Hallo Leute,
ich verwende Ubuntu Gutsy und spiele meine Video-Dateien (*wmv, *.avi, *.mpg) mit dem VLC-Player ab. Leider klappt das sehr schlecht: Häufig hakt oder zittert das Bild, wenn ich im abgespielten Video springe (z.B. von Minute 2 zu Minute 8), dann sehe ich für ca. 20 Sekunden grauenhaften Farbensalat, bis das Bild allmählich wieder deutlich wird.
Im Nickles-Report zu Linux habe ich nachgelesen, was man gegen dieses Problem machen kann: über den Befehl "aticonfig" (ich hab' es nicht genau im Kopf) den Overlay-Modus einstellen, ggf. den Monitor aus Ausgabegerät einstellen.
Ich habe es genau so gemacht, wie es im Nickles-Report beschrieben ist. Ergebnis: die Video-Wiedergabe ist genau so schlecht wie vorher (auch nach Neustart meines Rechners).
Das Fabrikat meiner Grafikkarte habe ich jetzt nicht im Kopf: Ich habe sie im Frühjahr 2007 gekauft, Preis: ca. 150 Euro (im Online-Shop). Also so schlecht kann die Karte nicht sein.
Wenn ich mit dem Default-Player von Ubuntu meine Video-Dateien abspiele, sehe ich die Filme alle Schwarz-Weiß (allerdings sind die Grautöne violet zu sehen) - und zwar nachdem ich die entsprechenden Codecs installiert habe (wie es im Nickles Report zu Linux beschrieben ist).
Kurzum: Ich bin von der Open-Source-Welt ziemlich enttäuscht. Video-Dateien abspielen - das war 1997 ein Problem, 2007 darf das kein Problem mehr sein. Doch Open Source hat das leider immer noch nicht im Griff. Das ist ein echtes Armuts-Zeugnis.
Herzliche Grüße von
Wolfgang.
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Also siehe meine Vorredner, erstmal die 3D-Beschleunigung aktivieren (unter Ubuntu>Verwaltung eingeschränkter Treiber), dann im VLC unter Einstellungen>Video>erweitert die "Videoüberlagerung" mal probeweise (de)aktivieren und dann sollte es mit den installierten win32codecs durchaus möglich sein, Videos in akzeptabler Qualität zu betrachten.
Manchmal hilft auch ein Verändern der Farbtiefe zwischen 16 und 24bit.
