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Top-10-Argumente pro Open Source

Olaf19 / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Sorry fürs Missbrauchen des Linuxboards - schließlich ist Open Source keineswegs ausschließlich eine Linux-Angelegenheit - trotzdem fand ich, dass das Thema hier am besten passt: http://www.heise.de/open/Krisenhelfer-Open-Source--/artikel/143361/0

Sehr lesenswerter und sauber geschriebener Artikel, wie ich finde.

FYI
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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violetta7388 Olaf19 „ Hast du dazu irgendeine zuverlässige Quelle? Aus dem Bauch heraus wundert mich...“
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Hallo Olaf19,

gern hätte ich heute ein Ergebnis präsentiert, aber das Thema ist so komplex, daß ich lieber einem Blinden die Vielfalt der Farben erklären würde! Am Beispiel von open(suse) nachfolgend ein Klärungsversuch (fedora habe ich trotz gutem Willen nicht mehr angesprochen. Ich bitte um Verständnis).

Zur Klärung an Novell, Nürnberg, gemailt. Ergebnis: Weiterleitung in die USA. Eine telefonische Nachfrage in Nürnberg ergab, daß alle lizenzrechtlichen Fragen, aber auch einfache Fragen zu Lizenzgebühren, ausschließlich in den USA (Joe Brockmeier, Novell) beantwortet werden (können). Es gibt keine deutsche Anlaufstelle mehr! Pech für alle deutschen und zukünftige Fragensteller.

Bei Recherchen im www. stellte ich fest, daß in den Lizenzbedingungen immer zunächst auf US-Recht, aber auch zugleich auf lokales, deutsches Recht Bezug genommen wird. Das sich hieraus ein prima Tummelplatz für Anwälte ergibt, dürfte wohl klar sein.

Und um es jedoch noch komplizierter zu machen, so können einem suse-Produkt, gleichzeitig mehrere Lizenzbestimmungen zugrunde liegen und auch Anwendung finden. Yast z.B., war lange Zeit gar keine freie Software und wurde erst ab suse 9x unter GPL gestellt. Nvidia, Ati sind weitere Beispiele. Wer hier wirklich einmal eine Klärung benötigt, ist arm dran.

Z.Zt gibt es im Markt wohl folgende suse-Versionen:
SUSE Linux - Eine out of the box -Version für Privatanwender (wie bekannt gegen Gebühr),

SUSE LINUX Enterprise Server - Die Business-Variante mit umfangreichem Support (Kosten dürften bestens bekannt sein) und

OpenSuse - Die freie Software mit dem Kern von Suse-Linux, aber fehlendem flash, Sun-Java etc.


OpenSuSE ist nicht mehr offizieller Bestandteil von Novell, also ohne support, sondern wie bekannt ein Projekt der linuxcommunity. Insgesamt also frei?!? Ich hoffe es wenigstens, da ja auch hier die o.ä. flash, Ati etc.-Problematik greift.

So, was ist nun wirklich zu tun?

Bei SLES und suse linux dürfte alles klar sein, da hier durch den Kauf zumindest die Lizenzgebühren entrichtet wurden, zumindest so lange, wie nicht andere lizenzfplichtige Pakete eingespielt und nutzbar gemacht werden. (Vielleicht sind die Lizenzgebühren aber auch nur Nutzungsgebühren und müssen dementsprechend immer wieder renewed (= prolongiert) werden. Ich wage gar nicht dran zu denken)?

Opensuse ist freie Software, wenn nicht lizenzpflichtige Pakete eingespielt werden. (Oh je und dann)???
Das gilt sowohl für die Privatanwender und erst recht für den business-Bereich und in letzterem Bereich kann ich nur empfehlen, alle Lizenzen schön griffbereit zu halten. Aber das dürfte Ihnen aus anderen Bereichen ja bekannt sein.

Hier noch einige (tlw. etwas angestaubte) links, aber doch hilfreich zum Thema:

http://www.linux-administrator.net/linux-admin/debian-oder-suse.html?Itemid=1
http://www.novell.com/de-de/products/server/comparative.html
http://linuxwiki.de/SuSE
http://www.novell.com/de-de/linux/renew_faq.html#four


MfG.
violetta






















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