Hallo an alle,
ich habe folgendes Problem: einen HP Laserjet 1100, noch viele Toner-Kartuschen (möchte deshalb keinen neuen kaufen), ein Laptop (natürlich ohne Druckeranschluss). Da der 1100 eine Mini-Centronics hat, gehen normale USB-2-LPT-Interfaces nicht.
Ich hab nun einen gebrauchten (funktionstüchtigen) JetDirect-170x (Druckerserver) bekommen; dieser hat ja einen Parallelport und einen Anschluss für's Netzwerkkabel, ist aber KEIN Wlan-Printserver.
Frage: krieg' ich den irgendwie über meinen DI-624 (WLan-Router) ins Netz?
Ich hatte mir das so gedacht:
- Druckerserver per Netzwerkkabel an den Router
- Zugriff über das WLAN auf die IP des Druckerservers (über Wlan-Router)
Einfach so angeschlossen, geht nix. Ping sieht die IP des Druckerservers nicht.
Ich denk mal, ich muss dem WLAN-Router sagen, dass da irgendwo was dranhängt, irgend einen Port freischalten o. ä.? Kann jemand von Euch sagen, ob die Idee prinzipiell richtig durchgedacht ist, und wie die Konfiguration ausschaut? Ich kann zwar mit Windows einigermaßen flüssig umgehen, kenn mich aber mit Netzwerkprotokollen nicht aus.
Danke im Voraus!
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Wunderbar, dann ist doch alles im Lot.
Muss einer erst mal drauf kommen, dass bei der Installation (XP) ein lokaler Drucker installiert werden muss und kein Netzwerkdrucker...
Ein lokaler Drucker ist für Windows immer ein Drucker, den ein PC direkt ansprechen kann, ganz unabhängig davon, wie er angeschlossen ist: Per Parallelkabel, seriell, USB, Netzwerk (sieht man ja oben), SCSI, absolut egal.
Ein Netzwerkdrucker bedeutet unter Windows, daß der Drucker an einem anderen PC angeschlossen ist (wiederum als lokaler Drucker), z. B. am Server, und der Drucker in den Eigenschaften freigegeben wurde, damit auch andere PCs über diese Freigabe drucken können. So z. B. Drucker, die gar nicht netzwerkfähig sind oder Drucker, die einmal am Server eingerichtet werden, um eine lokale Installation an beispielsweise 20 Arbeitsplätzen zu ersparen. Drucker freigeben, an den Arbeitsplätzen Drucker hinzufügen, Netzwerkdrucker, Druckermodell auswählen, fertigstellen, das war's. Spart halt eine Menge Zeit.
Nur mal so als Erläuterung, was man sich unter "Netzwerkdrucker" vorstellen kann.
Also "Anwenderfreundlich" (für End-User) ist anders...
Dafür hat HP ja das mehrfach erwähnte Programm vorgesehen, um seinen Kunden eine einfachere Konfiguration zu ermöglichen. Um nur einen Drucker einzurichten, muß aber nicht wirklich ein separates Programm eingesetzt werden, wenn das auch mit Betriebssystemmitteln geht.
Gruß
Jürgen
