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Per Hostname pingen

Yves3 / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo

Ich möchte im LAN von einem Linux Rechner aus einen Windows Rechner pingen. Vom Windows Rechner aus funktioniert der Ping sowohl auf die IP, als auch auf den Hostnamen. Von Linux aus kann ich leider nur die IP pingen, beim Hostnamen kommt nämlich die Meldung "unknown host".

Auf meinem D-Link DSL-2740B Router kann ich bei den DNS-Einstellungen nur die DNS-Server des Providers angeben und es gibt leider keine Einstellungen um aus dem Router einen DNS-Server für das LAN zu machen.
Seltsam ist, dass ich bei den DHCP-Einstellungen zum Definieren einer fixen IP einen Hostnamen angeben muss. Deshalb und weil das Pingen vom Windows Rechner aus ohne Eintrag im Hostfile funktioniert, vermute ich, dass die gemachten DHCP Einstellungen "versteckt" auch einen DNS-Server auf dem Router einrichten. Einen anderen Linux Rechner, dem ich über DHCP nicht eine feste IP zugewiesen habe, kann ich von Windows aus übrigens nicht pingen.
Wenn das so ist, wieso kann ich von Linux aus meinen Windows XP PC nicht über den Hostnamen pingen? Der Router ist als DNS Server eingetragen.

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KarstenW Yves3 „ Ja, das was ich meine ist eine Reservierung. Bei der Eingabemaske muss...“
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Also eine Hostnamenauflösung über DHCP ?
Hm...

Unter Windows gibt es das WINS Protokoll (kenne ich gar nicht da ich kaum Windows nutze):

http://de.wikipedia.org/wiki/Windows_Internet_Naming_Service

WINS

Windows Internet Naming Service
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Windows Internet Naming (oder auch Name) Service (WINS) ist ein von Microsoft entwickeltes System zur dynamischen Auflösung von NetBIOS-Namen.

WINS funktioniert ähnlich wie DNS und ist auch dynamisch. Geht ein neuer Host an das Netz, registriert er seinen Namen automatisch beim WINS-Server, sodass ein manueller Eingriff wie bei Lmhosts- oder Hosts-Dateien nicht nötig ist. Weiterhin registriert der Client beim WINS-Server nicht nur den NetBIOS-Namen des Rechners, sondern auch den der Domäne und der angemeldeten Benutzer und Benutzergruppen. Auch ein Samba- oder Samba-TNG-Server kann einen WINS-Server emulieren.

Auch wenn WINS im lokalen Netz eine ähnliche Funktion wie DNS bietet, gibt es einen Unterschied: WINS arbeitet auf den Ports für NetBIOS (137, 138, 139, 445).

Mit der Einführung von Windows 2000 hat sich Microsoft von WINS abgewandt und strebt nun die Nutzung von DNS und dem Active Directory an. (Aus praktischer Erfahrung ist allerdings ggf. der Einsatz von WINS-Servern weiterhin zu empfehlen, da einige Serverdienste in Microsoft-Netzen weiterhin WINS zur Namensauflösung benutzen, z. B. Exchange-Server, verteiltes Dateisystem DFS, etc.)

WINS hat allerdings ein Problem damit, einmal im Netz registrierte Namen wieder los zu werden, da diese auf allen Stationen gespeichert werden, und es keine dokumentierte Methode gibt, sie definiert zu löschen.




Also wird der Hostname vom DHCP Server unter Windows geholt. Das funktioniert aber nur unter Windows, nicht unter Linux.
Ich nutze keinen DHCP Server unter Linux.

Ich kann auch nur Handbücher lesen ;-).

PS: Ich würde DHCP nur für Notebooks verwenden.Bei deinen 3 oder 4 Rechnern lohnt sich DHCP nicht. Schon ein Printserver hat mit DHCP Probleme.

PPS: Warum es unter Linux nicht funktioniert :

http://de.wikipedia.org/wiki/DHCP

DHCP und DNS

"Einige DHCP-Server können mit dem DNS zusammenarbeiten, indem sie IP-Adresse, Rechnernamen und „lease time“ an den DNS-Server weiterleiten. Damit ist eine Namensauflösung für Arbeitsstationen auch in Netzen mit DHCP bequem möglich. Dies ist allerdings nicht die Regel. Im Normalfall kommuniziert der Client direkt mit dem DNS-Server. Lediglich bei älteren Windows-Betriebssystemen (älter als Windows 2000) muss diese Aufgabe vom DHCP-Server übernommen werden."

Wahrscheinlich kann dein DHCP Server nicht mit DNS zusammenarbeiten.
So weit mir bekannt ist, läuft auf den DSL Routern auch kein DNS Server. Es wird in der Regel nur ein DNS Forwarder laufen der die DNS Anfragen an den Nameserver des Providers weiterleitet.
Du kannst dich ja mal testweise auf dem DSL Router mit telnet einloggen:

telnet 192.168.1.1 (oder dir richtige Adresse des DSL Routers)

Ich hatte früher auch einen DLink Router. Auf diesem DLink Router lief das Programm dproxy

http://dproxy.sourceforge.net/

Ein Caching Only Nameserver speichert die aufgelösten IP Adressen in einem Cache. Dadurch wird eine zweite Anfrage an den Nameserver vermieden und die IP wird aus dem Cache geholt.

Ließ mal diesen Artikel zum DNS System:

http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System

Ich weiß nicht welches Programm auf deinem DSL Router läuft.







Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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