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/home Partition vergrößern............ =

Zausel3 / 23 Antworten / Flachansicht Nickles

............leichte, schwierige oder unmögliche Kiste?

Folgendes: habe eine HDD in 4 primäre aufgeteilt =
a.) Fat32 W98 = kommt weg (ca 100GB)
b.) hda2 = swap
c.) hda3 = / und leider 90 von 250 GB groß
d.) hda4 = /home 60 GB groß

/ und /home sind als ReiserFS formatiert. Eher egal, aber jetzt zur Frage:

kann ich eine - egal wie große - HDD mit ext3/ReiserFS als / - mehr brauche ich nicht - mit 20-25 GB formatieren und den Rest als /home (ohne Formatierung) behalten, ohne daß mir Daten flöten gehen oder es zu unnötiger Frickelei kommt bishin zur Nichterkennung der dann 125-130 GB großen /home Partition?

Oder ist folgender Weg sicherer:
Root-Daten (dann auf ca 20-25GB verteilt/kopiert) auf eine neue (in diesem Fall 350 GB große) HDD kopieren/verschieben und die Daten aus dem home-Bereich auf die dann noch festzulegende /home Partition (dann ca 330 GB) kopieren?

Hat das jemand schon mal durchgeführt/probiert?

Gruß

Zausel

P.S. habe openSuse 10.2, (K)Ubuntu,
Debian zur Auswahl, da ja die
Root-Partition für die /home Partition
unwichtig ist, solange alles mit ReiserFS oder ext3 formatiert ist
und das wäre auch noch ein interessanter Aspekt:
ginge eine Root ReiserFS mit einer ext3 home Partition
zusammen?

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P.S. Zausel3
the_mic Zausel3 „danke schon mal für die Antworten und zur Diskussion, da werde ich gparted...“
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Du kannst / und /home durchaus auf einer einzigen Partition belassen - zu empfehlen ist dies aber nicht. Wenn dir das System nämlich abkackt, kannst du jetzt nicht mehr einfach / formatieren und neu aufspielen.
Zwei Partitionen aber beide ext3 formatiert geht selbstverständlich. Das mache ich z.B. so.

ext3 ist in gewissen Benchmarks (z.B. löschen vieler kleiner Dateien) zwar viel weniger performant als ReiserFS, aber im Desktopbetrieb merkst du davon nicht wirklich viel. ReiserFS hat relativ viele Probleme, grad bei DualCore Prozessoren ist es aufgrund von Bugs im Locking-Mechanismus im Desktopbetrieb weniger brauchbar. Ich habe darum fast alles auf ext3 umgestellt, obwohl ich vorher überzeugter ReiserFS-Fan war. ext3 wird auch schneller gemountet.

Wenn du experimentierfreudig bist, kannst du auch mal XFS ausprobieren. Auf XFS speichere ich z.B. meine Mediadateien. Klappt soweit super. JFS habe ich noch nie ausprobiert. Diese zwei Systeme sollen grad bei grossen Dateien performant sein.
Ich wage zu behaupten, dass bei Desktops, wo auch alle Daten drauf gespeichert sind, doch ext3 die beste Wahl ist. Schneller als sämtliche Windows-Dateisysteme ist es allemal, dazu ist es gut getestet, mit guten Prüfwerkzeugen ausgestattet und extrem stabil.
Zum Backup-Argument: Wer keine Backups macht, ist selber schuld ;-)

Arch-Linux kenne ich nicht.

cat /dev/brain > /dev/null
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