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Gentoo als Desktopsystem?

Yves3 / 5 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

Ich habe damit begonnen, mich ein bisschen in die Konfiguration und Installation von Gentoo einzulesen. Wie ich feststellen musste, dauert schon das Installieren von kleinen Programmen auf einem einigermassen modernen System relativ lange. Die ganze Installation dauert dann natürlich eine kleine Ewigkeit im Verhältnis zu vorkompilierten Distributionen.
Soweit ist das noch nicht tragisch, da man ja sein System nicht jede Woche neu installiert und man das einmalige Kompilieren über die Nacht laufen lassen kann. Ich frage mich aber, wie das mit Updates aussieht. Kann man so ein Gentoo System wirklich als Desktoprechner zu Hause einsetzen, oder ist man da nur dauernd am Kompilieren? Ist der gewonnene Speed durch die Optimierung auf die eigene Hardware noch ein Argument, oder verliert man diese Zeit mehrfach beim Kompilieren von Updates?

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KarstenW higgl „Hi yves, ich habe gentoo auch längere Zeit als Desktopsystem eingesetzt. Trotz...“
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Ich nehme mal an das gentoo die Programme als Sourcecode anbietet um Speicherplatz auf dem Server zu sparen.
Debian läuft auf 13 Archtikturen. Jede von diesen Architekturen hat 22 Cds und 3 DVDs für stable und testing.
Das sind etliche GByte die man braucht.
Der Sourcecode der Programme ist bei Debian maschinenunabhängig. Man kann das Programm herunterladen und auf allen 13 Architekturen von Sparc über Alpha bis AMD64 kompilieren.
Dieses Portagesystem ist von FreeBSD übernommen worden, zumindest teilweise.
Bei FreeBSD ist das auch so üblich einen Teil der Programme sich selbst zu übersetzen.


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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