat Microsoft betont, dass Windows 7 Home Premium bis zum 1. September (beziehungsweise 31. August 23.59 Uhr) noch für 120 Euro ergattert werden kann, danach wird es rund 200 Euro kosten (siehe Preisalarm: Windows 7 ab 1. September teurer).

Bei all dem Preisgefrickel sollte nicht vergessen werden, dass die spannendsten Preise noch nicht bekannt sind! Und zwar die der sogenannten "System Builder Varianten", die es aufgrund der Gesetzeslage nur in Deutschland geben wird.

Microsoft ist hierzulande gezwungen, OEM-Versionen die eigentlich nur für den Verkauf mit neuen PCs gedacht sind, auch einzeln an Kunden anzubieten. Und da steckt dann viel Sparpotential drinnen.

Beispiel: Die normale Vista Ultimate Version wurde bei Markteinführung für rund 500 Euro angeboten, in der System Builder Variante kostete sie gerade mal 190 Euro. Auch die Vista Home Premium Ausgabe kostete in der System Builder Variante nur 115 Euro.

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Olaf19 jueki „ Wenn ich die oft gar überschänglichen Meldungen von M zu Vista richtig in...“
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wurde auch Vista begeistert angenommen und es sollte nur noch wenige Ausnahmen geben, die mit XP arbeiteten.

Genau so habe ich das auch in Erinnerung - dabei beruhte die angeblich so schnell voranschreitende Verbreitung nur darauf, dass neue PCs mit Vista ausgeliefert wurden, nicht aber, dass alle Welt nun in die Läden stürmt und das System als Upgrade, Vollversion oder System Builder kauft.

CU
Olaf
"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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