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Das schlimmste Unternehmen

jueki / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Das fand ich recht interessant:

http://www.bootsektorblog.de/2007/03/das_schlimmste_.html

Irgendwann, ich geb die Hoffnung nicht auf, wird die Gier als Krankheit erkannt.
Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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holger47 jueki „Das schlimmste Unternehmen“
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Die University of Wisconsin hat der erwähnten RIAA jetzt eine Rechnung geschickt. Für Bearbeitungskosten, also Büroarbeitszeit, zu den wiederholten Forderungen der Musiklobby, die Universität möge doch Studenten ausliefern, die angeblich copyrightverletzendes Filesharing im Uni-Netzwerk betreiben. Diese sollen sich dann auf einer Webseite der RIAA selbst anzeigen und dafür einen Strafnachlass erhalten, also nur wenige tausend US-Dollar bezahlen. Das wäre für die Musik-Konzerne der bessere Deal, da US-Gerichte bereits anfangen, in den vielen Filesharing-Prozessen konkrete Unterlagen zu fordern. Zum Beispiel zu den realen Anwaltskosten solcher Verfahren gegen Teenager, Schwerbehinderte oder Familien jüngst Verstorbener. Oder handgreifliche Beweise dafür, wer wann wie das Copyright gebrochen haben soll.

Also, was soll das? Es gibt doch wohl niemanden, der ernsthaft abstreitet, das die Tauschbörsen zum allergrößten Teil Urheberrechtlich geschütztes Material anbieten. Und warum sollten Teenager oder Schwerbehinderte außerhalb des Rechts stehen, genauso wie Familein jüngst Verstorbener? Jeder weiß, es ist illegal, dennoch machens viele - zu viele. Das ist doch alles Gelalle, von wegen, wenn das billiger wäre, würde ich mir ja was kaufen. Völliger Quatsch, dann wird immer noch geklaut.

Und Gier als Krankheit? Wie wäre es mit den Tauschbörsianern, die so viele Songs gebunkert haben, dass die in ihrem restlichen Leben gar nicht mehr abhören können? Sollte man die nicht auch behandeln? Immer diese Rechtfertigungen für ungesetzliches Tun, das ist genauso ein Unsinn wie die Behauptung der Abzocke mit Radarfallen - einfach an die Regeln halten und gut ist.

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Ja Marcel39