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Netzwerkfestplatte - diverse Fragen an Profis!

Bean / 6 Antworten / Flachansicht Nickles

Da wir bis zu 6 Rechner in unserem Hause laufen haben, gibt es immer mal wieder Stress mit den eigenen Dateien.
Beispiel 1: Da ist der olle Rechner eines meiner Kinder. Trotz aller Vorsicht hat sich doch ein Virus oder Trojaner eingeschummelt und das Gerät funzt nur noch unwillig. Der olle Bean sagt dann meist, daß nur eine Formatierung und Neuinstallation wirklich hilft. Jetzt geht das Gemecker wegen der eigenen, ach so wichtigen Dateien los usw.
Beispiel 2: Der olle Bean hat zwei 200 GB Festplatten mit je 2 Partitionen bei sich verbaut. Die eigenen Dateien werden auf der 2. Festplatte abgelegt, damit im Falle eines Crash nix verloren geht - das klappt auch gut so. Das Problem ist aber, dass die Menge der vermeintlich erhaltenswerten Dateien (in der Hauptsache Fotos und Videos der Familie) so groß geworden ist, dass der Platz jetzt eng wird. Außerdem wäre es natürlich sinnvoll, wenn nicht jeder Rechner die Datenberge anhäuft, sondern die wichtigen, zu erhaltenden eigenen Dateien separat auf einer Netzwerkplatte liegen würden. Wir sind alle über ein privates Netzwerk verbunden - mein Rechner direkt an der Fritz, vier Rechner über die Netgear-Stromstecker und ein Rechner über WLAN.
Also Netzwerkfestplatte anschaffen, über USB an Fritz!Box7170 anschließen und alles wird gut? Oder doch lieber über LAN-Kabel an Fritz anschließen?
Dann aber eigene Ordner mit eingeschränkten Zugriffsrechten und andere öffentliche Ordner auf der Platte.
Und dann wäre noch Klasse, wenn ich von jedem externen Rechner mit Internetanschluß über Paßwort auf Dateien dieser Festplatte zugreifen könnte.
Ist das alles etwas zu dick oder relativ einfach zu realisieren und welche Variante des Anschlusses würdet Ihr favorisieren?
Bitte keine Grundsatzdiskussionen über Viren usw. sondern berichtet mir bitten von Euren Erfahrungen mit diesem speziellen Teilbereich der Computerei.
Gruß an alle und schönes WE
Bean

Zum Glück gibt´s kein Gesetz gegen Unvernunft!
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rill Bean „Netzwerkfestplatte - diverse Fragen an Profis!“
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Da bietet sich tatsächlich eine "richtige" Netzwerkfestplatte (NAS) an, von USB würde ich tunlichst Abstand nehmen. Ich habe so ein Teil seit fast 4 Jahren ohne irgendwelche Probleme im Einsatz - seit es die Dinger zu erschwinglichen Preisen gibt (flepo F6200, habe noch weitere baugleiche Teile von Allnet und Longshine nachgekauft). Man muß sich überlegen, was man damit machen will ... riesengroße Bildersammlungen sehr schnell durchblättern geht nicht so richtig - kommt darauf an, wie groß die Bilder selbst sind. Diese ersten NAS hatten und haben eine sehr langsame Datenübertragung von etwa 3 - 4MB/s, neuere NAS schaffen wohl 7 - 8MB/s, einige angeblich bis zu 10MB/s.

Flepo und baugleiche NAS haben einen kleinen Lüfter im Gehäuse - ich würde auf diesen Lüfter nicht verzichten wollen (manche haben den totgelegt, ich habe das Billigstteil durch Papst ersetzt). Da definitiv die Schnittstelle selbst (und die entsprechenden Übertragungsprotokolle) der Engpass sind, braucht man auch keine HDs mit hohen Drehzahlen und großem Cache verbauen (ich habe ausschließlich 5400er Maxtor MaXLine HDs mit 2MB Cache verbaut) ... ich würde versuchen, ein NAS-Gehäuse ohne HD zu bekommen - aktuell bietet sich die WD Caviar GreenPower Serie an (mit 5400 UpM).

Wie gesagt - wenn man mit gewissen Einschränkungen leben kann, sind diese NAS schon eine feine Sache. Eine Bemerkung noch - es gibt (unlösbare) Probleme beim Betrieb vieler NAS unter Windows VISTA ... MS hat mit VISTA Tausende User weltweit dadurch vor den Kopf gestoßen, daß sie ihre Netzwerkfestplatten unter VISTA nicht benutzen können - für mich einer der Hauptgründe, daß ich VISTA kurz probiert und wieder zu den Akten gelegt habe. Hintergrund ist eine ältere Version des in den meisten NAS integrierten SAMBA-Servers (diese NAS haben zu 99% Linux als Betriebssystem!), der nicht mit VISTA zusammenarbeitet.


rill

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