Hallo,
seit einiger Zeit experimentiere ich mit Gambas, einer Art VisualBasic für Linux herum. Unter Ubuntu (7.04) bekomme ich nur Fehlermeldungen beim Programmlauf, diese sind offenbar auch bekannt. Ich habe daraufhin die Sourcen von Gambas-1.0.19 auf meinem Notebook mit 32-Bit SuSE-10.2 erfolgreich kompiliert. Dort läuft Gambas jetzt einwandfrei.
Auf meinem Desktop (AMD 64, 3000+) wurden die Sourcen zwar kompiliert, das Programm lässt sich aber nicht ausführen. Wahrscheinlich liegt es an Inkompatibilitäten bei den Bibliotheken. Kennt jemand einen Port von Gambas für 64-Bit Systeme?
Programmiert sonst noch wer hier im Forum in Gambas?
Vielen Dank für die Antworten,
der Strohwittwer!
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Ich würde mal sagen der Hauptvorteil von den neuen 64 bit CPUs ist die bessere Speicherverwaltung.
Die AMD Opteron Prozessoren können Speicher einmal als nur ausführbar oder nur schreibbar kennzeichnen.
Hacker haben früher gerne mal ihren Programmcode auf dem Stack installiert. Und wenn dann durch Programmfehler die Rücksprungadresse überschrieben wurde, konnte der Programmcode des Hackers ausgeführt werden.
Der Speicherbereich des Stacks konnte bei den alten 32 bit Prozessoren leider nur schreibbar und gleichzeitig als ausführbar gekennzeichnet werden.
Ich denke auch das man Pufferüberläufe besser erkennen kann, wenn der Speicher getrennt als nur ausführbar oder nur schreibbar gekennzeichnet werden kann.
Bei der Haward Architektur von Microcontrollern gibt es einen getrennten Speicherbereich für Daten (nur lesbar und schreibbar) und nur für Programmcode.
PC werden nach der Von Neumann Architektur gebaut. Da gibt es keinen getrennten Speicher für Daten und Programmcode.
Die Programmiersprache C wurde ursprünglich entwickelt um das Betriebsystem Unix besser programmieren zu können. Unix wurde früher in Assembler programmiert.
